OpenAI startet nach monatelangen Tests seine Video-KI Sora
Der KI-Entwickler OpenAI hat sein neues Video-Tool Sora jetzt offiziell gestartet. Das System, mit dem sich aus den Eingaben in Textprompts Videos generieren lassen, wurde zuvor über Monate in einer Preview-Phase getestet.
Die Einführung erfolgt zunächst in den USA und einigen anderen Ländern, in Europa, Großbritannien und einigen weiteren Regionen steht Sora allerdings bislang nicht zur Verfügung. Laut OpenAI gibt es derzeit keinen Zeitplan für eine Erweiterung auf diese Märkte.
Das Tool wird ohne zusätzliche Kosten für Nutzer der bestehenden ChatGPT-Bezahltarife Plus und Pro bereitgestellt. In einer Livestream-Demonstration präsentierten OpenAI-Chef Sam Altman und das Entwicklerteam Funktionen wie das nahtlose Verbinden zweier Szenen (Blend) und die Endlosschleifen-Wiedergabe für generierte Videos.
Bisher war Sora nur für eine kleine Gruppe von Testern verfügbar, die das Tool auf Schwachstellen wie Desinformation und Verzerrungen überprüften. Laut OpenAI standen dabei Sicherheitsaspekte und der Schutz vor missbräuchlicher Nutzung im Vordergrund. Dennoch gibt es Kritik: Künstler aus dem frühen Zugangsprogramm warfen OpenAI vor, sie für PR-Zwecke zu instrumentalisieren. In einem offenen Brief äußerten sie Bedenken über fehlende finanzielle Entlohnung für ihre Beiträge und den Umgang des Unternehmens mit Kunstschaffenden.
Mit Sora tritt OpenAI in Konkurrenz zu anderen Video-Generierungstools wie Metas Lumiere oder Amazons "Create with Alexa". Experten sehen in der Videotechnologie das nächste große Feld der generativen KI. Allerdings bergen solche Technologien auch Risiken, etwa im Hinblick auf Desinformation durch KI-generierte Deepfakes.
Siehe auch:
Deutschland muss warten
Ähnlich wie das bekannte Bildgenerierungsmodell DALL-E ermöglicht Sora das Erstellen von hochauflösenden Videoclips basierend auf Texteingaben. Nutzer können Szenen beschreiben, die Sora dann visuell umsetzt. Überdies kann das Tool bestehende Videos erweitern, fehlende Frames auffüllen oder Videos aus hochgeladenen Bildern generieren.Die Einführung erfolgt zunächst in den USA und einigen anderen Ländern, in Europa, Großbritannien und einigen weiteren Regionen steht Sora allerdings bislang nicht zur Verfügung. Laut OpenAI gibt es derzeit keinen Zeitplan für eine Erweiterung auf diese Märkte.
OpenAI demonstriert die ersten Schritte in der Video-KI Sora
Das Tool wird ohne zusätzliche Kosten für Nutzer der bestehenden ChatGPT-Bezahltarife Plus und Pro bereitgestellt. In einer Livestream-Demonstration präsentierten OpenAI-Chef Sam Altman und das Entwicklerteam Funktionen wie das nahtlose Verbinden zweier Szenen (Blend) und die Endlosschleifen-Wiedergabe für generierte Videos.
Bisher war Sora nur für eine kleine Gruppe von Testern verfügbar, die das Tool auf Schwachstellen wie Desinformation und Verzerrungen überprüften. Laut OpenAI standen dabei Sicherheitsaspekte und der Schutz vor missbräuchlicher Nutzung im Vordergrund. Dennoch gibt es Kritik: Künstler aus dem frühen Zugangsprogramm warfen OpenAI vor, sie für PR-Zwecke zu instrumentalisieren. In einem offenen Brief äußerten sie Bedenken über fehlende finanzielle Entlohnung für ihre Beiträge und den Umgang des Unternehmens mit Kunstschaffenden.
Kritik von Künstlern
OpenAI entgegnete, dass die Teilnahme freiwillig sei und die Künstler die Entwicklung von Sora mitgeprägt hätten. Das Unternehmen betonte, sie weiterhin mit Stipendien und anderen Programmen zu unterstützen.Mit Sora tritt OpenAI in Konkurrenz zu anderen Video-Generierungstools wie Metas Lumiere oder Amazons "Create with Alexa". Experten sehen in der Videotechnologie das nächste große Feld der generativen KI. Allerdings bergen solche Technologien auch Risiken, etwa im Hinblick auf Desinformation durch KI-generierte Deepfakes.
Zusammenfassung
- OpenAI veröffentlicht Video-KI Sora nach monatelanger Testphase
- Sora erstellt hochauflösende Videos basierend auf Texteingaben
- Einführung zunächst in USA, bislang nicht in Europa verfügbar
- Kostenlos für Nutzer der ChatGPT-Bezahltarife Plus und Pro
- Sicherheitsaspekte und Schutz vor Missbrauch standen im Fokus
- Kritik von Künstlern wegen fehlender finanzieller Entschädigung
- OpenAI tritt in Konkurrenz zu anderen Video-Generierungstools
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