Mark Zuckerberg ungefiltert:
"Scheiß auf geschlossene Plattformen"
Man kann nicht behaupten, dass Facebook-Gründer und Meta-Chef Mark Zuckerberg ein uneingeschränkter Sympathieträger ist, zuletzt versucht sich der 40-Jährige aber offenbar an einer Image-Korrektur - bewusst oder unbewusst. Das zeigen nun auch aktuelle Aussagen.
Doch wie Engadget berichtet, verließ Mark Zuckerberg im Laufe des Gesprächs immer mehr die ausgetrampelten Pfade des Erwarteten bzw. der von der Unternehmens-PR vorgegebenen Themen. Zunächst schimpfte er länger über geschlossene Ökosysteme wie Apples App Store, seine Frustration dazu ist allerdings nicht sonderlich neu, da Zuckerberg seit bereits Jahren einen öffentlichen Streit mit dem Konzern aus dem kalifornischen Cupertino führt.
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Dann allerdings ließ Zuckerberg alle Hüllen fallen und meinte ungefiltert, dass er frustriert sei ("Fuck that!"), wenn er ein Nein hören muss. Der folgende Satz, der für einen normalerweise sehr kontrolliert auftretenden Manager erstaunlich ist, fiel im Zusammenhang mit geschlossenen Plattformen:
Siehe auch:
Offensiv für offene Systeme
Meta-Chef Mark Zuckerberg muss man heutzutage wohl kaum jemandem extra vorstellen, auch Nvidia-CEO Jensen Huang ist dank des KI-Hypes, von dem der Grafikkartenhersteller massiv profitiert, mittlerweile auch zu einem Promi des IT-Geschäfts geworden. Nun trafen sich die beiden zu einem Podiumsgespräch, in dem es natürlich vor allem um künstliche Intelligenzen ging. Das Ganze wäre wenig bemerkenswert gewesen, wenn es ganz nach Branchen-Drehbuch zugegangen wäre, also mit zwei Topmanagern, die sich gegenseitig Honig ums Maul schmieren.Doch wie Engadget berichtet, verließ Mark Zuckerberg im Laufe des Gesprächs immer mehr die ausgetrampelten Pfade des Erwarteten bzw. der von der Unternehmens-PR vorgegebenen Themen. Zunächst schimpfte er länger über geschlossene Ökosysteme wie Apples App Store, seine Frustration dazu ist allerdings nicht sonderlich neu, da Zuckerberg seit bereits Jahren einen öffentlichen Streit mit dem Konzern aus dem kalifornischen Cupertino führt.
Auf YouTube ansehenDann allerdings ließ Zuckerberg alle Hüllen fallen und meinte ungefiltert, dass er frustriert sei ("Fuck that!"), wenn er ein Nein hören muss. Der folgende Satz, der für einen normalerweise sehr kontrolliert auftretenden Manager erstaunlich ist, fiel im Zusammenhang mit geschlossenen Plattformen:
Ich meine, das ist ein wenig egoistisch, aber nachdem ich dieses Unternehmen eine Weile aufgebaut habe, ist eines meiner Ziele für die nächsten zehn oder 15 Jahre, sicherzustellen, dass wir die grundlegende Technologie entwickeln können, auf der wir soziale Erfahrungen aufbauen werden. Denn es gab einfach zu viele Dinge, die ich versucht habe, zu entwickeln, und dann wurde mir vom Plattformanbieter gesagt: 'Nein, das kannst du nicht wirklich bauen', sodass ich mir irgendwann dachte: Nah, scheiß darauf.Zuckerberg verwies auch darauf, dass Microsoft mit Windows - trotz gewisser Einschränkungen - ein wesentlich offeneres Unternehmen sei bzw. Betriebssystem anbiete. Windows sei mit allen nur möglichen OEMs, Soft- und Hardware kompatibel: "In der PC-Generation der Dinge hat das offene Ökosystem gewonnen", so Zuckerberg, der hofft, dass sich diese Geschichte in Zukunft wiederholt, nämlich dass das offene System erneut gewinnt.
Siehe auch:
- Zuckerberg teaserte im Februar AR-Brille an und keiner hat's gemerkt
- Mark Zuckerberg verliert von einem Tag auf den anderen 18 Mrd. Dollar
- Zuckerberg: Vision Pro ist nicht so doll, unsere Brille ist viel besser
- Meta: Zuckerbergs Hobby ist ein Geschäftsrisiko für den Gesamtkonzern
- Zuckerberg: Meta gibt Milliarden Dollar für KI-Chips von Nvidia aus
Thema:
Metas Aktienkurs unter Mark
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The Social Network im Preis-Check
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