TV-Frequenzen: Vodafone beginnt jetzt mit der Sender-Umbelegung

Vodafone startet diese Woche eine großangelegte Frequenz-Um­stel­lung im Kabel-TV. Millionen Haushalte im Vodafone- und ehemaligen Unitymedia-Gebiet benötigen einen Sendersuchlauf - und vielleicht sogar einen neuen HD-Receiver. Was ihr jetzt wissen müsst.
Logo, Mobilfunk, Vodafone, Provider, Mobilfunkanbieter, Netzbetreiber, Mobilfunktarif, Mobilfunkbetreiber, Telekommunikationsunternehmen, Isp, Vodafone Logo

Kabel-TV-Umstellung startet jetzt

Vodafone beginnt ab heute, dem 26. August 2025, mit einer umfassenden Neuordnung der Frequenzen in seinem Kabelnetz. Der Te­le­kom­mu­ni­ka­tions­kon­zern verlegt schrittweise TV- und Radiosender auf andere Übertragungskanäle, um das Frequenzspektrum zu vereinheitlichen. Ziel ist es, das Netz für TV, Telefon und Internet leistungsfähiger zu gestalten und höhere Da­ten­über­tra­gungs­ra­ten zu ermöglichen.

Die ersten Umstellungen starten jetzt in Baden-Württemberg, einen Tag später folgt Nordrhein-Westfalen. Die Umbelegung erfolgt anschließend regional gestaffelt in allen weiteren Gebieten und soll voraussichtlich im Mai 2026 abgeschlossen sein. Betroffen sind mehrere Millionen Haushalte, vor allem auch in den ehemaligen Unitymedia-Gebieten Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.


Waipu.tv 4K Stick für 59,99 Euro Inkl. 1 Jahr Perfect Plus & Disney+ Zum Angebot

Automatischer Sendersuchlauf meist ausreichend

Moderne Fernseher und TV-Receiver führen den erforderlichen Sendersuchlauf normalerweise automatisch durch. Falls dies nicht geschieht, müssen Nutzer den Suchlauf manuell über die Geräteeinstellungen starten. Vodafone rät dazu, Fernseher, TV-Receiver und Internet-Router während der Umstellungsnacht am Stromnetz zu belassen.

GigaTV-Geräte von Vodafone starten nach der Frequenzänderung eigenständig einen Sendersuchlauf. Nutzer müssen lediglich ihre Favoritenliste neu einrichten und geplante Aufnahmen erneut programmieren. Diese Nacharbeiten sind bei allen Empfangsgeräten erforderlich, da die bisherigen Einstellungen durch die Frequenzwechsel ungültig werden.

Technische Verbesserungen im Hintergrund

Nach der Umstellung werden TV- und Radiosender im gesamten Vodafone-Kabelnetz auf 27 Frequenzen übertragen. Diese liegen in den Bereichen 346 bis 498 MHz, 522 bis 562 MHz sowie bei 610 MHz. Durch die Neuordnung werden zwei Frequenzen komplett von TV- und Radiosendern befreit: die bisherigen 330 MHz sowie 338 MHz im Netzbereich von Vodafone Deutschland beziehungsweise 314 und 330 MHz im Netzbereich von Vodafone West.

Mit der Umstellung führt Vodafone auch den NorDig-LCN-Standard ein. Der ermöglicht es Receivern, automatisch zu erkennen, wenn ein Sender auf einen anderen Programmplatz wechselt. Dadurch entfällt bei künftigen Änderungen die manuelle Anpassung der Favoritenliste. Zusätzlich stellt Vodafone alle SD-Programme vom bisherigen Übertragungsstandard MPEG2 auf H.264 um. Der neuere Standard kann nur von mindestens HD-fähigen Empfangsgeräten verarbeitet werden.

Umstellungstermine bis Ende September

Die Frequenzänderungen erfolgen regional gestaffelt und werden nachts eingespielt, um Störungen während der Hauptnutzungszeiten zu vermeiden. Nach den ersten Terminen am 26. August in Baden-Württemberg und am 27. August in Nordrhein-Westfalen folgen weitere Städte und Gemeinden bis Ende September. Betroffene Haushalte erhalten vorab eine schriftliche oder elektronische Benachrichtigung mit dem genauen Umstellungstermin.

Nutzer älterer, nicht HD-fähiger Empfangsgeräte können nach der Umbelegung keine TV-Sender mehr empfangen. In diesem Fall ist der Austausch gegen ein HD-fähiges Endgerät erforderlich. Die Umstellung markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung des deutschen Kabelnetzes und folgt ähnlichen Maßnahmen anderer Netzbetreiber in den vergangenen Jahren.

Wie steht ihr zur Vodafone-Umstellung? Teilt eure Erfahrungen mit Sendersuchläufen in den Kommentaren!

Waipu.tv 4K Stick für 59,99 Euro Inkl. 1 Jahr Perfect Plus & Disney+ Zum Angebot
Zusammenfassung
  • Vodafone stellt ab 26. August 2025 bundesweit Kabelfrequenzen um
  • TV- und Radiosender werden auf neue Übertragungskanäle verlegt
  • Ziel ist ein leistungsfähigeres Netz mit höheren Datenübertragungsraten
  • Moderne Geräte führen Sendersuchlauf automatisch durch
  • Regionale Umstellung startet in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen
  • Vodafone führt den neuen NorDig-LCN-Standard für einfachere Updates ein
  • Ältere Nicht-HD-Geräte funktionieren nach der Umstellung nicht mehr

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Vodafone Aktienkurs
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!