Öfter Blackouts wegen Erneuerbaren? Studie widerlegt Energie-Angst
Eine neue Studie widerlegt Bedenken zur Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien: Wetterabhängige Systeme wie Wind- und Solarenergie sind entgegen verbreiteten Annahmen nicht anfälliger für schwere Stromausfälle bei extremen Wetterbedingungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass in Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien Stromausfälle tendenziell sogar weniger schwerwiegend waren als in Gebieten, die sich ausschließlich auf konventionelle Stromnetze verlassen. Die Forscher stellten fest: "Die kausalen Auswirkungen von WD-RESs (steht für "Weather-Dependent Renewable Energy Sources", also wetterabhängige erneuerbare Energiequellen) auf Stromausfälle nehmen in Systemen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien generell ab."
Wie Tech Xplore berichtet, widerlegt die Studie damit Annahmen, wie sie beispielsweise in den USA massiv bei den Stromausfällen in Texas im Februar 2021 aufkamen und verbreitet wurden. Damals wurden fälschlicherweise Wind- und Solaranlagen für die Ausfälle verantwortlich gemacht, obwohl die Hauptursache in der mangelnden Winterfestigkeit des Netzes und konventioneller Kraftwerke lag.
Trotz der vielversprechenden Resultate weisen die Forscher darauf hin, dass weitere Studien mit größeren und umfassenderen Datensätzen nötig sind, um die Allgemeingültigkeit der Ergebnisse zu bestätigen. Insbesondere Analysen mit Daten aus anderen Ländern könnten wertvolle Erkenntnisse liefern und die globale Anwendbarkeit der Ergebnisse überprüfen.
Siehe auch:
Blackout-Gefahr? Erneuerbare besser als ihr Ruf
Forscher der University of Tennessee haben Daten von 2156 realen Stromausfällen im Großsystem sowie Wetterdaten aus 278 US-Städten über einen Zeitraum von 20 Jahren analysiert. Mithilfe statistischer Methoden und eines Deep-Learning-Modells untersuchten sie den Zusammenhang zwischen dem Anteil erneuerbarer Energien und der Häufigkeit sowie Schwere von Stromausfällen.Die Ergebnisse zeigen, dass in Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien Stromausfälle tendenziell sogar weniger schwerwiegend waren als in Gebieten, die sich ausschließlich auf konventionelle Stromnetze verlassen. Die Forscher stellten fest: "Die kausalen Auswirkungen von WD-RESs (steht für "Weather-Dependent Renewable Energy Sources", also wetterabhängige erneuerbare Energiequellen) auf Stromausfälle nehmen in Systemen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien generell ab."
Wie Tech Xplore berichtet, widerlegt die Studie damit Annahmen, wie sie beispielsweise in den USA massiv bei den Stromausfällen in Texas im Februar 2021 aufkamen und verbreitet wurden. Damals wurden fälschlicherweise Wind- und Solaranlagen für die Ausfälle verantwortlich gemacht, obwohl die Hauptursache in der mangelnden Winterfestigkeit des Netzes und konventioneller Kraftwerke lag.
Analyse geht weiter
Die Forscher betonen: "Obwohl WD-RESs nicht steuerbar und wetterempfindlich sind, werden die Intensität von Stromausfällen und die Anfälligkeit für extreme Wetterbedingungen in Netzen mit hohem WD-RES-Anteil gemildert." Diese Erkenntnisse sind besonders relevant angesichts der Prognose der US Energy Information Administration, dass bis 2050 etwa 44% des US-Stroms aus Solar- und Windenergie stammen werden.Trotz der vielversprechenden Resultate weisen die Forscher darauf hin, dass weitere Studien mit größeren und umfassenderen Datensätzen nötig sind, um die Allgemeingültigkeit der Ergebnisse zu bestätigen. Insbesondere Analysen mit Daten aus anderen Ländern könnten wertvolle Erkenntnisse liefern und die globale Anwendbarkeit der Ergebnisse überprüfen.
Zusammenfassung
- Studie widerlegt Bedenken zur Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien
- Analyse von über 2.000 Stromausfällen und 20 Jahren Wetterdaten
- Gebiete mit hohem Anteil erneuerbarer Energien haben weniger Ausfälle
- Stromnetz mit erneuerbaren Energien weniger anfällig für Wetterextreme
- Ergebnisse entkräften Kritik an Wind- und Solarenergie nach Texas-Blackout
- Forscher empfehlen weltweite Studien zur Bestätigung der Ergebnisse
Siehe auch:
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