ChatGPT hatte einen massiven Ausfall und schuld daran war Microsoft
ChatGPT erlebte gestern erneut eine mehrstündige Störung. Nicht nur der beliebte Chatbot, sondern auch weitere OpenAI-Dienste waren betroffen. Mittlerweile ist klar, dass die Schuld bei Microsoft lag, denn ein Datenzentrum-Problem war offenbar die Ursache.
Neben ChatGPT waren auch weitere Dienste von OpenAI betroffen: So meldete das Unternehmen auf seiner Statusseite, dass sowohl die APIs für Entwickler als auch der erst kürzlich vorgestellte KI-Videogenerator Sora mit "hohen Fehlerraten" zu kämpfen hätten. OpenAI machte zunächst einen nicht näher spezifizierten "Upstream-Anbieter" für die Probleme verantwortlich. Infografik Arbeitswelt: Wo KI am weitesten verbreitet ist
Für OpenAI ist es bereits die zweite größere Störung innerhalb weniger Wochen. Erst Anfang Dezember 2024 kam es zu einem mehrstündigen Ausfall von ChatGPT und anderen Diensten. Damals machte das Unternehmen die Einführung einer neuen Telemetrie-Komponente in seiner Kubernetes-Umgebung für die Probleme verantwortlich. Diese hatte unerwartet viele Ressourcen verbraucht und führte auf diese Weise zu Fehlern.
OpenAI-CEO Sam Altman hatte bereits nach einer früheren Störung im November eingeräumt, dass das Unternehmen zwar große Fortschritte bei der Zuverlässigkeit gemacht habe, aber noch Verbesserungspotenzial bestehe. Die jüngsten Vorfälle unterstreichen diese Einschätzung zweifellos und zeigen, dass die rasant wachsende KI-Branche weiterhin mit Herausforderungen in Bezug auf Stabilität und Skalierbarkeit zu kämpfen hat.
Siehe auch:
Erneuter Ausfall für KI-Vorzeigeprojekt
Am 26. Dezember 2024 kam es bei OpenAIs Vorzeigeprodukt ChatGPT zu einer mehrstündigen Störung. Ab etwa 19:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit konnten viele Nutzer nicht mehr auf den beliebten KI-Chatbot zugreifen. Stattdessen wurden sie mit einer Fehlermeldung konfrontiert, die auf einen "internen Serverfehler" verwies.Neben ChatGPT waren auch weitere Dienste von OpenAI betroffen: So meldete das Unternehmen auf seiner Statusseite, dass sowohl die APIs für Entwickler als auch der erst kürzlich vorgestellte KI-Videogenerator Sora mit "hohen Fehlerraten" zu kämpfen hätten. OpenAI machte zunächst einen nicht näher spezifizierten "Upstream-Anbieter" für die Probleme verantwortlich. Infografik Arbeitswelt: Wo KI am weitesten verbreitet ist
Microsoft-Datenzentrum war Ursache
Wie The Verge berichtet, stellte sich im Laufe des Abends heraus, dass offenbar ein Stromausfall in einem Microsoft-Datenzentrum die Ursache für die weitreichenden Störungen war. Microsoft ist nicht nur exklusiver Cloud-Anbieter für OpenAI, sondern auch mit 49 Prozent am KI-Unternehmen beteiligt. Der Technologieriese meldete zeitgleich mit den OpenAI-Problemen einen "Stromzwischenfall" in einem seiner nordamerikanischen Rechenzentren.Für OpenAI ist es bereits die zweite größere Störung innerhalb weniger Wochen. Erst Anfang Dezember 2024 kam es zu einem mehrstündigen Ausfall von ChatGPT und anderen Diensten. Damals machte das Unternehmen die Einführung einer neuen Telemetrie-Komponente in seiner Kubernetes-Umgebung für die Probleme verantwortlich. Diese hatte unerwartet viele Ressourcen verbraucht und führte auf diese Weise zu Fehlern.
OpenAI-CEO Sam Altman hatte bereits nach einer früheren Störung im November eingeräumt, dass das Unternehmen zwar große Fortschritte bei der Zuverlässigkeit gemacht habe, aber noch Verbesserungspotenzial bestehe. Die jüngsten Vorfälle unterstreichen diese Einschätzung zweifellos und zeigen, dass die rasant wachsende KI-Branche weiterhin mit Herausforderungen in Bezug auf Stabilität und Skalierbarkeit zu kämpfen hat.
Zusammenfassung
- ChatGPT und andere OpenAI-Dienste erlitten am 26. Dezember 2024 Störung
- Mehrstündiger Ausfall betraf ChatGPT, APIs und KI-Videogenerator Sora
- Stromausfall in einem Microsoft-Datenzentrum als Ursache identifiziert
- Microsoft ist exklusiver Cloud-Anbieter und zu 49 Prozent an OpenAI beteiligt
- Zweite größere Störung für OpenAI innerhalb weniger Wochen
- Sam Altman räumte Verbesserungspotenzial bei der Zuverlässigkeit ein
- KI-Branche kämpft weiterhin mit Herausforderungen bzgl. Stabilität
Siehe auch:
- Fragen, aber keine Datenverbindung? - ChatGPT kann man jetzt anrufen
- ChatGPT Pro für 200 Dollar: Mehr Leistung, weniger Halluzinationen
- OpenAI braucht mehr Geld: Unternehmen erwägt Werbung in ChatGPT
- ChatGPT stürzt ab, wenn man nach "David Mayer" und anderen fragt
- Samsung erwägt offenbar ChatGPT-Integration für Galaxy-Geräte
Thema:
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- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
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