Neues und klassisches Outlook:
Was sich jetzt bei der Mail-App ändert

Man kann nicht unbedingt sagen, dass alle das neue Outlook hassen, man muss hier vielmehr "fast alle" schreiben. Microsoft lässt sich aber nicht beirren und versucht, die aktualisierte Version der Mail-App zu pushen. Das hat auch Folgen für das "klassische" Outlook.
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Microsoft und verwirrende Namen: eine Tradition

Microsoft hat durchaus ein Talent, die Nutzer mit Namen und unterschiedlichen Version einer App zu verwirren: Das war bereits bei OneNote der Fall, wo man lange eine "moderne" und eine herkömmliche x86-Version im Angebot hatte (hier gab es ein besonders konfuses Hin und Her). Auch bei Teams gab es lange zwei unterschiedliche Versionen, hier konkurrierten eine Business- und Endkunden-Variante miteinander und trieben manche Nutzer zur Weißglut, weil sich bei Links stets die falsche Version öffnete.

Auch bei Outlook operiert man in gewisser Weise am lebenden Patienten oder besser gesagt zwei davon: Denn erneut gibt es parallel zwei Outlook-Versionen, wohlgemerkt ist die neue eben alles andere als uneingeschränkt populär.

Das neue Outlook für WindowsDas neue Outlook für WindowsDas neue Outlook für WindowsDas neue Outlook für Windows

Die gute Nachricht ist: Man kann das neue Outlook getrost noch etliche Jahre ignorieren, wenn man die bisherige und seit vielen Jahren und Jahrzehnten vertraute Version des Programms bevorzugt. Denn die klassische Outlook-Ausgabe wird noch bis mindestens 2029 Sicherheits- und Wartungsupdates erhalten, es wäre auch nicht überraschend, wenn es auch darüber hinaus noch am Leben bleibt - zumindest, wenn es Microsoft nicht schafft, die neue Version signifikant zu verbessern.

Outlook (classic)

Das bedeutet, dass beide Outlook-Versionen in den nächsten Jahren parallel existieren werden, und Microsoft möchte, dass diese besser voneinander unterscheidbar sein werden. Man hat auch offenbar aus früheren Fehlern gelernt und möchte die Anwender nicht durch kryptische und ohne Vorwissen unverständliche Zusätze verwirren.

Wie Dr. Windows schreibt, wird nämlich das bisherige Outlook ab Version 2407 den Zusatz "classic" bekommen, das Symbol wird also im Startmenü mit "Outlook (classic)" beschriftet sein. Diese Änderung soll zwischen Juli 2024 und Januar 2025 umgesetzt werden. Ob damit auch das bisherige "Outlook (new)" umbenannt ist, ist nicht klar, es ist aber anzunehmen, dass dieses fortan lediglich Outlook heißen wird - schließlich will Microsoft, dass Nutzer umsteigen und das neue Outlook als Standard ansehen.

Zusammenfassung
  • Microsoft versucht, die aktualisierte Version der Mail-App zu pushen
  • Nutzer sind oft verwirrt durch verschiedene Versionen einer App
  • Ähnliches Verwirrspiel gab es bereits bei OneNote und Teams
  • Aktuell gibt es zwei parallele Versionen von Outlook
  • Klassische Outlook-Version wird bis mindestens 2029 unterstützt
  • Microsoft plant, die Versionen besser unterscheidbar zu machen
  • Ab Version 2407 wird das klassische Outlook den Zusatz "classic" tragen

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