NASA-Chef erklärte zum Amtsantritt Trumps seinen Rücktritt
Der Tag der Amtseinführung Donald Trumps als US-Präsident war auch der letzte Arbeitstag des NASA-Chefs Bill Nelson. Dieser hatte für diesen Tag seinen Rücktritt erklärt und zieht sich in den Ruhestand zurück. Damit endet eine recht beeindruckende Karriere.
Bei der politischen Laufbahn blieb es aber nicht. Im Januar 1986 erreichte Nelson selbst den "finalen Grenzraum", als er an Bord der Raumfähre Columbia im Rahmen der Mission STS-61-C ins All flog. Er war der erste amtierende Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses, der an einer Weltraummission teilnahm. Der Pilot dieser Mission war Charlie Bolden, der später unter der Obama-Regierung ebenfalls NASA-Chef wurde.
STS-61-C fand nur wenige Wochen vor der tragischen Challenger-Katastrophe statt, bei der die Raumfähre Challenger am 28. Januar 1986, nur 73 Sekunden nach dem Start, zerstört wurde. Diese Tragödie hinterließ tiefe Spuren bei allen, die zu dieser Zeit mit der Raumfahrt befasst waren - und darüber hinaus.
Nelson war zwischenzeitlich der bisher einzige Demokrat, der für ganz Florida in den Senat gewählt wurde. Als letzte Etappe in seiner Karriere wurde er dann 2021 von Joe Biden zum NASA-Chef berufen. Der Politiker und Astronaut ist inzwischen 81 Jahre alt.
Zu Nelsons Nachfolgerin ernannte Trump vorerst Janet Petro, die zuletzt als Direktorin des Kennedy Space Centers (KSC) in Florida tätig war. Petro übernimmt die NASA-Führung vorübergehend, bis eine dauerhafte Nachfolge bestimmt ist. Sie steht nun vor der Aufgabe, in einer Zeit des technologischen Wandels und geopolitischer Herausforderungen die Führung der US-Raumfahrtbehörde zu übernehmen.
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Eine beeindruckende Karriere
Die Lebensgeschichte Nelsons machte ihn quasi zur idealen Person für diesen Posten: Der 81-jährige Nelson, Mitglied der Demokratischen Partei, begann seine politische Laufbahn 1972 mit der Wahl ins Repräsentantenhaus von Florida. Sechs Jahre später wurde er in das US-Repräsentantenhaus gewählt, wo er den 9. Kongresswahlbezirk Floridas vertrat. Dieses Gebiet umfasst die berühmte "Space Coast", die Heimat des Kennedy Space Centers und der Cape Canaveral Space Force Station.Bei der politischen Laufbahn blieb es aber nicht. Im Januar 1986 erreichte Nelson selbst den "finalen Grenzraum", als er an Bord der Raumfähre Columbia im Rahmen der Mission STS-61-C ins All flog. Er war der erste amtierende Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses, der an einer Weltraummission teilnahm. Der Pilot dieser Mission war Charlie Bolden, der später unter der Obama-Regierung ebenfalls NASA-Chef wurde.
STS-61-C fand nur wenige Wochen vor der tragischen Challenger-Katastrophe statt, bei der die Raumfähre Challenger am 28. Januar 1986, nur 73 Sekunden nach dem Start, zerstört wurde. Diese Tragödie hinterließ tiefe Spuren bei allen, die zu dieser Zeit mit der Raumfahrt befasst waren - und darüber hinaus.
Nelson war zwischenzeitlich der bisher einzige Demokrat, der für ganz Florida in den Senat gewählt wurde. Als letzte Etappe in seiner Karriere wurde er dann 2021 von Joe Biden zum NASA-Chef berufen. Der Politiker und Astronaut ist inzwischen 81 Jahre alt.
Heute endet meine Zeit im öffentlichen Dienst nach 53 Jahren. Ich danke für das große Privileg, den Menschen unseres Landes so lange dienen zu dürfen. Ich bin demütig und dankbar.
Vorübergehende Nachfolge
Nelson hinterlässt ein beeindruckendes Erbe bei der NASA, geprägt von seiner Rolle als Vermittler zwischen Wissenschaft, Politik und Technologie. Mit ihm verabschiedete sich auch seine Stellvertreterin Pam Melroyaus aus der Chef-Etage der Raumfahrtbehörde.Zu Nelsons Nachfolgerin ernannte Trump vorerst Janet Petro, die zuletzt als Direktorin des Kennedy Space Centers (KSC) in Florida tätig war. Petro übernimmt die NASA-Führung vorübergehend, bis eine dauerhafte Nachfolge bestimmt ist. Sie steht nun vor der Aufgabe, in einer Zeit des technologischen Wandels und geopolitischer Herausforderungen die Führung der US-Raumfahrtbehörde zu übernehmen.
Zusammenfassung
- NASA-Chef Bill Nelson erklärt Rücktritt am Tag von Trumps Amtsantritt
- Nelson: Demokrat, ehemaliger Kongressabgeordneter und NASA-Astronaut
- 1986: Nelson flog als erster amtierender Abgeordneter ins Weltall
- 53 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als NASA-Chef unter Biden
- Janet Petro übernimmt vorübergehend die Leitung der NASA
- Herausforderung: NASA-Führung in Zeiten technologischen Wandels
- Nelson hinterlässt beeindruckendes Erbe bei der Raumfahrtbehörde
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