AMD-Manager: Intel für Erfolg des Ryzen 7 9800X3D mitverantwortlich

AMD hat in einer kleinen Runde mit Pressevertretern eine erstaunliche Aussage zu den hohen Verkaufszahlen des Ryzen 7 9800X3D gemacht. Demnach ist der Prozessor nicht nur aufgrund seiner Leistungsfähigkeit so beliebt.
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AMD

Intel als AMD-Erfolgsgarant

Die CES 2025 geht heute zu Ende. Von Nvidias Vorstellung der neuen GeForce RTX 5000-Serie bis hin zur Ankündigung von HDMI 2.2 oder der Präsentation von neuartigen Solardachziegeln gab es schon eine Menge von der Messe zu berichten. Auch AMD hat geliefert. So stellte das Unternehmen seine neuen RDNA4-Grafikkarten vor und zeigte der Welt mit dem Ryzen 9 9950X3D und 9900X3D seine beiden neuesten CPUs mit zusätzlichem 3D-V-Cache.

Die beiden Prozessoren, die vor allem Gamer ansprechen sollen, könnten zu einer verbesserten Verfügbarkeit des äußerst beliebten Ryzen 7 9800X3D führen. Der ist nämlich immer noch schwer zu bekommen, obwohl der Marktstart des Chips schon etliche Wochen zurückliegt. Dass sich die CPU von AMD so zahlreich verkauft, liegt aber auch an Intel.


Fehlende Konkurrenz

Das behauptete jetzt zumindest AMD-Manager Frank Azor gegenüber Toms' Hardware. In kleiner Runde sprach er über Intels Rolle am Erfolg des 9800X3D.

Wir wussten, dass wir eine großartige Komponente gebaut haben. Wir wussten nicht, dass der Konkurrent [Intel] eine schreckliche Komponente gebaut hat. Die Nachfrage war also etwas höher, als wir prognostiziert hatten.
Frank Azor - AMD
Der Manager spielt damit auf den enttäuschenden Release von Intels Arrow Lake an. Die neue Prozessor-Generation von Team Blue ist zwar deutlich effizienter als etwa Raptor Lake, die Leistung lässt allerdings in vielen Bereichen zu wünschen übrig. Man hatte daher angekündigt, mithilfe von Patches in Zukunft mehr aus den Chips herausholen zu wollen. Zuletzt machte ein entsprechendes BIOS-Update einige Systeme jedoch noch langsamer, anstatt schneller.

Produktion wird erhöht

In Folge haben sich nach Logik von Azor deutlich mehr Kunden für einen Ryzen 7 9800X3D entschieden. Als Reaktion habe man die Produktion von X3D-Komponenten aber bereits erhöht, so David McAfee von AMD. Man stelle jetzt deutlich mehr Teile her als ursprünglich geplant. Da der gesamte Prozess allerdings um die 13 Wochen dauert, kommt die Ware erst mit einiger Verzögerung bei den Kunden an. In den nächsten Wochen soll sich die Lage am Markt aber entspannen.

Kann Intel nicht bald etwas dagegensetzen, dürfte sich der Trend des vergangenen Jahres weiter fortsetzen. So konnte AMD seinen Konkurrenten zum ersten Mal bei verkauften CPUs für Datenzentren überholen. Auch in allen anderen Bereichen holte Team Red kräftig auf. Auf Dauer dürfte fehlende Konkurrenz aber nichts Positives sein, zumindest nicht für die Endkunden.

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Zusammenfassung
  • AMD-Manager erklärt hohe Nachfrage nach Ryzen 7 9800X3D-Prozessor
  • Intels enttäuschende Arrow-Lake-Generation fördert AMDs Verkaufserfolg
  • AMD erhöht Produktion von X3D-Komponenten aufgrund hoher Nachfrage
  • Lieferengpässe sollen sich in den kommenden Wochen entspannen
  • AMD überholt Intel bei verkauften CPUs für Datenzentren
  • Fehlende Konkurrenz könnte langfristig negative Folgen für Kunden haben

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