Allein in USA: KI verursacht 1300 Tote und 20 Mrd. $ Gesundheitskosten
Der rasant steigende Energiebedarf für die Berechnungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) führt laut einer aktuellen Studie zu einer signifikanten Zunahme der Luftverschmutzung durch Kraftwerke und Diesel-Notstromaggregate.
Die Studie hebt hervor, dass diese humanen und finanziellen Belastungen in den Nachhaltigkeitsberichten großer Technologieunternehmen gern übersehen werden. "Diese Berichte konzentrieren sich fast ausschließlich auf CO₂-Emissionen und manchmal auf Wasserverbrauch, aber schädliche Luftschadstoffe bleiben unbeachtet", erklärte Shaolei Ren, einer der Studienautoren.
Die Studie zeigt, dass die durch KI verursachte Luftverschmutzung insbesondere einkommensschwache Gemeinden betrifft, die häufig in der Nähe von Kraftwerken oder Datenzentren liegen. Doch die Schadstoffe verbreiten sich auch über Bundesstaatsgrenzen hinweg, was weitreichende gesundheitliche Folgen hat. Ein Beispiel: Emissionen von Notstromaggregaten in Datenzentren in Nord-Virginia verursachen Gesundheitskosten zwischen 190 und 260 Millionen Dollar pro Jahr in angrenzenden Staaten wie Maryland, Pennsylvania und New York. Bei maximal erlaubten Emissionen könnten diese Kosten auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar steigen.
Die Autoren der Studie fordern daher, dass Technologieunternehmen die Luftverschmutzung durch ihren Energieverbrauch transparent machen und betroffene Gemeinden entschädigen. Der rasant wachsende KI-Sektor ist mittlerweile der am schnellsten steigende Energieverbraucher in der Industrie. "Wenn diese Entwicklung nicht reguliert wird, wird sie die öffentliche Gesundheit weiter belasten", warnte Ren.
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Massiver Emissions-Anstieg
Diese zusätzlichen Emissionen könnten bis 2030 allein in den USA jährlich etwa 1300 vorzeitige Todesfälle verursachen. Die damit verbundenen Gesundheitskosten, darunter Krebs, Asthma und Arbeitsausfälle, würden sich auf 20 Milliarden Dollar pro Jahr summieren, so das Ergebnis der Untersuchung von Wissenschaftlern der University of California, Riverside, und des California Institute of Technology.Die Studie hebt hervor, dass diese humanen und finanziellen Belastungen in den Nachhaltigkeitsberichten großer Technologieunternehmen gern übersehen werden. "Diese Berichte konzentrieren sich fast ausschließlich auf CO₂-Emissionen und manchmal auf Wasserverbrauch, aber schädliche Luftschadstoffe bleiben unbeachtet", erklärte Shaolei Ren, einer der Studienautoren.
Die Studie zeigt, dass die durch KI verursachte Luftverschmutzung insbesondere einkommensschwache Gemeinden betrifft, die häufig in der Nähe von Kraftwerken oder Datenzentren liegen. Doch die Schadstoffe verbreiten sich auch über Bundesstaatsgrenzen hinweg, was weitreichende gesundheitliche Folgen hat. Ein Beispiel: Emissionen von Notstromaggregaten in Datenzentren in Nord-Virginia verursachen Gesundheitskosten zwischen 190 und 260 Millionen Dollar pro Jahr in angrenzenden Staaten wie Maryland, Pennsylvania und New York. Bei maximal erlaubten Emissionen könnten diese Kosten auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar steigen.
Firmen sollen zahlen
In manchen Regionen übersteigen die durch Luftverschmutzung verursachten Gesundheitskosten bereits die von Technologieunternehmen gezahlten Energiekosten. Die Luftschadstoffe, darunter lungengängige Feinstaubpartikel und Stickoxide, könnten laut der Studie bis 2030 doppelt so hohe Gesundheitsbelastungen verursachen wie die gesamte US-Stahlindustrie und vergleichbar mit denen aller Fahrzeuge in Kalifornien sein.Die Autoren der Studie fordern daher, dass Technologieunternehmen die Luftverschmutzung durch ihren Energieverbrauch transparent machen und betroffene Gemeinden entschädigen. Der rasant wachsende KI-Sektor ist mittlerweile der am schnellsten steigende Energieverbraucher in der Industrie. "Wenn diese Entwicklung nicht reguliert wird, wird sie die öffentliche Gesundheit weiter belasten", warnte Ren.
Zusammenfassung
- KI-Energiebedarf führt zu erhöhter Luftverschmutzung durch Kraftwerke
- Prognose: 1300 vorzeitige Todesfälle jährlich in USA bis 2030 durch KI
- Gesundheitskosten von 20 Milliarden Dollar pro Jahr erwartet
- Luftverschmutzung betrifft besonders einkommensschwache Gemeinden
- Schadstoffe verbreiten sich über Bundesstaatsgrenzen hinweg
- KI-Sektor ist der am schnellsten wachsende Energieverbraucher
- Forderung: Technologieunternehmen sollen Luftverschmutzung offenlegen
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