Editor: Tests für wichtiges Feature sind endlich abgeschlossen
Wenn es eine Anwendung gab, bei der die Zeit scheinbar stillzustehen schien, war es der Windows-Text-Editor, englisch Notepad. Zuletzt arbeitete Microsoft allerdings an der Integration zweiter größerer Features, die jetzt bei den normalen Nutzern ankommen.
Nun war man bei Microsoft der Ansicht, dass die Entwicklungsarbeit weit genug fortgeschritten ist. Die neuen Features wurden in aller Stille in der finalen Editor-Version für Windows 11 freigegeben. Sie folgen einigen anderen Neuerungen, auf die Nutzer im Grunde Jahrzehnte warten mussten, so wurden vor einiger Zeit auch schon umfassende Such- und Ersetzungsfunktion, Textzoom und Zeilennummern mit aktiviertem Zeilenumbruch und einiges mehr integriert.
Rechtschreibung kann nach Dateityp aktiviert werden.
Eine integrierte Rechtschreibprüfung fehlte bisher allerdings - und die Autokorrektur aus Sicht der meisten Nutzer wohl eher nicht. Jetzt ist es allerdings so weit, dass Wörter, die bei einem Abgleich mit dem Wörterbuch nicht gefunden werden, mit der charakteristischen roten Wellenlinie unterstrichen werden. Im Kontextmenü finden sich dann auch hier Vorschläge für Berichtigungen.
Die Autokorrektur sorgt dafür, dass häufige Vertipper automatisch korrigiert werden. Dieses Feature kann unabhängig von der Autokorrektur aktiviert oder deaktiviert werden. Die meisten Nutzer dürften es abschalten, da es immer wieder vorkommt, dass Begriffe falsch abgeändert werden und es zu sinnentstellenden "Korrekturen" kommt.
Siehe auch:
Es tut sich was
Bereits im März hatte der Redmonder Konzern Vorab-Versionen vom Editor veröffentlicht, in denen zu Testzwecken eine Rechtschreibprüfung und eine Autokorrektur eingebaut waren. In den zurückliegenden Monaten konnten erste Nutzer damit arbeiten und ihr Feedback an Microsoft geben, damit letzte Fehler oder Unstimmigkeiten beseitigt werden.Nun war man bei Microsoft der Ansicht, dass die Entwicklungsarbeit weit genug fortgeschritten ist. Die neuen Features wurden in aller Stille in der finalen Editor-Version für Windows 11 freigegeben. Sie folgen einigen anderen Neuerungen, auf die Nutzer im Grunde Jahrzehnte warten mussten, so wurden vor einiger Zeit auch schon umfassende Such- und Ersetzungsfunktion, Textzoom und Zeilennummern mit aktiviertem Zeilenumbruch und einiges mehr integriert.
Rechtschreibung kann nach Dateityp aktiviert werden.
Eine integrierte Rechtschreibprüfung fehlte bisher allerdings - und die Autokorrektur aus Sicht der meisten Nutzer wohl eher nicht. Jetzt ist es allerdings so weit, dass Wörter, die bei einem Abgleich mit dem Wörterbuch nicht gefunden werden, mit der charakteristischen roten Wellenlinie unterstrichen werden. Im Kontextmenü finden sich dann auch hier Vorschläge für Berichtigungen.
Für Dateitypen regelbar
Clever gelöst sind die Optionen der Prüf-Features. Denn diese können nicht nur generell an- oder abgeschaltet werden, sondern lassen sich auf die zu bearbeitenden Inhalte abstimmen. So kann man die Rechtschreibprüfung aktiv schalten, wenn man eine Text-Datei bearbeitet, während sie bei Dateien mit Programm-Code nicht anspringt.Die Autokorrektur sorgt dafür, dass häufige Vertipper automatisch korrigiert werden. Dieses Feature kann unabhängig von der Autokorrektur aktiviert oder deaktiviert werden. Die meisten Nutzer dürften es abschalten, da es immer wieder vorkommt, dass Begriffe falsch abgeändert werden und es zu sinnentstellenden "Korrekturen" kommt.
Zusammenfassung
- Editor erhält erstmals Rechtschreibprüfung und Autokorrektur
- Microsoft veröffentlichte Vorab-Versionen zur Fehlerbehebung
- Die finalen Features sind nun in Windows 11 verfügbar
- Neue Funktionen folgen auf frühere Updates wie Textzoom
- Optionen der Prüf-Features sind individuell einstellbar
- Autokorrektur kann eigenständig aktiviert oder deaktiviert werden
- Fehlerhafte Korrekturen durch Autokorrektur sind ein bekanntes Problem
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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