OpenAI braucht mehr Geld:
Unternehmen erwägt Werbung in ChatGPT
OpenAI ist noch ein Non-Profit-Unternehmen. Doch das soll sich nach dem Willen der Beteiligten rund um CEO Sam Altman bald ändern. Währenddessen sucht man nach Möglichkeiten, um Geld zu verdienen und erwägt dabei auch den Einbau von Werbung in ChatGPT.
So erklärte Finanzdirektorin Sarah Friar in einem Interview gegenüber der Financial Times, dass man darüber nachdenke, Werbung in ChatGPT zu integrieren. Wohl, um konkrete Pläne zu erarbeiten, hat man in den letzten Monaten bereits etliche Werbefachleute von Konkurrenzunternehmen wie Meta und Google abgeworben.
Erst vor einigen Wochen hatte OpenAI seine eigene Suchmaschine veröffentlicht. Auch einen Browser soll es in Zukunft geben. Damit hätte man noch weitere Plattformen zur Verfügung, um in Zukunft mit Werbung Geld zu verdienen. Bis es so weit ist, dürfte es aber noch einige Zeit dauern. Solange können Nutzer alle Angebote selbst in der kostenfreien Version noch ohne Werbung nutzen.
Siehe auch:
- OpenAI erwägt Werbung in ChatGPT zur Steigerung der Einnahmen
- Finanzdirektorin Sarah Friar spricht über mögliche Werbeintegration
- Einstellung erfahrener Werbefachleute von Konkurrenzunternehmen
- Suche nach neuen Einnahmequellen aufgrund steigender Entwicklungskosten
- Eigene Suchmaschine und geplanter Browser als potenzielle Werbeplattformen
- Konkrete Pläne für Werbeeinblendungen stehen bisher nicht fest
OpenAI beschäftigt sich mit Werbung
Zuletzt hatte Elon Musk seinen Rechtsstreit mit OpenAI verschärft. Der Mitbegründer, der im Februar 2018 die Leitung des damaligen Start-ups verließ, will die Umwandlung der KI-Firma von einem Non-Profit- in ein gewinnorientiertes Unternehmen verhindern. Bei OpenAI selbst beschäftigt man sich unterdessen mit Möglichkeiten, Geld in die Kassen zu spülen.So erklärte Finanzdirektorin Sarah Friar in einem Interview gegenüber der Financial Times, dass man darüber nachdenke, Werbung in ChatGPT zu integrieren. Wohl, um konkrete Pläne zu erarbeiten, hat man in den letzten Monaten bereits etliche Werbefachleute von Konkurrenzunternehmen wie Meta und Google abgeworben.
Neue Experten im Unternehmen
Sowohl Friar als auch Chief Product Officer Kevin Weil haben große Erfahrung im Bereich Werbung. Letzterer war etwa für die Social-Media-Plattformen Instagram und X an der Entwicklung von Werbestrategien und -produkten sowie deren Implementierung beteiligt. Neben Weil stellte das Unternehmen diesen Mai auch Shivakumar Venkataraman ein, der zuvor als Vizepräsident verantwortlich für das Werbeteam bei Google Search war.Schwierige Finanzlage
Laut Friar gibt es aber noch keine konkreten Pläne für Werbeeinblendungen. Allerdings sucht OpenAI händeringend nach neuen Einnahmemöglichkeiten. Durch die immer teurere Entwicklung neuer LLMs und deren Training gibt das Unternehmen zusehends mehr Geld aus, als es einnimmt. Bisher war die größte Einnahmequelle die Gebühr, die andere Unternehmen für den Zugang zur API zahlen. Dabei handele es sich aber nicht um ein "Geschäft mit hohen Gewinnspannen", sagte eine Person aus dem Umfeld von CEO Sam Altman.Erst vor einigen Wochen hatte OpenAI seine eigene Suchmaschine veröffentlicht. Auch einen Browser soll es in Zukunft geben. Damit hätte man noch weitere Plattformen zur Verfügung, um in Zukunft mit Werbung Geld zu verdienen. Bis es so weit ist, dürfte es aber noch einige Zeit dauern. Solange können Nutzer alle Angebote selbst in der kostenfreien Version noch ohne Werbung nutzen.
Siehe auch:
- ChatGPT stürzt ab, wenn man nach "David Mayer" und anderen fragt
- Samsung erwägt offenbar ChatGPT-Integration für Galaxy-Geräte
- OpenAI gibt Windows-App für alle frei: ChatGPT auch für Gratis-Nutzer
- Gebührenrechnung jetzt auch für ChatGPT: GEMA verklagt OpenAI
- ChatGPT: Inzwischen schon fast so viele Nutzer wie der Chrome-Browser
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
Videos zum Thema OpenAI
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
Beliebte OpenAI-Downloads
Interessante Links
Neue Nachrichten
- So hoch wie ein Wetterballon: Drohne erreicht 10.000 Meter Flughöhe
- FritzOS 8.50: Neue Betas für 11 FritzBoxen treffen letzte Vorbereitungen
- Besser und schneller: Microsoft plant großes Redesign der Xbox-PC-App
- Hat sich Apple verkalkuliert? iPhone 18 Pro verkauft sich nur schleppend
- Diese 13 Deals zünden: Weekend-Knaller bei Media Markt & Saturn
- Neuer Tiefpunkt: Pentagon will Erschießung von Attentäter livestreamen
- Huawei bestätigt die Entwicklung chinesischer EUV-Lithografie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen