OpenAI hat Probleme: GPT-5 ist deutlich verzögert und extrem teuer
OpenAI steht bei der Entwicklung seines neuen KI-Modells GPT-5 vor großen Schwierigkeiten: Das Projekt, das seit über 18 Monaten in Arbeit ist, verschlingt immense finanzielle Ressourcen und wird von technischen Rückschlägen geplagt.
Ein zentrales Problem ist dem Vernehmen nach der Mangel an qualitativ hochwertigen Daten. Während frühere Modelle hauptsächlich auf im Internet gesammelten Informationen trainiert wurden, reicht diese Datenquelle nicht mehr aus, um die gewünschte Leistungssteigerung zu erzielen. OpenAI setzt daher nun verstärkt auf die Erstellung eigener, kuratierter Daten. Dafür werden unter anderem Softwareingenieure und Mathematiker beauftragt, neue Inhalte wie Softwarecode oder komplexe mathematische Probleme samt Lösungswegen zu entwickeln. Dieser Ansatz soll dem Modell helfen, Aufgaben besser zu verstehen und eigene Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Herausforderung liegt jedoch nicht nur in der Datenqualität, sondern auch in den immensen Kosten und der technischen Komplexität. Ein einzelner Trainingslauf dauert Monate und erfordert Zehntausende spezialisierter Chips, was die Kosten auf bis zu eine Milliarde Dollar pro Modell hochtreibt. Fehlschläge können dadurch ähnlich katastrophale Folgen haben wie ein misslungener Raketenstart.
Trotz aller Rückschläge bleibt OpenAI ambitioniert. GPT-5 soll nicht nur wissenschaftliche Entdeckungen vorantreiben, sondern auch alltägliche Aufgaben wie Terminbuchungen erleichtern und zuverlässiger arbeiten als bisherige KI-Modelle. Ob das Unternehmen dieses Ziel erreichen kann, wird maßgeblich darüber entscheiden, ob sich die hohen Investitionen von Microsoft und anderen Partnern langfristig auszahlen.
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Risiko eines Raketenstarts
Ob das Modell, das unter dem Codenamen "Orion" läuft, die Erwartungen erfüllen kann, bleibt ungewiss. GPT-5 soll ein bedeutender technologischer Fortschritt sein und den bisherigen Standard, GPT-4, signifikant übertreffen. Ursprünglich hatte Microsoft, OpenAIs größter Partner, mit einer Veröffentlichung Mitte 2024 gerechnet. Doch das ambitionierte Projekt, das in mehrfachen Trainingsläufen bereits Hunderte Millionen Dollar gekostet hat, zeigt bisher nur begrenzte Fortschritte. Laut Insidern schneidet Orion zwar besser ab als GPT-4, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück, berichtet das Wall Street Journal.Ein zentrales Problem ist dem Vernehmen nach der Mangel an qualitativ hochwertigen Daten. Während frühere Modelle hauptsächlich auf im Internet gesammelten Informationen trainiert wurden, reicht diese Datenquelle nicht mehr aus, um die gewünschte Leistungssteigerung zu erzielen. OpenAI setzt daher nun verstärkt auf die Erstellung eigener, kuratierter Daten. Dafür werden unter anderem Softwareingenieure und Mathematiker beauftragt, neue Inhalte wie Softwarecode oder komplexe mathematische Probleme samt Lösungswegen zu entwickeln. Dieser Ansatz soll dem Modell helfen, Aufgaben besser zu verstehen und eigene Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Herausforderung liegt jedoch nicht nur in der Datenqualität, sondern auch in den immensen Kosten und der technischen Komplexität. Ein einzelner Trainingslauf dauert Monate und erfordert Zehntausende spezialisierter Chips, was die Kosten auf bis zu eine Milliarde Dollar pro Modell hochtreibt. Fehlschläge können dadurch ähnlich katastrophale Folgen haben wie ein misslungener Raketenstart.
Große Hoffnungen
Zusätzlich wird OpenAI von internen Problemen erschüttert. Nach der kurzzeitigen Entlassung von Firmenchef Sam Altman Ende 2023 verließ eine Reihe prominenter Wissenschaftler und Führungskräfte das Unternehmen. Darunter befinden sich auch Mitbegründer Ilya Sutskever und Technikchefin Mira Murati.Trotz aller Rückschläge bleibt OpenAI ambitioniert. GPT-5 soll nicht nur wissenschaftliche Entdeckungen vorantreiben, sondern auch alltägliche Aufgaben wie Terminbuchungen erleichtern und zuverlässiger arbeiten als bisherige KI-Modelle. Ob das Unternehmen dieses Ziel erreichen kann, wird maßgeblich darüber entscheiden, ob sich die hohen Investitionen von Microsoft und anderen Partnern langfristig auszahlen.
Zusammenfassung
- GPT-5-Entwicklung von OpenAI verzögert sich
- Projekt 'Orion' verschlingt Hunderte Millionen Dollar in Trainingsläufen
- Mangel an hochwertigen Daten führt zu Erstellung eigener Inhalte
- Trainingsläufe dauern Monate und kosten bis zu eine Milliarde Dollar
- OpenAI kämpft zusätzlich mit internen Problemen und Personalabgängen
- GPT-5 soll wissenschaftliche Fortschritte und Alltagserleichterungen bringen
- Erfolg entscheidet über Rentabilität der hohen Investitionen von Microsoft
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