Energiewende-Technologien überflügeln schon bald den Erdöl-Markt
Die Technologien der Energiewende entwickeln sich rasend schnell zu einem wichtigen Faktor in der Weltwirtschaft. Es ist bereits absehbar, dass der bisher alles dominierende Erdöl-Markt in einigen Jahren überflügelt wird, so die Internationale Energieagentur (IEA).
Der globale Markt für diese Technologien wird laut der IEA voraussichtlich von 700 Milliarden Dollar im letzten Jahr bis 2035 auf über 2 Billionen Dollar anwachsen. Dies wäre dann ein höherer Wert, als ihn der weltweite Erdölmarkt in den letzten Jahren fast erreicht hat. Da der Ölmarkt eher schrumpfen wird, dürfte er schon vorher überholt werden.
Ein großer Teil der produzierten Güter in dem Bereich werden direkt in den Herstellerländern verbaut. Aber auch der grenzüberschreitende Handel mit diesen Technologien soll sich in den nächsten zehn Jahren mehr als verdreifachen und einen Wert von 575 Milliarden Dollar erreichen. Das wären dann über 50 Prozent mehr als der heutige globale Handel mit Erdgas.
Für Länder in Südostasien, Lateinamerika und Afrika, die derzeit weniger als 5 Prozent der Produktion ausmachen, sieht der Bericht dennoch Chancen. So könnte sich Südostasien zu einem der günstigsten Standorte für die Produktion von Polysilizium und Wafern für Solarmodule entwickeln. Lateinamerika, insbesondere Brasilien, hat das Potenzial, die Produktion von Windturbinen zu steigern, während Nordafrika in den kommenden Jahren ein Zentrum für die Herstellung von Elektrofahrzeugen werden könnte.
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Rasantes Wachstum
Diese hat jetzt ihren Bericht "Energy Technology Perspectives 2024" (ETP-2024) vorgelegt, in dem der wirtschaftliche Einfluss verschiedener Technologien analysiert wird. Im Fokus stehen dabei sechs Massenprodukte der sauberen Energietechnologien: Photovoltaik (PV), Windturbinen, Elektrofahrzeuge, Batterien, Elektrolyseure und Wärmepumpen.Der globale Markt für diese Technologien wird laut der IEA voraussichtlich von 700 Milliarden Dollar im letzten Jahr bis 2035 auf über 2 Billionen Dollar anwachsen. Dies wäre dann ein höherer Wert, als ihn der weltweite Erdölmarkt in den letzten Jahren fast erreicht hat. Da der Ölmarkt eher schrumpfen wird, dürfte er schon vorher überholt werden.
Ein großer Teil der produzierten Güter in dem Bereich werden direkt in den Herstellerländern verbaut. Aber auch der grenzüberschreitende Handel mit diesen Technologien soll sich in den nächsten zehn Jahren mehr als verdreifachen und einen Wert von 575 Milliarden Dollar erreichen. Das wären dann über 50 Prozent mehr als der heutige globale Handel mit Erdgas.
China geht voran
Vor allem China, die Europäische Union und die USA sowie zunehmend Indien haben in den letzten Jahren erhebliche Investitionen in die Produktion getätigt, um ihre Energiesicherheit zu stärken und ihre Wirtschaft zu schützen. Trotz der starken Investitionen in den USA, wie durch den Inflation Reduction Act, bleibt China laut dem Bericht der dominierende Produktionsstandort für diese Technologien. Chinas Exporte von sauberen Energietechnologien sollen bis 2035 einen Wert von über 340 Milliarden Dollar erreichen.Für Länder in Südostasien, Lateinamerika und Afrika, die derzeit weniger als 5 Prozent der Produktion ausmachen, sieht der Bericht dennoch Chancen. So könnte sich Südostasien zu einem der günstigsten Standorte für die Produktion von Polysilizium und Wafern für Solarmodule entwickeln. Lateinamerika, insbesondere Brasilien, hat das Potenzial, die Produktion von Windturbinen zu steigern, während Nordafrika in den kommenden Jahren ein Zentrum für die Herstellung von Elektrofahrzeugen werden könnte.
Zusammenfassung
- Energiewende-Technologien entwickeln sich zu wichtigem Wirtschaftsfaktor weltweit
- IEA analysiert sechs Haupttechnologien wie PV, Wind und E-Autos im ETP-2024
- Markt für saubere Energie wächst bis 2035 auf über 2 Billionen US-Dollar an
- Grenzüberschreitender Handel mit grünen Technologien wird sich verdreifachen
- China bleibt trotz US-Investitionen führender Produzent erneuerbarer Techniken
- Entwicklungsländer haben Chancen bei der Produktion spezifischer Komponenten
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