Voyager-Sonden: Es wird langsam eng - Stromversorgung macht Sorgen
NASA-Ingenieure haben zwar erfolgreich den Kontakt zur Raumsonde Voyager 1 wiederhergestellt, nachdem ein Energieproblem eine wochenlange Kommunikationsunterbrechung verursacht hatte. Doch das endgültige Aus bahnt sich immer offensichtlicher an.
Voyager 1 und ihre Zwillingssonde Voyager 2 starteten 1977 und sollten ursprünglich nur für vier Jahre Daten von den äußeren Planeten des Sonnensystems sammeln. Beide Sonden befinden sich mittlerweile im interstellaren Raum, weit jenseits der Heliosphäre, der magnetischen Schutzblase der Sonne. Die Energieversorgung erfolgt durch die Wärme zerfallenden Plutoniums, was jährlich etwa 4 Watt Leistung verliert.
"Wir wissen schon seit Jahren, dass die Energie knapp wird", erklärte Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsmanager am Jet Propulsion Laboratory (JPL), laut CNN. Dieses Jahr musste ein weiteres wissenschaftliches Instrument von Voyager 2 abgeschaltet werden. Dennoch arbeiten die verbleibenden vier Instrumente weiter, oft bei Temperaturen, die weit unter den ursprünglich getesteten Werten liegen.
Das jüngste Problem hat jedoch verdeutlicht, dass die Energiereserven der Sonden kritisch niedrig sind. "Das Team arbeitet mit weniger als einem Watt Spielraum", so Badaruddin. Dennoch wird versucht, die wissenschaftlichen Instrumente so lange wie möglich am Laufen zu halten, um weiterhin Daten aus dem bislang unerforschten interstellaren Raum zu sammeln.
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Nur vier Jahre Betrieb geplant
Die Sonde, die sich in rund 24,9 Milliarden Kilometern Entfernung befindet, operiert aktuell wieder normal, teilte die Raumfahrtbehörde mit. Normal bedeutet in diesem Fall aber bereits, dass mehrere Instrumente seit längerer Zeit abgeschaltet sind. Denn sie bringen zu wenige neue Erkenntnisse, als das es ihren Energiebedarf rechtfertigen würde.Voyager 1 und ihre Zwillingssonde Voyager 2 starteten 1977 und sollten ursprünglich nur für vier Jahre Daten von den äußeren Planeten des Sonnensystems sammeln. Beide Sonden befinden sich mittlerweile im interstellaren Raum, weit jenseits der Heliosphäre, der magnetischen Schutzblase der Sonne. Die Energieversorgung erfolgt durch die Wärme zerfallenden Plutoniums, was jährlich etwa 4 Watt Leistung verliert.
"Wir wissen schon seit Jahren, dass die Energie knapp wird", erklärte Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsmanager am Jet Propulsion Laboratory (JPL), laut CNN. Dieses Jahr musste ein weiteres wissenschaftliches Instrument von Voyager 2 abgeschaltet werden. Dennoch arbeiten die verbleibenden vier Instrumente weiter, oft bei Temperaturen, die weit unter den ursprünglich getesteten Werten liegen.
Ein Watt Spielraum
Die Ingenieure haben in den letzten Jahren immer wieder innovative Ansätze gefunden, um die Funktion der Sonden zu erhalten. Dazu gehörte das Reaktivieren alter Steuerdüsen, um die Antenne präzise auf die Erde auszurichten, und die Entwicklung von Lösungen für Computerprobleme, die den Datenstrom zeitweise unterbrachen. Auch der aktuelle Vorfall erforderte ein hohes Maß an Kreativität und technischem Geschick.Das jüngste Problem hat jedoch verdeutlicht, dass die Energiereserven der Sonden kritisch niedrig sind. "Das Team arbeitet mit weniger als einem Watt Spielraum", so Badaruddin. Dennoch wird versucht, die wissenschaftlichen Instrumente so lange wie möglich am Laufen zu halten, um weiterhin Daten aus dem bislang unerforschten interstellaren Raum zu sammeln.
Zusammenfassung
- NASA stellt Kontakt zu Voyager 1 nach Energieproblem wieder her
- Voyager-Sonden seit 1977 im All, weit über die geplante Lebensdauer hinaus
- Energieversorgung durch Plutoniumzerfall nimmt jährlich um 4 Watt ab
- Ingenieure finden kreative Lösungen für den Erhalt der Sondenfunktionen
- Verbleibende Instrumente arbeiten bei extrem niedrigen Temperaturen
- Kritisch niedrige Energiereserven mit weniger als 1 Watt Spielraum
- Ziel: Datensammlung aus unerforschtem interstellarem Raum fortsetzen
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