Donald Trump verkauft wieder dubiose und bizarre NFT-Sammelkarten
Donald Trump startet eine neue Kollektion von "NFT-Sammelkarten" und bezeichnet sich als "Crypto President". Trump will natürlich Geld für seinen Wahlkampf sammeln, doch das Ganze grenzt an Betrug. Die Krypto-Branche reagiert gespalten auf die Strategie des Ex-Präsidenten.
Besonders auffällig: Auf einer der Karten hält Trump einen Ball mit dem Bitcoin-Logo in der Hand - ein klares Signal an die Krypto-Community. "Sie nennen mich den Krypto-Präsidenten", verkündete Trump in einem Werbevideo auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber viele Leute sagen das."
Experten sehen in der NFT-Offensive einen verzweifelten Versuch, Geld für Trumps Wahlkampf zu sammeln. Laut Berichten der Federal Election Commission sammelte Trumps Kampagne im Juli nur 48 Millionen Dollar ein - im Vergleich zu 204 Millionen Dollar der Harris-Kampagne - im August dürfte es noch besser für die Demokratin aussehen.
Die Krypto-Community reagiert gespalten. Während einige in Trump einen mächtigen Verbündeten sehen, befürchten andere, dass seine umstrittene Persönlichkeit dem Image der Branche schaden könnte.
Laut seiner jüngsten Finanzoffenlegung verdiente Trump 7,15 Millionen Dollar mit dem Verkauf digitaler Sammelkarten. Seine Frau Melania kassierte weitere 330.609 Dollar an Lizenzgebühren für ihre eigene NFT-Kollektion.
Siehe auch:
Trumps digitale Superhelden-Fantasien
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Kollektion digitaler Sammelkarten (NFTs) auf den Markt gebracht. Wie Bloomberg berichtet, umfasst die vierte Auflage der "America First Collection" 50 einzigartige NFTs zum Preis von je 99 Dollar. Die Motive reichen von Trump als Superheld bis hin zu einer Darstellung als gottgleiche Figur.Besonders auffällig: Auf einer der Karten hält Trump einen Ball mit dem Bitcoin-Logo in der Hand - ein klares Signal an die Krypto-Community. "Sie nennen mich den Krypto-Präsidenten", verkündete Trump in einem Werbevideo auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber viele Leute sagen das."
Fragwürdige Verkaufsmethoden
Die Vermarktung der NFTs erfolgt mit kreativen bis zweifelhaften Methoden. Käufer von 15 NFTs erhalten eine physische Karte mit einem Stück des Anzugs, den Trump bei der Präsidentschaftsdebatte im Juni trug. Er bezeichnet ihn als "Knock-out-Anzug" - eine Anspielung auf den anschließenden Rückzug von Präsident Biden aus dem Rennen.Experten sehen in der NFT-Offensive einen verzweifelten Versuch, Geld für Trumps Wahlkampf zu sammeln. Laut Berichten der Federal Election Commission sammelte Trumps Kampagne im Juli nur 48 Millionen Dollar ein - im Vergleich zu 204 Millionen Dollar der Harris-Kampagne - im August dürfte es noch besser für die Demokratin aussehen.
Krypto-Branche zwischen Hoffnung und Skepsis
Trumps Annäherung an die Krypto-Szene kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche politische Unterstützung sucht. Der Ex-Präsident verspricht, die USA zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten und zur Bitcoin-Supermacht der Welt" zu machen. Gleichzeitig warnt er vor der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung.Die Krypto-Community reagiert gespalten. Während einige in Trump einen mächtigen Verbündeten sehen, befürchten andere, dass seine umstrittene Persönlichkeit dem Image der Branche schaden könnte.
Zweifelhafter Erfolg
Ob die neue NFT-Kollektion an frühere Erfolge anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Laut Bill Zanker, der mit Trump an den Kollektionen arbeitet, waren die vorherigen Ausgaben innerhalb von Stunden ausverkauft. Allerdings ist der NFT-Markt seit seinem Höhepunkt stark eingebrochen. Daten von OpenSea zeigen einen Rückgang des Handelsvolumens um über 90 Prozent seit Januar 2022.Laut seiner jüngsten Finanzoffenlegung verdiente Trump 7,15 Millionen Dollar mit dem Verkauf digitaler Sammelkarten. Seine Frau Melania kassierte weitere 330.609 Dollar an Lizenzgebühren für ihre eigene NFT-Kollektion.
Siehe auch:
- Trump nutzt Wahlkampf zur Werbung für seine neue Krypto-Firma
- Aktie von Donald Trumps Medienunternehmen stürzt immer weiter ab
- Trump: E-Auto-Förderung soll weg und Elon Musk in die Regierung
- Trump nutzt schlechte KI-Fakes von Taylor Swift für seinen Wahlkampf
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