Microsoft Paint: Neue KI-Features könnten zusätzlichen Chip erfordern
Microsoft stattet dieser Tage nahezu alle seine Produkte mit KI-Features aus. Das betrifft insbesondere Software-Angebote, die mit Texten und Bildern arbeiten oder damit zusammenhängen. Auch Microsoft Paint gehört dazu, allerdings hat das möglicherweise einen "Preis".
Der Redmonder Konzern stattete in den letzten Monaten sein Paint mit fortschrittlichen KI-Funktionen aus, dazu gehören auch Features wie das Entfernen von Hintergründen, aber auch der sogenannte Cocreator, der mithilfe von Dall-E 3 Bilder generieren kann. Außerdem unterstützt Paint seit Kurzem auch Photoshop-artige Ebenen sowie Transparenz.
Die "KI-fizierung" von Paint für Windows 11 ist damit bislang auch nicht abgeschlossen, denn wie Windows Latest entdeckt hat, plant Microsoft weitere Features, die auf die eine oder andere Weise mit künstlichen Intelligenzen zu tun haben. Und es könnte oder dürfte sich um eine oder mehrere Funktionen handeln, bei denen KI noch wichtiger ist.
In der neuesten Version von Microsoft Paint hat Windows Latest jedenfalls eine DLL namens "NPUDetect" entdeckt, das lässt darauf schließen, dass die Anwendung demnächst in der Lage sein wird, NPUs zu erkennen und zu nutzen. Was genau Microsoft plant, ist derzeit allerdings nicht klar. Es ist dabei denkbar, dass das Unternehmen etwas Spezielles im Sinn hat, möglich ist aber natürlich auch, dass die NPU-Unterstützung allgemein oder auch vorausschauend gedacht ist.
Siehe auch:
- Microsoft rüstet Produkte mit KI-Features auf
- Paint erhält fortschrittliche KI-Funktionen
- Neue Funktionen erfordern lokale Neural Processing Unit
- "NPUDetect" in Paint deutet auf NPU-Nutzung hin
- Konkrete Pläne von Microsoft noch unklar
- KI-Integration in Paint bis jetzt nicht abgeschlossen
- Paint unterstützt nun Ebenen und Transparenz
Microsoft wird immer mehr zum "KI-Konzern"
Es ist zweifellos beeindruckend, was moderne KIs leisten: Sie beantworten Fragen oder erschaffen nach nur kurzen Beschreibungen erstaunlich akkurate Bilder. Microsoft, das sehr viel Geld in OpenAI steckt, integriert diese Technologie, wo man nur kann, und dazu zählt auch der Klassiker Paint.Der Redmonder Konzern stattete in den letzten Monaten sein Paint mit fortschrittlichen KI-Funktionen aus, dazu gehören auch Features wie das Entfernen von Hintergründen, aber auch der sogenannte Cocreator, der mithilfe von Dall-E 3 Bilder generieren kann. Außerdem unterstützt Paint seit Kurzem auch Photoshop-artige Ebenen sowie Transparenz.
Die "KI-fizierung" von Paint für Windows 11 ist damit bislang auch nicht abgeschlossen, denn wie Windows Latest entdeckt hat, plant Microsoft weitere Features, die auf die eine oder andere Weise mit künstlichen Intelligenzen zu tun haben. Und es könnte oder dürfte sich um eine oder mehrere Funktionen handeln, bei denen KI noch wichtiger ist.
NPU-Support
Denn offenbar wird es Features geben, die eine lokale Neural Processing Unit (NPU) erfordern. Derzeit werden viele KI-Funktionen von der CPU oder per Cloud ausgeführt, eine NPU, die neuere Windows 11-Geräte bereits besitzen (können), ist hierfür aber wesentlich besser geeignet.In der neuesten Version von Microsoft Paint hat Windows Latest jedenfalls eine DLL namens "NPUDetect" entdeckt, das lässt darauf schließen, dass die Anwendung demnächst in der Lage sein wird, NPUs zu erkennen und zu nutzen. Was genau Microsoft plant, ist derzeit allerdings nicht klar. Es ist dabei denkbar, dass das Unternehmen etwas Spezielles im Sinn hat, möglich ist aber natürlich auch, dass die NPU-Unterstützung allgemein oder auch vorausschauend gedacht ist.
Siehe auch:
- Paint-App wird verbessert: Neue Update-Details durchgesickert
- Microsoft Paint-App-Update fügt Dall-E Cocreator hinzu
- Preview-Phase zu Ende: Microsoft Paint hat jetzt einen KI-Bildgenerator
- Microsoft Paint mit KI-Unterstützung: Cocreator startet als Preview
- Microsoft Paint wird zum mächtigen KI-Tool, bekommt Dall-E-Support
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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