Preisgrenzen: Amazon plant Billig-Shopping-Portal als Antwort auf Temu
Der weltweit größte Online-Händler Amazon plant angeblich, in einen direkten Konkurrenzkampf mit den chinesischen Billiganbietern wie Temu zu treten. Dies geht aus internen Dokumenten hervor, die Amazon an Drittfirmen verschickt hat.
Um Temu entgegenzutreten, will man sich bei Amazon offenbar ähnlicher Mittel bedienen. Günstige Produkte sollen auf der neuen "Low-Cost Storefront" massenhaft abgesetzt werden, wobei die Auslieferung direkt aus einem großen Versandzentrum in der südchinesischen Provinz Guangdong erfolgen soll. In Guangdong, das an Hongkong grenzt, liegt rund um die Metropolen Shenzhen und Guangzhou auch das Zentrum der chinesischen Elektronikindustrie.
So soll Modeschmuck etwa maximal 8 US-Dollar kosten, während für Gitarren maximal 13 Dollar und für Sofas maximal 20 Dollar angesetzt werden. Auch die von Amazons chinesischem Versandzentrum abgewickelten Logistikleistungen werden zu niedrigeren Preisen angeboten, heißt es.
Kleine, leichte Artikel sollen zu Preisen zwischen 1,77 und 2,05 Dollar an US-Kunden ausgeliefert werden, während für den Versand aus Amazons US-Logistikzentren bisher für ähnlich leichte Produkte zwischen 2,67 und 4,16 Dollar verlangt werden. Amazon übernimmt also auch die Logistik, während die eigentlichen Händler ihre Produkte direkt in China beziehen und von dort versenden lassen sollen.
Gerüchte um eine mögliche "Antwort auf Temu" von Amazon gibt es schon länger. Der Bericht aus den USA ließ offen, ob die neue Billig-Plattform auch in Europa starten soll und ob es sich um ein separates Portal unter eigenem Markennamen oder nur eine weitere Untersektion von Amazons Hauptportal handelt.
Siehe auch:
Zweiter Shop für China-Waren
Amazon besteht heute schon zu einem großen Anteil auch aus Angeboten billigster China-Waren, doch will der US-Konzern den Vertrieb derartiger Erzeugnisse jetzt mit einer zweiten Verkaufsplattform noch verstärken. Hintergrund ist der wachsende Erfolg von chinesischen Online-Händlern wie Temu, die Millionen billigster Produkte direkt aus China an Kunden in aller Welt verkaufen.Um Temu entgegenzutreten, will man sich bei Amazon offenbar ähnlicher Mittel bedienen. Günstige Produkte sollen auf der neuen "Low-Cost Storefront" massenhaft abgesetzt werden, wobei die Auslieferung direkt aus einem großen Versandzentrum in der südchinesischen Provinz Guangdong erfolgen soll. In Guangdong, das an Hongkong grenzt, liegt rund um die Metropolen Shenzhen und Guangzhou auch das Zentrum der chinesischen Elektronikindustrie.
Obergrenzen für die Preise diverser Produkte aus China
Für seine neue Billig-Plattform will Amazon laut einem Schreiben an Händler, die ihre Waren über die neue Seite vertreiben sollen, von strikten Preisbegrenzungen für diverse Produkte die Rede, heißt es beim US-Portal The Information. In dem Dokument nennt Amazon rund 700 verschiedene Produktarten, für die man Vorgaben macht.So soll Modeschmuck etwa maximal 8 US-Dollar kosten, während für Gitarren maximal 13 Dollar und für Sofas maximal 20 Dollar angesetzt werden. Auch die von Amazons chinesischem Versandzentrum abgewickelten Logistikleistungen werden zu niedrigeren Preisen angeboten, heißt es.
Kleine, leichte Artikel sollen zu Preisen zwischen 1,77 und 2,05 Dollar an US-Kunden ausgeliefert werden, während für den Versand aus Amazons US-Logistikzentren bisher für ähnlich leichte Produkte zwischen 2,67 und 4,16 Dollar verlangt werden. Amazon übernimmt also auch die Logistik, während die eigentlichen Händler ihre Produkte direkt in China beziehen und von dort versenden lassen sollen.
Gerüchte um eine mögliche "Antwort auf Temu" von Amazon gibt es schon länger. Der Bericht aus den USA ließ offen, ob die neue Billig-Plattform auch in Europa starten soll und ob es sich um ein separates Portal unter eigenem Markennamen oder nur eine weitere Untersektion von Amazons Hauptportal handelt.
Zusammenfassung
- Amazon plant neue Billig-Shopping-Plattform als Konkurrenz zu Temu
- Direkte Auslieferung aus chinesischem Versandzentrum in Guangdong
- Strikte Preisvorgaben für rund 700 verschiedene Produktarten
- Günstigere Logistikkosten für Händler als bei regulärem Amazon
- Unklar, ob separates Portal oder Teil des Hauptportals geplant ist
- Möglicher Start in Europa bisher nicht bestätigt
Siehe auch:
- Deutschland will Billig-Händler Temu und Shein schärfer kontrollieren
- Gefährliche Babyprodukte: US-Behörden untersuchen Shein und Temu
- Kampf der China-Händler: Shein erhebt schwere Vorwürfe gegen Temu
- Produkte auf Temu und Shein waren bis zu 229-mal toxischer als erlaubt
- Der Aufstieg von Temu: Verliert Amazon seinen Spitzenplatz?
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
- Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht - Teaser zu Staffel 3 ist da
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- Birdfy Feeder 2 Pro im Test: Smarter Vogel-Fütterer meldet Besucher
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- xAI klagt gegen strenges Nudify-Verbot: Streit um Nackt-KI-Gesetz
- Samsung Galaxy: Juli-Sicherheitsupdate sorgt für 3 ärgerliche Probleme
- Rauchender Kopfhörer-Akku zwingt Swiss-Air-Airbus zur Notlandung
- FritzOS 8.40: Neue Beta-Firmware steht jetzt für 2 FritzBoxen bereit
- Wie LG: HP-App zeigt Reklame - Warum Microsoft diesmal aber wegsieht
- Google Kalender verschwendet auf großen Displays keinen Platz mehr
- OneDrive Photos: Microsoft zwingt Windows-Nutzern eigene App auf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen