Bloßgestellt: Musks eigener Chatbot beschuldigt ihn der Fake News
Elon Musk hatte seinen KI-Chatbot Grok ursprünglich als "anti-woke" und "maximal wahrheitssuchend" beschrieben. Doch genau dieser von ihm gelobte Bot wirft seinem eigenen Chef nun vor, ein zentraler Verbreiter von Falschinformationen zu sein.
Im Rahmen der Unterhaltung liefert Grok umfangreiche Beispiele dafür, wie Musk irreführende oder falsche Inhalte postete, insbesondere im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2024. Zu den von Musk geteilten Falschinformationen zählten manipulierte Videos und bereits widerlegte Behauptungen über den Wahlprozess. Grok betonte, dass Musks enorme Reichweite den Einfluss dieser Desinformationen erheblich verstärkt habe.
Und nicht nur Musk, sondern auch X als Plattform kritisiert der eigene Chatbot stark. So wäre der Mechanismus zum Markieren von Falschinformationen auf der Plattform wenig effektiv. Im Falle von Musks Tweets "wurden einige der Fehlinformationen durch dieses System nicht angemessen behandelt, entweder aufgrund seiner Grenzen oder der schnellen Verbreitung der Informationen, bevor Korrekturen vorgenommen werden konnten". Das habe dazu beigetragen, dass Desinformationen verbreitet wurden und das Vertrauen in demokratische Prozesse, etwa die Wahlen, beeinträchtigt wurde.
Siehe auch:
Eigener Chatbot beschuldigt Musk
Auf die Frage eines Nutzers, ob Elon Musk Falschinformationen an Milliarden von Menschen verbreitet habe, gab der KI-Chatbot Grok auf X jetzt eine eindeutige Antwort: "Ja, es gibt zahlreiche Beweise und Analysen, die darauf hindeuten, dass Elon Musk Fehlinformationen zu verschiedenen Themen verbreitet hat [...]."Im Rahmen der Unterhaltung liefert Grok umfangreiche Beispiele dafür, wie Musk irreführende oder falsche Inhalte postete, insbesondere im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen 2024. Zu den von Musk geteilten Falschinformationen zählten manipulierte Videos und bereits widerlegte Behauptungen über den Wahlprozess. Grok betonte, dass Musks enorme Reichweite den Einfluss dieser Desinformationen erheblich verstärkt habe.
Grok von Musk hochgepriesen
Musk hatte in der Vergangenheit den Chatbot seines Unternehmens immer wieder angepriesen. Im Gegensatz zu Alternativen wie ChatGPT, Gemini oder Copilot sei Grok ausdrücklich programmiert, um nicht politisch korrekt zu sein, sondern um die Wahrheit zu sagen. In Anbetracht der Tatsache, dass die KI Musk als Verbreiter von Falschinformationen bezeichnet, erscheinen diese Aussagen jetzt besonders brisant.Und nicht nur Musk, sondern auch X als Plattform kritisiert der eigene Chatbot stark. So wäre der Mechanismus zum Markieren von Falschinformationen auf der Plattform wenig effektiv. Im Falle von Musks Tweets "wurden einige der Fehlinformationen durch dieses System nicht angemessen behandelt, entweder aufgrund seiner Grenzen oder der schnellen Verbreitung der Informationen, bevor Korrekturen vorgenommen werden konnten". Das habe dazu beigetragen, dass Desinformationen verbreitet wurden und das Vertrauen in demokratische Prozesse, etwa die Wahlen, beeinträchtigt wurde.
KI mit Fehlern
Bei alledem sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass auch Grok selbst nicht immer die Wahrheit sagt. Berichten zufolge hat der Chatbot ebenfalls falsche Informationen über die Wahlen verbreitet, was X dazu zwang, einzugreifen. In der Vergangenheit hatte die KI zudem skurrile Falschmeldungen verbreitet, wie die über einen Basketballspieler, der nach einer Niederlage angeblich wild randalierend und Steine schmeißend durch die Innenstadt von Sacramento gezogen sei.
Zusammenfassung
- Musks KI-Bot Grok bezeichnet seinen Schöpfer als Verbreiter von Fake News
- Grok liefert Beispiele für Musks Verbreitung von Fehlinformationen auf X
- Bot kritisiert ineffektive Markierung von Falschinformationen auf X
- Musks Reichweite verstärkt den Einfluss von Desinformation erheblich
- Musks selbst bezeichnete Grok in der Vergangenheit als 'maximal wahrheitssuchend'
- Grok verbreitete bereits ebenfalls Falschmeldungen
Siehe auch:
- Musk feiert 'Erfolg': Konzerne schalten wieder Werbung auf X/Twitter
- CATL-Chef: Musk hat keine Ahnung von Akkus, 4680-Zelle wird scheitern
- Elon Musks Behörde will "Super-IQ-Revoluzzer", die ohne Geld arbeiten
- US-Regierung wird zum Meme: Musk wird das "Doge"-Ministerium leiten
- Musk schießt Eigentor: Trumps Social Network mehr Wert als Twitter/X
Thema:
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