DJI Neo geleakt: Bilder zeigen ultraleichte 4K-Drohne für Selfie-Fans

DJI bereitet offenbar den Einstieg ins Segment der Selfie-Drohnen vor: Leaks zur ultraleichten "DJI Neo" zeigen ein kompaktes 4K-Fluggerät mit KI-Funktionen und einem Gewicht von nur 135 Gramm. Wird DJI damit den Markt aufmischen?
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Der chinesische Drohnenhersteller DJI scheint kurz davorzustehen, eine neue Kategorie zu erschließen: Selfie-Drohnen. Leaks zur sogenannten "DJI Neo" geben erste Einblicke in ein unkompliziertes und kompaktes Fluggerät, das offenbar speziell für einfache Selbstporträts und kurze Videoaufnahmen konzipiert wurde.

Insider enthüllen Details

Der bekannte Drohnen-Leaker Jasper Ellens hat auf der Plattform X (ehemals Twitter) Bilder einer mutmaßlichen Verkaufsverpackung der DJI Neo ver­öf­fent­licht. Diese geben nicht nur einen ersten Blick auf das Design preis, son­dern offenbaren auch einige technische Spezifikationen der kompakten Drohne. DJI NeoEin erstes Bild zeigt die Verpackung und Details zur DJI Neo

Ultraleicht und kompakt

Mit einem Gewicht von nur 135 Gramm wäre die DJI Neo deutlich leichter als bisherige Consumer-Drohnen des Herstellers. Zum Vergleich: Die beliebte DJI Mini SE bringt 249 Gramm auf die Waage. Lediglich die nicht von DJI selbst produzierte Tello-Drohne ist mit 80 Gramm noch leichter. Interessanterweise wiegt die Neo nur 10 Gramm mehr als der direkte Konkurrent HoverAir X1.

Das Design der Neo erinnert an eine Mischung aus DJI Avata und Mini 4 Pro. Auffällig sind die integrierten Propellerschützer, die das Fluggerät auch für den Einsatz in Innenräumen prädestinieren. Die abgerundeten Formen sollen zudem das Verletzungsrisiko bei versehentlichen Kollisionen minimieren. Im Gegensatz zur faltbaren Mini-Serie scheint die Neo eine feste Form zu haben, ähnlich wie DJIs FPV-Drohnen (First Person View).

4K-Kamera und KI-Funktionen

Trotz der kompakten Abmessungen soll die Neo mit einer 4K-fähigen Kamera ausgestattet sein. DJI verspricht laut Verpackung "4K Ultra-stabilisiertes Video". Ob hier ein klassisches 3-Achsen-Gimbal zum Einsatz kommt, ist allerdings fraglich. Wahrscheinlicher ist eine Kombination aus mechanischer und elektronischer Bildstabilisierung, ähnlich wie bei der DJI Avata mit ihrem 1-Achsen-Gimbal und RockSteady-Technologie. DJI NeoDie OVP der DJI Neo gewährt einen Blick auf die technischen Daten der Drohne Besonders interessant sind die erwähnten KI-Funktionen: Die Neo soll über eine automatische Objektverfolgung sowie vorprogrammierte Flugmanöver (QuickShots) verfügen. Ein kleines Kontrollzentrum auf der Oberseite der Drohne dürfte den schnellen Zugriff auf diese Funktionen ermöglichen, ähnlich wie bei der HoverAir X1.

Steuerung: Flexibel und einfach

Die DJI Neo soll verschiedene Steuerungsmöglichkeiten bieten. Neben der klassischen Fernsteuerung (DJI RC-N2), die zumindest in der "Fly More Combo" enthalten sein dürfte, ist auch eine vereinfachte Bedienung ohne Controller vorgesehen.

Offenbar kann die Drohne von der Handfläche starten und dort auch wieder landen. Ob auch eine Steuerung per Smartphone möglich sein wird, ist noch unklar. Einige Experten spekulieren sogar über eine mögliche FPV-Kompatibilität, was die Neo zusätzlich attraktiv machen würde.


Konkurrenz für HoverAir X1 und Specs

Mit der Neo scheint DJI direkt auf den Erfolg der HoverAir X1 zu reagieren. Diese 125 Gramm leichte Selfie-Drohne hat mit ihrer einfachen Bedienung viele Käufer überzeugt. DJI dürfte nun versuchen, dieses Konzept mit der gewohnt hohen Bildqualität und zusätzlichen Funktionen zu kombinieren.

Außerdem wird die Kompakt-Drohne voraussichtlich mit einem 10,5 Wh großen Akku ausgestattet sein. Entsprechend dürfte die Flugzeit deutlich unter der Leistung der DJI Mini 4 Pro liegen, aber möglicherweise die etwa 10 Minuten der HoverAir X1 übertreffen. Zum Lieferumfang der Fly More Combo sollen neben der Drohne und dem Controller auch drei Batterien, ein Propeller-Guard, ein Lade-Hub, ein USB-C-Kabel, Ersatzpropeller sowie Montagematerial gehören.

Preis und Verfügbarkeit

Konkrete Informationen zum Preis und Veröffentlichungsdatum der DJI Neo gibt es bisher nicht. Ein geleaktes Walmart-Listing (via The Verge) deutet jedoch darauf hin, dass die "Fly More Combo" für etwa 329 US-Dollar oder Euro auf den Markt kommen könnte. Damit wäre die Neo deutlich günstiger als die Konkurrenz von HoverAir, die aktuell ab etwa 450 Euro erhältlich ist. Experten rechnen mit einer offiziellen Vorstellung Ende August oder im September.

Was haltet ihr von DJIs Vorstoß ins Selfie-Drohnen-Segment? Seht ihr Bedarf für ein solch kompaktes Fluggerät oder bleibt ihr lieber bei klassischen Drohnen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • DJI plant Markteinstieg mit Selfie-Drohne "DJI Neo"
  • Kompaktes Design, 135 Gramm schwer, 4K Kamera
  • Technische Neuerungen wie KI-Funktionen integriert
  • Vergleich: leichter als DJI Mini SE, ähnlich HoverAir X1
  • Voraussichtliche Steuerung via Fernbedienung oder Handfläche
  • "Fly More Combo" enthält umfangreiches Zubehör
  • Preis etwa 329 USD/EUR, Marktstart möglicherweise bald

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