Samsung hat die KI-Ära verpennt und erleidet so massive Verluste
Das Samsung Electronics-Management hat die KI-Entwicklung offenbar völlig unterschätzt. Das ist eine der Grundlagen für die Krise, in die das Unternehmen gestürzt ist. Die Folge: Der Marktwert ist um rund 126 Milliarden Dollar gesunken, eine Führungsposition ist weg.
Speicherchips galten lange als eine Stärke Samsungs. Doch das Unternehmen unterschätzte die strategische Bedeutung von HBM, einer neuen Generation von Speicherchips, die quasi perfekt auf die Anforderungen von KI passen. Während Samsung zögerte, sah SK Hynix die Chance: Das Unternehmen investierte stark in die Entwicklung und Produktion von HBM-Chips, die nun in Nvidias KI-Modulen Verwendung finden. Nvidia ist inzwischen ein entscheidender Partner von SK Hynix, was dazu beitrug, dass der Samsung-Konkurrent im Septemberquartal einen Rekordgewinn erzielen konnte, berichtete der US-Sender CNBC.
"HBM war lange ein Nischenprodukt, und Samsung fokussierte sich deshalb nicht auf dessen Entwicklung", zitiert dieser Kazunori Ito, Leiter der Aktienforschung bei Morningstar. Der hohe Entwicklungsaufwand schien nicht gerechtfertigt. Diese Sichtweise änderte sich allerdings mit dem Durchbruch von KI-Anwendungen und der steigenden Nachfrage nach KI-optimierter Hardware.
Laut eines Samsung-Sprechers habe das Unternehmen "bedeutende Fortschritte" bei HBM3E gemacht und "eine wichtige Phase des Qualifikationsprozesses abgeschlossen". Erste Verkäufe werden für das vierte Quartal erwartet. Experten wie Brady Wang von Counterpoint Research betonen, dass Samsungs Stärke in Forschung und Entwicklung sowie die Produktionskapazität des Unternehmens wichtige Hebel sein könnten, um den Rückstand auf SK Hynix aufzuholen.
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SK Hynix zieht vorbei
Samsung, einer der führenden Hersteller von Speicherchips, steht unter Druck. Der langjährige südkoreanische Rivale SK Hynix hat den Konzern im Bereich der High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) überholt, die essenziell für die Leistung der Systeme sind, mit denen KI-Modelle berechnet werden. Als Folge verzeichnet Samsung enorme finanzielle Verluste, der Marktwert ist gesunken und ein Samsung-Manager entschuldigte sich öffentlich für die schwache Unternehmensperformance.Speicherchips galten lange als eine Stärke Samsungs. Doch das Unternehmen unterschätzte die strategische Bedeutung von HBM, einer neuen Generation von Speicherchips, die quasi perfekt auf die Anforderungen von KI passen. Während Samsung zögerte, sah SK Hynix die Chance: Das Unternehmen investierte stark in die Entwicklung und Produktion von HBM-Chips, die nun in Nvidias KI-Modulen Verwendung finden. Nvidia ist inzwischen ein entscheidender Partner von SK Hynix, was dazu beitrug, dass der Samsung-Konkurrent im Septemberquartal einen Rekordgewinn erzielen konnte, berichtete der US-Sender CNBC.
"HBM war lange ein Nischenprodukt, und Samsung fokussierte sich deshalb nicht auf dessen Entwicklung", zitiert dieser Kazunori Ito, Leiter der Aktienforschung bei Morningstar. Der hohe Entwicklungsaufwand schien nicht gerechtfertigt. Diese Sichtweise änderte sich allerdings mit dem Durchbruch von KI-Anwendungen und der steigenden Nachfrage nach KI-optimierter Hardware.
Aufholjagd gestartet
Samsung versucht jetzt aufzuholen. Im dritten Quartal stiegen die HBM-Umsätze des Konzerns um über 70 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, und das HBM3E-Produkt ist bereits in Massenproduktion. Laut Samsung sind sie auch auf Kurs, mit der nächsten Generation HBM4 im Jahr 2025 die Produktion zu starten.Laut eines Samsung-Sprechers habe das Unternehmen "bedeutende Fortschritte" bei HBM3E gemacht und "eine wichtige Phase des Qualifikationsprozesses abgeschlossen". Erste Verkäufe werden für das vierte Quartal erwartet. Experten wie Brady Wang von Counterpoint Research betonen, dass Samsungs Stärke in Forschung und Entwicklung sowie die Produktionskapazität des Unternehmens wichtige Hebel sein könnten, um den Rückstand auf SK Hynix aufzuholen.
Zusammenfassung
- Samsung unterschätzt KI-Entwicklung und verliert Marktposition
- Marktwert um 126 Milliarden Dollar gesunken, Führungsposition weg
- SK Hynix überholt Samsung bei High-Bandwidth-Memory-Chips für KI
- Samsung fokussierte sich nicht auf HBM-Entwicklung, trotz KI-Potenzial
- Unternehmen versucht aufzuholen mit steigenden HBM-Umsätzen
- Samsung plant Massenproduktion von HBM4 im Jahr 2025
- Experten sehen Chancen für Samsung aufgrund von F&E und Kapazitäten
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