Erneuerbare-Energien-Ziel der Welt noch lange nicht auf Zielkurs
Weltweit mehren sich die Anzeichen, dass das globale Klimasystem vor dem Kollaps steht. Trotzdem erfolgt der Umbau der Energieversorgung noch immer viel zu verhalten und die Ziele für das Jahr 2030 werden sich nach heutigem Stand vielleicht nicht einhalten lassen.
Eine Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt nun auf Grundlage der bisher laufenden Ausbaumaßnahmen zu dem Ergebnis, dass in den Industriestaaten bis 2030 nur eine Verdoppelung der Kapazitäten zu erwarten wäre. Nimmt man alle anderem Länder hinzu, käme man zumindest zu einem etwas besseren Ergebnis, aber auch hier kann man bisher nur von etwas mehr als einer Verdoppelung ausgehen - von einer Verdreifachung ist man weit entfernt.
"Das Verdreifachungsziel ist ehrgeizig, aber erreichbar - allerdings nur, wenn die Regierungen ihre Versprechen schnell in Aktionspläne umsetzen. Die Länder auf der ganzen Welt haben die große Chance, den Fortschritt hin zu einem sicheren, erschwinglichen und nachhaltigen Energiesystem zu beschleunigen", erklärte Fatih Birol, der Exekutivdirektor der IEA.
Allerdings verweist die IEA auch darauf, dass die Lage nicht aussichtslos ist. Denn verschiedene Faktoren sorgen aktuell für eine exponentielle Entwicklung der Erneuerbaren. Insbesondere der massive Preisverfall lässt das Interesse an entsprechenden Systemen schnell steigen und die immer wieder auftretenden Lieferengpässe werden zunehmend gelöst. Daher stieg zuletzt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ziele bis 2030 doch noch zu erreichen sind.
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Verdoppelung in Sicht
Um zumindest noch schnell genug aus der Nutzung fossiler Energieträger aussteigen zu können, um mit einiger Wahrscheinlichkeit die schlimmsten Auswirkungen einer Klimakatastrophe zu vermeiden, müsste sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen bis zum Jahr 2030 weltweit mindestens verdreifachen. Darauf haben sich viele Staaten auf der letzten Weltklimakonferenz verständigt.Eine Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt nun auf Grundlage der bisher laufenden Ausbaumaßnahmen zu dem Ergebnis, dass in den Industriestaaten bis 2030 nur eine Verdoppelung der Kapazitäten zu erwarten wäre. Nimmt man alle anderem Länder hinzu, käme man zumindest zu einem etwas besseren Ergebnis, aber auch hier kann man bisher nur von etwas mehr als einer Verdoppelung ausgehen - von einer Verdreifachung ist man weit entfernt.
"Das Verdreifachungsziel ist ehrgeizig, aber erreichbar - allerdings nur, wenn die Regierungen ihre Versprechen schnell in Aktionspläne umsetzen. Die Länder auf der ganzen Welt haben die große Chance, den Fortschritt hin zu einem sicheren, erschwinglichen und nachhaltigen Energiesystem zu beschleunigen", erklärte Fatih Birol, der Exekutivdirektor der IEA.
Die Chance ist da
Die Auswertung der nationalen Strategien und Ziele von fast 150 Ländern kam zu dem Ergebnis, dass diese bis 2030 zu einer installierten Kapazität von etwa 8000 Gigawatt führen würden. Die Zielsetzung nach der Konferenz bei Dubai würde allerdings einen Wert von rund 11.000 Gigawatt erforderlich machen.Allerdings verweist die IEA auch darauf, dass die Lage nicht aussichtslos ist. Denn verschiedene Faktoren sorgen aktuell für eine exponentielle Entwicklung der Erneuerbaren. Insbesondere der massive Preisverfall lässt das Interesse an entsprechenden Systemen schnell steigen und die immer wieder auftretenden Lieferengpässe werden zunehmend gelöst. Daher stieg zuletzt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ziele bis 2030 doch noch zu erreichen sind.
Zusammenfassung
- Anzeichen für den Kollaps des globalen Klimasystems mehren sich weltweit
- Umbau der Energieversorgung erfolgt zu verhalten, 2030-Ziele gefährdet
- Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen müsste sich bis 2030 verdreifachen
- IEA-Analyse: In Industriestaaten nur Verdoppelung der Kapazitäten bis 2030
- Verdreifachungsziel erreichbar, wenn Regierungen Versprechen umsetzen
- Nationale Strategien von 150 Ländern führen zu 8000 Gigawatt bis 2030
- Exponentielle Entwicklung der Erneuerbaren durch Preisverfall und gelöste Engpässe
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