Hondas E-Auto-Zukunft: Elektro-SUV und Limousine der 0-Serie enthüllt

Honda stellt auf der CES 2025 zwei Modelle seiner neuen Elektro­auto-Serie "0" vor. Die SUVs und Limousinen sollen ab 2026 auf den Markt kommen und mit fortschrittlicher Technik sowie autonomen Fahr­funk­tionen ausgestattet sein. Was steckt hinter Hondas Elektro-Offensive?
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Honda

Futuristisches Design trifft auf neue Technik

Hondas SUV-Prototyp wirkt mit konventioneller Front und Seitenansicht bereits sehr seriennah. Auffällig ist jedoch das bullige Heck mit eingeschränkter Sicht nach hinten. Die Limousine (Saloon) präsentiert sich hingegen deutlich extravaganter mit keilförmiger Silhouette und fast durchgängiger Glasfläche vom Bug bis zum Heck. Beide Modelle setzen auf ein luftiges Interieur mit großzügiger Verglasung und modernem Bildschirm-Cockpit.

Technisch basieren die Fahrzeuge auf einer komplett neuen Elektro-Plattform. Honda plant sowohl Heck- als auch Allradantrieb mit Leistungen zwischen 180 kW und 360 kW. Die Batterien sollen Kapazitäten von 80 bis 100 kWh erreichen. Angepeilt wird zunächst eine Reichweite von lediglich rund 480-500 Kilometern. Die Ladegeschwindigkeit fällt mit 15 Minuten für 160 Kilometer moderat aus.

Honda 0 SUV: Die neue Elektro-Offensive des Herstellers

Autonomes Fahren als Kernelement

Ein Kernelement der neuen Modelle ist das selbst entwickelte Betriebssystem "Asimo OS". Es soll autonomes Fahren auf Level 3 ermöglichen, bei dem der Fahrer in bestimmten Situationen die Hände vom Lenkrad nehmen und sich anderen Tätigkeiten widmen kann. Honda strebt sogar an, als erster Hersteller vollständig "augenfreies" Fahren in allen Situationen zu realisieren.

Zur Unterstützung kommt eine selbstlernende KI zum Einsatz. Sie soll die Absichten von Menschen besser verstehen und das automatisierte Fahren optimieren. Grundlage dafür ist die Weiterentwicklung der Technologie des humanoiden Roboters Asimo, den Honda vor über 20 Jahren vorstellte.

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Große Investitionen in die Zukunft

Für die Umsetzung seiner Elektro-Strategie nimmt Honda viel Geld in die Hand. Bis 2030 sollen insgesamt sieben neue E-Modelle auf den Markt kommen. Dafür investieren die Japaner rund 60 Milliarden Dollar (etwa 57,8 Milliarden Euro). Ein Großteil fließt in eine neue Fabrik für Elektroautos und Batterien im kanadischen Alliston. Dort sollen ab 2028 jährlich 240.000 Fahrzeuge vom Band laufen.

Bei der Produktion setzt Honda auf moderne Verfahren wie Gigacasting. Dabei werden große Karosserieteile in einem Stück gegossen. Das spart bis zu 30 Prozent des Fertigungsaufwands. Zudem kommen neue Schweißtechniken zum Einsatz.

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Herausforderungen auf dem Weg zur Elektromobilität

Trotz der ambitionierten Pläne steht Honda vor einigen Herausforderungen. So setzt man bisher nur auf eine 400-Volt-Architektur, während viele Konkurrenten bereits auf 800 Volt setzen. Das könnte die Ladegeschwindigkeit limitieren. Auch beim Design geht Honda mit der extravaganten Limousine ein Risiko ein. Es bleibt abzuwarten, ob die Kunden das futuristische Aussehen annehmen.

Honda will sein erstes Elektro-SUV der 0-Serie bereits im ersten Halbjahr 2026 auf den Markt bringen. Die Limousine soll später folgen. Die Fahrzeuge werden im Honda-Werk in Ohio gebaut. Die Elektroautos werden also vorerst in Nordamerika und später auch in Europa auf den Markt kommen.

Was denkt ihr über Hondas Elektro-Pläne? Könnte der Fokus auf autonomes Fahren und futuristisches Design ein Erfolgsrezept sein? Oder seht ihr potenzielle Stolpersteine? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Honda stellt auf der CES 2025 zwei Modelle seiner neuen E-Auto-Serie '0' vor
  • Seriennaher SUV-Prototyp und extravagante Limousine mit keilförmiger Form
  • Neue Elektro-Plattform mit Heck- und Allradantrieb, 80-100 kWh Batterien
  • 'Asimo OS' ermöglicht autonomes Fahren auf Level 3 mit selbstlernender KI
  • Investition von 60 Milliarden Dollar für sieben neue E-Modelle bis 2030
  • Moderne Fertigungsverfahren wie Gigacasting in neuer Fabrik in Kanada
  • Markteinführung des ersten E-SUVs im ersten Halbjahr 2026 in Nordamerika

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