Plan gescheitert? iPhone Air & Galaxy Slim wohl doch nicht ganz so dünn

Apple und Samsung arbeiten angeblich an einer extra-dünnen Variante ihrer kommenden Smartphones. Beide Unternehmen sollen aber bei der Entwicklung einer entscheidenden Komponente gescheitert sein. Die Telefone könnten nun doch dicker werden, als ursprünglich geplant.
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John Prosser / Front Page Tech

Apple und Samsung planen extra-dünne Smartphones

Schon im Sommer sickerten erste Gerüchte durch, Apple sei dabei, ein besonders dünnes und leichtes iPhone 17 zu entwickeln. Seitdem gab es immer neue Leaks zum mittlerweile als iPhone 17 Air bzw. Slim bekannten Modell. Das soll wie das iPhone SE mit nur einer einzelnen Kamera ausgestattet sein und auch in Bereichen wie RAM und Prozessor den Pro-Varianten deutlich hinterherhinken.

Konkurrent Samsung plant angeblich mit dem Galaxy S25 Slim ein in ähnlicher Weise auf besondere Schlankheit fokussiertes Modell. Eine aufgetauchte Seriennummer in der internationalen IMEI-Datenbank der GSM Association soll die Existenz des Smartphones bereits offiziell bestätigen. Mehr ist über das Handy aber bisher nicht bekannt. Wie beim iPhone 17 Air ist das große Verkaufsargument und Alleinstellungsmerkmal des Galaxy S25 Slim aber die geringe Dicke.


Geräte wohl doch nicht so dünn wie geplant

Wie der bekannte Leaker Jukanlosreve jetzt aber in einem Post auf X mitteilt, könnten die beiden Geräte letztlich aber doch gar nicht so schlank daherkommen. Denn sowohl Samsung als auch Apple seien bei einem entscheidenden Punkt in der Entwicklung gescheitert.

So sei es beiden Unternehmen nicht gelungen, die Dichte ihrer Akkus wie geplant zu erhöhen. Das wäre aber zwingend notwendig gewesen, um die Smartphones dünner zu machen und gleichzeitig eine akzeptable Akkulaufzeit zu gewährleisten. Deswegen würden sowohl das iPhone 17 Air als auch das Galaxy S25 Slim nicht so schlank wie ursprünglich geplant. Eine Dicke von unter sechs Millimetern, wie von Apple ins Auge gefasst, sei damit vom Tisch, so der Leaker.

Apple wird für das Smartphone jetzt wohl die Akkus verwenden, die auch in den gewöhnlichen iPhones zum Einsatz kommen. Samsung hingegen soll eine neue Akku-Technologie für sein Slim-Handy nutzen, mit der jedoch auch nicht die Fortschritte erzielt wurden, die man sich bei den Koreanern erhofft hatte.

Was bleibt dann noch?

Aufgrund dieser vermeintlichen Neuigkeiten stellt sich die Frage, ob die Entwicklung der beiden Smartphones überhaupt noch einen Sinn ergibt. Sollten sie nicht deutlich dünner werden als ihre 'gewöhnlichen' Verwandten, gäbe es kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Mit über sechs Millimetern würde das iPhone 17 Air schon nahe an die 7,8 Millimeter des iPhone 16 heranrücken.

Bisher handelt es sich aber noch um Gerüchte. Demnach sollten alle Informationen mit entsprechender Vorsicht aufgenommen werden. Sollten die beiden Handys tatsächlich auf den Markt kommen, würde das Samsung-Gerät vermutlich nicht im Frühjahr mit den anderen Modellen der Galaxy S25-Reihe zur Verfügung stehen, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt. Das iPhone 17 Air könnte hingegen gleichzeitig mit den anderen neuen Apple-Smartphones im Herbst 2025 in den Handel kommen.
Zusammenfassung
  • Apple und Samsung planen besonders dünne Smartphone-Varianten
  • iPhone 17 Air und Galaxy S25 Slim könnten dicker als geplant werden
  • Die Entwicklung scheitert an unzureichender Erhöhung der Akku-Dichte
  • Ursprünglich angestrebte Dicke von unter sechs Millimetern unrealistisch
  • Apple nutzt Standard-Akkus, Samsung entwickelt neue Akku-Technologie
  • Alleinstellungsmerkmal der 'Slim'-Varianten könnte verloren gehen
  • Markteinführung und Zeitpunkte der Veröffentlichung noch ungewiss

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