SpaceX Starship Test: Spektakuläre Nahaufnahmen von Start & Landung
SpaceX hat kürzlich neue Nahaufnahmen seiner spektakulären letzten Starship-Tests veröffentlicht. Diese Videos bieten detaillierte Einblicke in kritische Phasen des Flugs und zeigen die technischen Abläufe des Raumfahrtprojekts.
Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen verschiedene Schlüsselmomente des Starship-Fluges vom Sonntag, insbesondere die Triebwerke während des Starts und die spektakuläre erste Landung des Boosters in den Armen des Startturms "Mechazilla". Diese Sequenzen verdeutlichen die komplexen technischen Herausforderungen, die mit der Durchführung der ambitionierten Missionen verbunden ist.
In einem ersten Video liefert SpaceX eine Nahaufnahme der abhebenden Rakete aus Sicht des Startturms und damit auch einen spektakulären Blick auf die Triebwerke. Die Raptor-Triebwerke sind ein zentrales Element des Starship-Systems von SpaceX und nutzen eine Kombination aus flüssigem Methan und Flüssigsauerstoff als Treibstoff. Diese Mischung kombiniert mit dem sogenannten Vollstrom-Stufenverbrennungszyklus (Full-Flow Staged Combustion Cycle) macht sie effizienter als viele herkömmliche Raketentriebwerke.
Eine Warnung für alle hier eingebundenen Clips: Die Lautstärke sollte vor dem Anschauen heruntergestellt werden!
Der Super Heavy Booster ist mit 33 Raptor-Triebwerken ausgestattet, die theoretisch einen Gesamtschub von über 7.500 Tonnen erzeugen können. Das Starship selbst verwendet derzeit sechs Raptor-Triebwerke, darunter drei für den Betrieb im Vakuum optimierte Varianten. Diese Konfiguration wird es dem Raumschiff ermöglichen, 100-150 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) zu befördern, so SpaceX.
Bemerkenswert sind die im Verhältnis zur Rakete winzigen Haltepunkte nahe den Gitterflossen des Boosters, die bei der Landung präzise in die Greifvorrichtungen der Chopsticks einrasten müssen. Außerdem gut zu sehen in den Aufnahmen: Die Dämpfungselemente und Stoßabsorber in den Greifmechanismen, die Aufprallkräfte beim Fangen abfedern. In der letzten Phase der Landung nutzt der Booster nur noch drei zentrale Triebwerke, um präzise zwischen den Haltearmen zu landen - in etwa wie ein Stock, der auf einem Finger balanciert wird.
Das "Stage Zero"-Konzept verlagert einen Teil der Technik von der Rakete auf die Startinfrastruktur, um den Starship-Booster noch effizienter zu gestalten. So werden unter anderem die Landebeine durch das Fangsystem am Boden ersetzt. Diese Bodeninfrastruktur ist für den Erfolg des Programms ebenso wichtig wie die Rakete selbst.
Siehe auch:
In einem ersten Video liefert SpaceX eine Nahaufnahme der abhebenden Rakete aus Sicht des Startturms und damit auch einen spektakulären Blick auf die Triebwerke. Die Raptor-Triebwerke sind ein zentrales Element des Starship-Systems von SpaceX und nutzen eine Kombination aus flüssigem Methan und Flüssigsauerstoff als Treibstoff. Diese Mischung kombiniert mit dem sogenannten Vollstrom-Stufenverbrennungszyklus (Full-Flow Staged Combustion Cycle) macht sie effizienter als viele herkömmliche Raketentriebwerke.
Eine Warnung für alle hier eingebundenen Clips: Die Lautstärke sollte vor dem Anschauen heruntergestellt werden!
Der Super Heavy Booster ist mit 33 Raptor-Triebwerken ausgestattet, die theoretisch einen Gesamtschub von über 7.500 Tonnen erzeugen können. Das Starship selbst verwendet derzeit sechs Raptor-Triebwerke, darunter drei für den Betrieb im Vakuum optimierte Varianten. Diese Konfiguration wird es dem Raumschiff ermöglichen, 100-150 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) zu befördern, so SpaceX.
Mechazilla in Aktion
In den weiteren Clips zeigt sich dann "Mechazilla", das innovative Fangsystem am Starship-Startturm. Dieses besteht aus beweglichen "Chopsticks"-Armen, zwei massiven Stahlträgern, die sich vertikal am 150 Meter hohen Startturm bewegen können und über hydraulische Mechanismen verfügen, um die Rakete sanft zu greifen.Bemerkenswert sind die im Verhältnis zur Rakete winzigen Haltepunkte nahe den Gitterflossen des Boosters, die bei der Landung präzise in die Greifvorrichtungen der Chopsticks einrasten müssen. Außerdem gut zu sehen in den Aufnahmen: Die Dämpfungselemente und Stoßabsorber in den Greifmechanismen, die Aufprallkräfte beim Fangen abfedern. In der letzten Phase der Landung nutzt der Booster nur noch drei zentrale Triebwerke, um präzise zwischen den Haltearmen zu landen - in etwa wie ein Stock, der auf einem Finger balanciert wird.
Das "Stage Zero"-Konzept verlagert einen Teil der Technik von der Rakete auf die Startinfrastruktur, um den Starship-Booster noch effizienter zu gestalten. So werden unter anderem die Landebeine durch das Fangsystem am Boden ersetzt. Diese Bodeninfrastruktur ist für den Erfolg des Programms ebenso wichtig wie die Rakete selbst.
Zusammenfassung
- SpaceX veröffentlicht Nahaufnahmen von Starship-Tests
- Videos zeigen kritische Phasen des Starship-Flugs
- Triebwerke und erste Landung im Fokus der Aufnahmen
- Raptor-Triebwerke verwenden flüssiges Methan und Sauerstoff
- Super Heavy Booster hat 33 Raptor-Triebwerke
- Mechazilla-Fangsystem greift Rakete sanft bei der Landung
Siehe auch:
- SpaceX: Fünftem Starship-Testflug gelingt spektakuläres Manöver
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- Starship-Startverbot: SpaceX kritisiert "überflüssige" Verzögerungen
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Thema:
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