Geldanlage: Revolut-Kunden können jetzt in Anleihen investieren

Die britische Neobank Revolut lässt ihre Kunden ab sofort auch in Unter­nehmens- und Staatsanleihen investieren. Damit können bei Revolut nach eigenen Angaben nun mehr als 3000 Vermögenswerte gehandelt werden, darunter auch Aktien und ETFs.
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Anleihen für risikoaverse Anleger

Revolut verfolgt den Plan, sich von einer Online-Bank zu einer "All-in-One-Investment-Plattform" zu entwickeln, die sich vor allem an Einsteiger, aber auch an erfahrene Kunden und Anleger richtet. Dementsprechend geht es den Briten nicht mehr nur um Konten, Kreditkarten und Tagesgeld, sondern zunehmend auch um Aktien, ETFs und Kryptowährungen.

In Deutschland wird das Anlageangebot nun um die Kategorie Anleihen erweitert. Unternehmens- und Staatsanleihen können direkt in der Revolut-App gehandelt werden, etwa Staatsanleihen aus Frankreich, Polen, den USA, der Slowakei, Spanien, Litauen und Finnland. Revolut beabsichtigt das Angebot nach eigenen Angaben in den kommenden Monaten weiter auszubauen. RevolutIn Deutschland können Anleihen über die Revolut-App gehandelt werden

Gebühren, erwartete Rendite und Zukunftsplan

Um in Anleihen zu investieren, müssen Revolut-Kunden mindestens 100 Euro einzahlen und eine fixe Gebühr von 0,25 Prozent pro Trade (mindestens 1 Euro) in Kauf nehmen. Auf seiner Webseite wirbt die Neobank mit festen Zinszahlungen in Höhe von bis zu 5,5 Prozent jährlich. Um gegenüber anderen Neo-Brokern konkurrenzfähig zu bleiben, hatte Revolut hingegen Anfang des Jahres die Depotgebühr von 0,12 Prozent des Vermögens abgeschafft.

"Mit Anleihen erweitern wir das Anlageangebot von Revolut um eine gute Möglichkeit, das eigene Portfolio zu diversifizieren, sich gegen mögliche Unsicherheiten abzusichern und regelmäßige Zahlungen zu generieren. Tendenziell höhere Renditen und Diversifikationsvorteile machen Anleihen zu einer interessanten Alternative für Anleger, die Vermögen aufbauen und Kapital erhalten wollen", sagt Rolandas Juteika, Head of Wealth and Trading bei Revolut.

Die Erweiterung um Investments in Unternehmens- und Staatsanleihen folgt bei Revolut auf verschiedene Anlagemöglichkeiten, die in den letzten Wochen und Monaten geschaffen wurden. Dazu gehört neben einem Trading-Pro-Abo für niedrigere Kommissionsgebühren und höhere Orderlimits auch ein eigener Robo-Advisor, der vor allem Einsteigern das (automatisierte) Investieren in Aktien, ETFs, Rohstoffe und Co. erleichtern soll.
Zusammenfassung
  • Revolut ermöglicht Investments in Unternehmens- und Staatsanleihen
  • Über 3000 Vermögenswerte handelbar, darunter Aktien und ETFs
  • Ziel: Entwicklung zur "All-in-One-Investment-Plattform"
  • Anleihenhandel direkt in der Revolut-App verfügbar
  • Mindestinvestition 100 Euro, fixe Gebühr von 0,25 Prozent pro Trade
  • Konkurrenzfähige Abschaffung der Depotgebühr von 0,12 Prozent
  • Diversifikation und Absicherung durch Anleiheninvestments

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