Batterie aus Wasser und Ton entwickelt - auch auf dem Mars nachbaubar
Forscher haben eine neue, nachhaltige Batterie entwickelt, die mit Wasser und Ton funktioniert. Sie kann zwar nicht mit den High-End-Produkten der Akku-Industrie mithalten, könnte aber wertvolle Dienste bei Mars-Missionen leisten.
In der Regel bestehen Batterien aus Metall-Elektroden, die in einer Lösung aus Lithiumsalz gelagert werden. Diese wird zwischen eine positiv und eine negativ geladene Elektrode platziert. Die neu entwickelte Batterie jedoch verwendet zwei Elektroden aus Graphen, die in eine Mischung aus Wasser und Ton eingebettet sind.
Der besondere Clou bei dieser Batterie liegt in ihrer Struktur. Der Ton enthält winzige Kanäle, die nur etwa einen Nanometer breit sind. Diese Kanäle werden mit gereinigtem Wasser gefüllt, das sich aufgrund der engen Begrenzung anders verhält als in einer offenen Umgebung. In diesem Fall wirkt das Wasser als "Arbeitsflüssigkeit", die eine Trennung zwischen den beiden entgegengesetzt geladenen Elektroden ermöglicht. Dies führt dazu, dass Energie gespeichert werden kann.
Die Forscher betonen, dass sie das Design bewusst so einfach wie möglich gehalten haben, um die breite Einsatzfähigkeit zu gewährleisten - möglicherweise sogar auf dem Mars. Sie haben bereits eine Analyse der dort vorhandenen Tonarten durchgeführt und herausgefunden, dass einige dieser Materialien mit dem Batteriedesign kompatibel wären.
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Keine Metalle
Die innovative Batterie verzichtet auf die herkömmlichen Materialien wie Metalle - insbesondere Lithium - die normalerweise für die Herstellung von Batterien benötigt werden. Stattdessen basiert sie auf Komponenten, die auch leicht auf dem Roten Planeten gefunden werden können.In der Regel bestehen Batterien aus Metall-Elektroden, die in einer Lösung aus Lithiumsalz gelagert werden. Diese wird zwischen eine positiv und eine negativ geladene Elektrode platziert. Die neu entwickelte Batterie jedoch verwendet zwei Elektroden aus Graphen, die in eine Mischung aus Wasser und Ton eingebettet sind.
Der besondere Clou bei dieser Batterie liegt in ihrer Struktur. Der Ton enthält winzige Kanäle, die nur etwa einen Nanometer breit sind. Diese Kanäle werden mit gereinigtem Wasser gefüllt, das sich aufgrund der engen Begrenzung anders verhält als in einer offenen Umgebung. In diesem Fall wirkt das Wasser als "Arbeitsflüssigkeit", die eine Trennung zwischen den beiden entgegengesetzt geladenen Elektroden ermöglicht. Dies führt dazu, dass Energie gespeichert werden kann.
Stattliche Leistung
Besonders bemerkenswert ist, dass die Batterie in Tests eine Spannung von bis zu 1,6 Volt erzeugte und bis zu 60.000 Ladezyklen durchlaufen konnte, ohne dabei an Effizienz zu verlieren. Angesichts der Tatsache, dass die Batterie nur aus Ton und Wasser besteht, ist dies eine beachtliche Leistung.Die Forscher betonen, dass sie das Design bewusst so einfach wie möglich gehalten haben, um die breite Einsatzfähigkeit zu gewährleisten - möglicherweise sogar auf dem Mars. Sie haben bereits eine Analyse der dort vorhandenen Tonarten durchgeführt und herausgefunden, dass einige dieser Materialien mit dem Batteriedesign kompatibel wären.
Zusammenfassung
- Neuartige Batterie aus Wasser und Ton entwickelt, ohne Metalle oder Lithium
- Elektroden aus Graphen in Wasser-Ton-Mischung eingebettet funktionieren
- Nanometer breite Kanäle im Ton ermöglichen Energiespeicherung mit Wasser
- Bis zu 1,6 Volt Spannung und 60.000 Ladezyklen ohne Effizienzeinbußen
- Einfaches Design für breite Einsatzfähigkeit, auch auf dem Mars möglich
- Tonarten des Mars wurden auf Kompatibilität mit Batteriedesign geprüft
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