EuGH in Urteilslaune: Apple und Google müssen jetzt Milliarden zahlen
Apple muss wohl darauf setzen, dass die soeben vorgestellte iPhone-16-Generation ein wirtschaftlicher Erfolg wird. Denn die Klage gegen milliardenschwere Steuernachforderungen in Europa ging verloren. Und auch Google muss zahlen.
Apple verliert
In dem Verfahren, in dem sich Apple und die EU-Kommission stritten, ging es um die Rechtmäßigkeit von Steuervergünstigungen, die Irland gewährt hatte. In Brüssel sah man diese als illegale Subventionen an und forderte Apple auf, Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro nachzuzahlen.
Die Auseinandersetzung zieht sich inzwischen schon seit Jahren hin. Apple steht hierbei auf dem Standpunkt, dass die Gewinne der irischen Tochterfirmen als Ertrag des Konzerns bereits in den USA versteuert worden seien. Es wäre daher im Grunde eine doppelte Besteuerung, wenn nun auch noch in Europa Abgaben anfielen. In erster Instanz konnte man das Gericht mit dieser Argumentation noch überzeugen.
Anders sah dies nun bei einer Neuverhandlung der Sache vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) aus. Hier wurde entschieden, dass die Steuerforderungen plus Zinsen durch die EU-Kommission einzufordern seien. Die Entscheidung stützt sich dabei auf eine Einschätzung des Generalanwalts Giovanni Pitruzzella, der im früheren Urteil verschiedene Rechtsfehler herausarbeitete.
Parallel dazu entschied der EuGH in einem anderen Verfahren, dass Google eine Geldbuße von 2,4 Milliarden Euro tatsächlich zu zahlen habe. Diese wurde bereits im Jahr 2017 von der EU-Kommission gegen den Suchmaschinen-Konzern verhängt, weil dieser seine marktbeherrschende Stellung ausnutzte, um dem eigenen Preisvergleichsdienst Wettbewerbsvorteile vor der Konkurrenz zu schaffen.
Siehe auch:
In dem Verfahren, in dem sich Apple und die EU-Kommission stritten, ging es um die Rechtmäßigkeit von Steuervergünstigungen, die Irland gewährt hatte. In Brüssel sah man diese als illegale Subventionen an und forderte Apple auf, Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro nachzuzahlen.
Die Auseinandersetzung zieht sich inzwischen schon seit Jahren hin. Apple steht hierbei auf dem Standpunkt, dass die Gewinne der irischen Tochterfirmen als Ertrag des Konzerns bereits in den USA versteuert worden seien. Es wäre daher im Grunde eine doppelte Besteuerung, wenn nun auch noch in Europa Abgaben anfielen. In erster Instanz konnte man das Gericht mit dieser Argumentation noch überzeugen.
Anders sah dies nun bei einer Neuverhandlung der Sache vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) aus. Hier wurde entschieden, dass die Steuerforderungen plus Zinsen durch die EU-Kommission einzufordern seien. Die Entscheidung stützt sich dabei auf eine Einschätzung des Generalanwalts Giovanni Pitruzzella, der im früheren Urteil verschiedene Rechtsfehler herausarbeitete.
Langer Streit um Google
Gänzlich unvorbereitet trifft die Sache den US-Konzern nicht. Apple hatte den eingeforderten Betrag bereits vor einiger Zeit aus den Bilanzen herausgerechnet und auf ein Treuhandkonto gelegt, sodass das Urteil nun zumindest keine größeren Auswirkungen auf die aktuellen Aktivitäten des Unternehmens und den Aktienkurs haben dürfte. Für das Unternehmen wäre es angesichts der notwendigen Investitionen in neue Technologien aber sicher auch begrüßenswert gewesen, wenn das heutige Urteil anders ausgefallen wäre.Parallel dazu entschied der EuGH in einem anderen Verfahren, dass Google eine Geldbuße von 2,4 Milliarden Euro tatsächlich zu zahlen habe. Diese wurde bereits im Jahr 2017 von der EU-Kommission gegen den Suchmaschinen-Konzern verhängt, weil dieser seine marktbeherrschende Stellung ausnutzte, um dem eigenen Preisvergleichsdienst Wettbewerbsvorteile vor der Konkurrenz zu schaffen.
Zusammenfassung
- Apple verliert Klage um Steuernachforderungen in der EU
- iPhone-16-Generation muss wirtschaftlich erfolgreich sein
- Steuervergünstigungen Irlands an Apple als illegal eingestuft
- EuGH fordert Zahlung von 13 Milliarden Euro plus Zinsen
- Geld bereits auf Treuhandkonto, keine direkte Auswirkung auf Aktienkurs
- Google muss 2,4 Milliarden Euro Strafe zahlen
- Strafe wegen Ausnutzung der Marktposition bei Preisvergleichen
Siehe auch:
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
- Prime Day: Bei Amazon starten schon jetzt tolle Saugroboter-Deals
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen