Apple iPad: EU-Nutzer erhalten ab Montag deutlich mehr Freiheiten
Ab nächster Woche haben iPad-Nutzer mehr Möglichkeiten als zuvor, Apps auf ihre Geräte herunterzuladen und zu installieren. Denn aufgrund einer Anweisung der EU öffnet Apple sein Ökosystem auf seinen Tablets. Drittanbieter-Stores und weitere Anpassungen sind nun erlaubt.
Auf dem iPhone sind all diese Dinge schon länger möglich. So können Anwender neben Safari mittlerweile auch Chrome oder Firefox auf ihrem Gerät nutzen. Mit dem AltStore PAL kam Mitte April zudem der erste alternative App-Store auf die Smartphones von Apple. Auch das Sideloading von Anwendungen ist seit März direkt von den Webseiten der Drittanbieter möglich.
Wie viele iPad-Besitzer tatsächlich von den neuen Möglichkeiten wie alternativen Apps Stores Gebrauch machen werden, bleibt abzuwarten. Zumindest haben sie jetzt die freie Wahl.
Apple öffnet iPadOS für Drittanbieter
Ab nächsten Montag, den 16. September, können Besitzer eines iPads in der Europäischen Union Apps auch aus anderen Stores als dem Apple App Store herunterladen. Wie bereits im Juni berichtet, startet diese neue Möglichkeit zeitgleich mit der Veröffentlichung von iPadOS 18. Damit reagiert man in Cupertino auf Vorgaben der EU, die neben iOS auch iPadOS schon vor einiger Zeit als sogenannten "Gatekeeper" eingeordnet hatte. Demnach fällt das System unter den Digital Markets Act (DMA) und muss von Apple geöffnet werden.Alternative Stores und wählbare Standard-Apps
Neben der Möglichkeit andere Stores als den Apple App Store zu nutzen, gehört zu der Öffnung auch, dass Anwender in Zukunft vorinstallierte Apps löschen oder wie unter Android ihre präferierten Standardanwendungen auswählen können. In einem Beitrag auf Apples Developer-Webseite (via Apple Insider) zählt das Unternehmen die entsprechenden Änderungen am Betriebssystem seiner Tablets auf.Auf dem iPhone sind all diese Dinge schon länger möglich. So können Anwender neben Safari mittlerweile auch Chrome oder Firefox auf ihrem Gerät nutzen. Mit dem AltStore PAL kam Mitte April zudem der erste alternative App-Store auf die Smartphones von Apple. Auch das Sideloading von Anwendungen ist seit März direkt von den Webseiten der Drittanbieter möglich.
Apple betont Sicherheitsrisiken
Ab Montag haben nun also auch Besitzer eines iPads diese neuen Möglichkeiten. Dabei hatte Apple immer wieder Sicherheitsbedenken geäußert. So sagte ein Sprecher, dass man den Anweisungen der EU-Kommission zwar folgen wolle, die Öffnung des Systems im Rahmen des DMA aber für "neue Datenschutz- und Datensicherheitsrisiken" sorgen würde, die man entsprechend abzumildern versuche.Wie viele iPad-Besitzer tatsächlich von den neuen Möglichkeiten wie alternativen Apps Stores Gebrauch machen werden, bleibt abzuwarten. Zumindest haben sie jetzt die freie Wahl.
Zusammenfassung
- iPad OS öffnet sich ab 16. September für Drittanbieter-Stores
- Neue Regelung gilt für iPads in der Europäischen Union
- Änderungen folgen den Vorgaben des Digital Markets Act
- Nutzer können auch vorinstallierte Apps löschen und Standards wählen
- iPhone bietet ähnliche Möglichkeiten bereits seit Längerem
- Apple äußert Sicherheitsbedenken bezüglich der Öffnung
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