Quantität statt Qualität bei Ubisoft? 10 Assassin's-Creed-Spiele bis 2030

Der französische Publisher und Spielentwickler befindet sich gerade in einer tiefen Krise. Trotzdem hat das Unternehmen ambitionierte Pläne. So sollen etliche neue Titel in einem kurzen Zeitraum erscheinen. Ob das eine gute Nachricht für Fans ist?
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Ubisoft

Viele Spiele in kurzer Zeit

Trotz der momentanen Ungewissheit über die Zukunft der Firma hat man bei Ubisoft weiterhin ambitionierte Pläne für die nächsten Jahre. Das berichtet jetzt Insider Gaming, und spricht davon, dass der französische Publisher etliche neue Titel für die Assassin's-Creed-Reihe veröffentlichen will.

Genauer gesagt geht es um eine Strategie, in deren Rahmen "etwa zehn Assassin's Creed-Titel unterschiedlicher Länge und Erfahrungen in den nächsten fünf Jahren veröffentlicht werden". Umgerechnet ist das also ein neuer Teil alle sechs Monate.


Remake von Blackflag weit vorangeschritten

Dabei wird es sich jedoch nicht um zehn Hauptteile der Serie für den PC oder die Konsole handeln. Vielmehr fallen auch Smartphone-Spiele und andere Projekte zur Fanchise in diese Gruppe. Zu einigen Titeln Wie AC Invictus, das ein reines Multiplayer-Spiel für bis zu 16 Spieler werden soll, gibt es bisher nur rudimentäre Informationen. Andere Projekte wie das Remake von AC Black Flag sind hingegen schon offiziell bestätigt und zudem recht weit in der Entwicklung. Das zumindest schreibt nun Insider Gaming.

Neue Details und Unterlagen zum Spiel, die Insider Gaming unter der Bedingung zugesandt wurden, dass sie nicht veröffentlicht werden, deuten darauf hin, dass das Spiel bereits weit in der Entwicklung ist und viel früher veröffentlicht werden könnte, als wir alle dachten.
Insider Gaming
So sei es bisher geplant gewesen, das Remake im November 2025 zu veröffentlichen. Die kürzliche Verzögerung bei AC Shadows, das jetzt anstatt am 15. November 2024 erst am 14. Februar 2025 kommen wird, soll aber auch den Termin für das Blackflag-Remake nach hinten drücken. Demnach wäre es möglich, dass der Titel, der auch unter dem Codenamen Obsidian bekannt ist, erst 2026 erscheint.

Schlechte Spiele lassen Aktienkurs fallen

Inwieweit sich die Masse der geplanten Spiele auf deren Qualität auswirkt, bleibt abzuwarten. Viele der Titel werden von unterschiedlichen Studios entwickelt. Dennoch musste Ubisoft zuletzt viel Kritik für seine Veröffentlichungen wie etwa Skull and Bones einstecken.

Erst vor ein paar Tagen war der Aktienkurs von Ubisoft nach der Verkündung der schlechten Verkaufszahlen von Star Wars Outlaws auf einen Preis von 10,10 Euro gefallen. Damit war der Börsenwert des Unternehmens so gering wie seit Ende 2013 nicht mehr. Seit seinem Allzeithoch im Sommer 2018, als eine Aktie 94,44 Euro kostete, ist das ein Wertverlust von beinahe 90 Prozent.

Auch auf Druck der Aktionäre beschäftigt sich die Führung des französischen Publishers daher mit dem Verkauf der Firma. Zuletzt war auch Tencent als möglicher Käufer im Gespräch, das bereits 9,99 Prozent der Aktien hält. Zu Tencent gehören bereits Entwickler wie Riot Games (League of Legends) oder Grinding Gear Games (Path of Exile).

Zusammenfassung
  • Ubisoft plant zehn neue Assassin's Creed Spiele bis 2030
  • Im Durchschnitt ist das etwa alle sechs Monate ein neuer Titel
  • Nicht alle Spiele sind Hauptteile für PC oder Konsole
  • AC Invictus und Remake von AC Black Flag in Entwicklung
  • Veröffentlichung von AC Black Flag möglicherweise 2026
  • Ubisofts Aktienkurs stark gefallen, Wertverlust von fast 90% seit 2018
  • Möglicher Verkauf von Ubisoft, Tencent als potenzieller Käufer

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