Gaming-Handheld Acer Nitro Blaze 7:
Erste Eindrücke vom Hands-On
Acer hat auf der IFA 2024 unter anderem das Nitro Blaze 7 vorgestellt. Der neue Gaming-Handheld steckt noch in der Entwicklung, soll aber bald gegen Valve Steam Deck, Asus ROG Ally X & Co. antreten. Wir haben uns das Gerät auf der IFA genauer angesehen.
Acer bedient diesen Trend jetzt auch und bringt deshalb in den nächsten Monaten den Nitro Blaze 7 auf den Markt. Das Gerät konnte auf der IFA 2024 mit seinem gestochen scharfen und ausreichend hellen Bildschirm mit sieben Zoll Diagonale durchaus beeindrucken. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen und eine Reihe durchaus sinnvoller Zusatztasten, mit denen man schnell auf In-Game-Menüs, das Acer-eigene Menü für Schnelleinstellungen und das Onscreen-Keyboard zugreifen kann.
Das Acer Nitro Blaze 7 verfügt über Controller, ...
... Bedienelemente und diverse Zusatztasten
Über die Qualität und Anmutung lässt sich bisher nicht allzu viel sagen. Die Joysticks fühlten sich sehr angenehm und gut bedienbar an, während einige der anderen Tasten bei den auf der IFA 2024 gezeigten Prototypen noch relativ wacklig saßen. Ob sich dies bis zur Einführung des finalen Geräts noch ändern wird, bleibt erst einmal abzuwarten.
Mehr Löcher: der Lüfter auf der rechten Seite soll den Blaze 7 kühl halten
Sie wird dabei aus dem linken Bereich über die SSD hinweg ins Gehäuse gesogen, um dann über den großen Kühlkörper und einen Auslass am oberen Gehäuserand wieder abgeführt zu werden. Insgesamt wird der Acer Nitro Blaze 7 dennoch bei der Spielenutzung durchaus noch relativ warm, zumal auch das Display bei erhöhter Helligkeit zu dem Eindruck beiträgt, dass wir es hier mit einem "heißen Eisen" zu tun haben. Immerhin ist der Lüfter - soweit dies im Messekontext nachvollziehbar war - nicht übermäßig laut.
Angesichts des 50-Wattstunden-Akkus stellt sich letztlich noch die Frage, wie lang die Spielesessions mit dem Acer Nitro Blaze 7 im Alltag ausfallen werden, wenn man das Gerät wirklich mobil nutzt. Die potenzielle Kundschaft muss sich angesichts der Erfahrungen mit ähnlichen Produkten wohl darauf einstellen, dass auf der höchsten Performance-Stufe wohl selten mehr als eine bis eineinhalb Stunden autonomer Nutzung möglich sein werden. Reduziert man seinen Anspruch an Grafikqualität, Bildwiederholrate und Displayhelligkeit lässt sich dies natürlich recht flexibel steigern.
Was denkt ihr? Macht der Acer Nitro Blade 7 einen brauchbaren Eindruck oder verrennt sich der Hersteller hier aufgrund des Zeitdrucks als Nachzügler mit Fehlentscheidungen bezüglich Ausstattung oder Bedienbarkeit?
Siehe auch:
Noch ein Gaming-Handheld mit Windows 11
Eigentlich ist Acer spät dran: viele, auch namhafte Hersteller versuchen seit einiger Zeit, mit immer mehr kompakten und dennoch möglichst leistungsstarken tragbaren PCs im Format einer Nintendo Switch einen durch das Valve Steam Deck erwachsenen Markt zu bedienen. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, gibt es doch mit Produkten wie dem Asus ROG Ally X mittlerweile Handheld-PCs für Gamer, die mit halbwegs brauchbarer Leistung aufwarten und so mobiles PC-Gaming überall möglich machen.Acer Nitro Blade 7 Handheld-Gaming-PC im Hands-On
Acer bedient diesen Trend jetzt auch und bringt deshalb in den nächsten Monaten den Nitro Blaze 7 auf den Markt. Das Gerät konnte auf der IFA 2024 mit seinem gestochen scharfen und ausreichend hellen Bildschirm mit sieben Zoll Diagonale durchaus beeindrucken. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen und eine Reihe durchaus sinnvoller Zusatztasten, mit denen man schnell auf In-Game-Menüs, das Acer-eigene Menü für Schnelleinstellungen und das Onscreen-Keyboard zugreifen kann.
Das Acer Nitro Blaze 7 verfügt über Controller, ...
... Bedienelemente und diverse Zusatztasten
Zusatztasten erleichtern Interaktion trotz Windows
Dies klappt in den meisten Fällen auch sehr flüssig, wobei Acer leicht erreichbare Schaltflächen für die schnelle Umschaltung zwischen den verschiedenen Leistungsstufen der CPU (10-20-30 Watt) und der 60, 120 oder 144 Hertz schnellen Bildwiederholrate des Bildschirms anbietet. Außerdem gibt es eine Hardware-Taste für den Eco-Modus, mit dem die Verlustleistung der CPU auf 10 Watt begrenzt wird, um so im mobilen Betrieb eine möglichst lange Laufzeit zu gewährleisten.Über die Qualität und Anmutung lässt sich bisher nicht allzu viel sagen. Die Joysticks fühlten sich sehr angenehm und gut bedienbar an, während einige der anderen Tasten bei den auf der IFA 2024 gezeigten Prototypen noch relativ wacklig saßen. Ob sich dies bis zur Einführung des finalen Geräts noch ändern wird, bleibt erst einmal abzuwarten.
Mehr Löcher: der Lüfter auf der rechten Seite soll den Blaze 7 kühl halten
Viel Kühlaufwand und trotzdem warm
Was die Hitzeentwicklung des im Vergleich zu einigen ähnlichen Geräten sehr kompakten Acer Nitro Blaze 7 angeht, ist man sich bei dem taiwanischen PC-Hersteller offensichtlich bewusst, dass mehr getan werden muss, um eine Drosselung des der CPU zu vermeiden. Die Entwickler haben deshalb zwei große kreisrunde Lufteinlässe auf der Rückseite integriert. Nur im rechten Bereich sitzt ein Lüfter, der die Luft aus der Umgebung ansaugt.Sie wird dabei aus dem linken Bereich über die SSD hinweg ins Gehäuse gesogen, um dann über den großen Kühlkörper und einen Auslass am oberen Gehäuserand wieder abgeführt zu werden. Insgesamt wird der Acer Nitro Blaze 7 dennoch bei der Spielenutzung durchaus noch relativ warm, zumal auch das Display bei erhöhter Helligkeit zu dem Eindruck beiträgt, dass wir es hier mit einem "heißen Eisen" zu tun haben. Immerhin ist der Lüfter - soweit dies im Messekontext nachvollziehbar war - nicht übermäßig laut.
Angesichts des 50-Wattstunden-Akkus stellt sich letztlich noch die Frage, wie lang die Spielesessions mit dem Acer Nitro Blaze 7 im Alltag ausfallen werden, wenn man das Gerät wirklich mobil nutzt. Die potenzielle Kundschaft muss sich angesichts der Erfahrungen mit ähnlichen Produkten wohl darauf einstellen, dass auf der höchsten Performance-Stufe wohl selten mehr als eine bis eineinhalb Stunden autonomer Nutzung möglich sein werden. Reduziert man seinen Anspruch an Grafikqualität, Bildwiederholrate und Displayhelligkeit lässt sich dies natürlich recht flexibel steigern.
Was denkt ihr? Macht der Acer Nitro Blade 7 einen brauchbaren Eindruck oder verrennt sich der Hersteller hier aufgrund des Zeitdrucks als Nachzügler mit Fehlentscheidungen bezüglich Ausstattung oder Bedienbarkeit?
Zusammenfassung
- Acer stellt auf der IFA 2024 den Gaming-Handheld Nitro Blaze 7 vor
- Gerät konkurriert bald mit Valve Steam Deck und Asus ROG Ally X
- Nitro Blaze 7 beeindruckt mit scharfem 7-Zoll-Bildschirm und Touchscreen
- Bietet flexible CPU-Leistungsstufen (10-20-30 Watt) und Bildraten (60-120-144 Hz)
- Eco-Modus reduziert CPU-Verlustleistung auf 10 Watt für längere Laufzeit
- Zwei Lufteinlässe und ein Lüfter sollen Überhitzung verhindern
- Potenzielle Spieldauer auf höchster Leistung bei 1 bis 1,5 Stunden
Siehe auch:
- Nitro Blaze 7 mit AMD & Windows: Acer macht Steam Deck Konkurrenz
- Der PC-Markt leidet, Lenovo, Dell und Acer besonders hart getroffen
- Stiftung Warentest lobt Acer für beste Notebook-Reparaturen
- Trotz Rückzugs-Ankündigung: Acer verkauft weiter nach Russland
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Thema:
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