Schüler des Elite-Internats Eton müssen "dumme" Nokia-Phones nutzen
Die Schule in Eton ist das bekannteste und elitärste Internat Großbritanniens und vielleicht der ganzen Welt. Die offiziell Eton College genannte Privatschule hat viele spezielle Regeln, nun kommt eine neue dazu, denn diese verbietet den Schülern moderne Smartphones.
In den vergangenen Jahren bekam man es mit Smartphones zu tun und stellte sich - wie sicherlich viele andere Schulen - die Frage, wie man mit dieser Technologie im Unterricht sowie auch Freizeit umgehen soll. Die Antwort ist laut einem Bericht von CBS News ein teilweises Verbot moderner Mobiltelefone.
Das bedeutet zwar nicht, dass Schüler komplett auf Mobiltelefonie und Textnachrichten verzichten müssen, aber es wird ein Nutzungsgefühl wie in den frühen 2000ern sein. Eltern von Schulanfängern wurden nun in einem Brief in Kenntnis gesetzt, dass ihre Kinder in Eton die SIM-Karte auf ein Nokia-Handy ohne Internet-Zugang transferieren müssen, das Smartphone muss zuhause bleiben. Die "Dumb Phones" selbst werden von der Schule bereitgestellt, hier soll es keine Unterschiede geben - ähnlich wie bei Schuluniformen.
"Eton überprüft regelmäßig die Richtlinien für Mobiltelefone und Geräte, um die Vorteile und Herausforderungen, die die Technologie für die Schule mit sich bringt, abzuwägen", bestätigte ein Sprecher die Maßnahme.
Ganz ohne moderne Technologie werden die Schüler aber auch nicht auskommen müssen, denn zusätzlich zum klassischen Handy erhalten sie "ein von der Schule ausgegebenes iPad zur Unterstützung des akademischen Lernens". Fürs erste gilt diese Maßnahme nur für die jüngsten Jahrgänge, für andere Jahrgangsstufen bleiben "altersgerechte Kontrollen" bestehen.
Siehe auch:
Eton: Mehr Tradition, weniger Moderne
Adelige, spätere Premierminister, Prominente bzw. deren Söhne: Viele davon gingen in Großbritannien auf das Eton College, das sich in der englischen Grafschaft Berkshire befindet. Konkret sind es rund 1300 Jungen im Alter von 13 bis 18 Jahren, die das Internat besuchen und dort rund um die Uhr betreut werden. In Eton herrschen diverse Traditionen, die man nur als eigenwillig und veraltet bezeichnen kann und in diese Kategorie fällt nun auch die folgende Maßnahme.In den vergangenen Jahren bekam man es mit Smartphones zu tun und stellte sich - wie sicherlich viele andere Schulen - die Frage, wie man mit dieser Technologie im Unterricht sowie auch Freizeit umgehen soll. Die Antwort ist laut einem Bericht von CBS News ein teilweises Verbot moderner Mobiltelefone.
Das bedeutet zwar nicht, dass Schüler komplett auf Mobiltelefonie und Textnachrichten verzichten müssen, aber es wird ein Nutzungsgefühl wie in den frühen 2000ern sein. Eltern von Schulanfängern wurden nun in einem Brief in Kenntnis gesetzt, dass ihre Kinder in Eton die SIM-Karte auf ein Nokia-Handy ohne Internet-Zugang transferieren müssen, das Smartphone muss zuhause bleiben. Die "Dumb Phones" selbst werden von der Schule bereitgestellt, hier soll es keine Unterschiede geben - ähnlich wie bei Schuluniformen.
"Eton überprüft regelmäßig die Richtlinien für Mobiltelefone und Geräte, um die Vorteile und Herausforderungen, die die Technologie für die Schule mit sich bringt, abzuwägen", bestätigte ein Sprecher die Maßnahme.
Ganz ohne moderne Technologie werden die Schüler aber auch nicht auskommen müssen, denn zusätzlich zum klassischen Handy erhalten sie "ein von der Schule ausgegebenes iPad zur Unterstützung des akademischen Lernens". Fürs erste gilt diese Maßnahme nur für die jüngsten Jahrgänge, für andere Jahrgangsstufen bleiben "altersgerechte Kontrollen" bestehen.
Zusammenfassung
- Eton, das bekannteste Internat Großbritanniens, führt neue Regeln ein
- Smartphone-Verbot für Schüler, Nutzung alter Nokia-Handys vorgeschrieben
- Eltern werden über neue Handyregeln in einem Brief informiert
- Schule stellt einheitliche "Dumb Phones" bereit, ähnlich den Schuluniformen
- Schüler erhalten zusätzlich iPads für akademische Zwecke
- Regelung betrifft vorerst nur die jüngsten Jahrgänge
- Eton überprüft regelmäßig Technologie-Richtlinien zur optimalen Nutzung
Siehe auch:
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