Digitaler Anlagehelfer: Revolut startet Robo-Advisor in Deutschland
Revolut startet mit einem eigenen Robo-Advisor in Deutschland. Die britische Neobank richtet sich dabei vorrangig an Einsteiger, die über begrenzte Anlage-Erfahrungen verfügen oder keine Zeit für die Recherche von Investmentmöglichkeiten aufbringen wollen.
Obwohl der Markt in Deutschland mit Diensten wie Quirion, Bevestor, Oskar, Scalable Capital, Growney, Solidvest und Co. hinsichtlich Robo-Advisoren gesättigt erscheint, startet nun auch Revolut mit einem eigenen Angebot. Dabei unterscheidet sich die britische Neobank kaum von den Konkurrenten, stärkt für seine Kunden allerdings den "Alles aus einer Hand"-Vorteil.
Beliebte Robo-Advisoren in Deutschland (Anzeige)
Das Unternehmen erklärt: "Der Robo-Advisor von Revolut empfiehlt und verwaltet ein vollständig diversifiziertes, individuelles Portfolio, das auf der Risikobereitschaft und den Zielen des Kunden basiert, die dieser in einem kurzen Fragebogen angegeben hat. Sobald der Kunde sein Geld in das zusammengestellte Portfolio eingezahlt hat, investiert und überwacht der Robo-Advisor dieses automatisch."
Über eine Umfrage empfiehlt Revolut Kunden eine Anlagestrategie
Gegenüber einem klassischen ETF-Sparplan liegen die Vorteile vor allem in der Überwachung des Portfolios und einer automatischen Umschichtung je nach Marktlage - eine Art digitaler Vermögensverwalter oder Roboter-Berater (engl. Robo-Advisor). Dabei setzen die Anbieter auf eine Mischung aus Aktien bzw. ETFs, festverzinste Wertpapiere und Anleihen oder Gold-ETCs als Inflationsschutzkomponente.
Die Schwankungen zwischen den einzelnen Robo-Advisorn sind teilweise groß. Zudem lagen alle Angebote in Hinsicht auf die jährliche Rendite unter dem Referenzindex der Stiftung Warentest (50 Prozent MSCI World / 50 Prozent Bloomberg Euro Aggregate).
Ins Negative rutschen die wenigsten, weshalb Nutzer von Robo-Advisorn sehr wahrscheinlich beruhigt schlafen können, auch mit dem Wissen, eventuell nicht die bestmögliche Rendite zu erzielen - aber die Chance darauf zu haben.
Siehe auch:
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Wenn das Wissen oder die Zeit fehlt
Landet das Ersparte der Deutschen in den meisten Fällen auf Tages- und Festgeldkonten, in Aktien oder börsengehandelten Indexfonds (ETFs), wird auch das Angebot an sogenannten Robo-Advisoren hierzulande immer umfangreicher. Die Anbieter versprechen üblicherweise niedrige Einstiegshürden und ein auf die Risikobereitschaft der Kunden optimiertes Anlageportfolio.Obwohl der Markt in Deutschland mit Diensten wie Quirion, Bevestor, Oskar, Scalable Capital, Growney, Solidvest und Co. hinsichtlich Robo-Advisoren gesättigt erscheint, startet nun auch Revolut mit einem eigenen Angebot. Dabei unterscheidet sich die britische Neobank kaum von den Konkurrenten, stärkt für seine Kunden allerdings den "Alles aus einer Hand"-Vorteil.
Beliebte Robo-Advisoren in Deutschland (Anzeige)
Das Unternehmen erklärt: "Der Robo-Advisor von Revolut empfiehlt und verwaltet ein vollständig diversifiziertes, individuelles Portfolio, das auf der Risikobereitschaft und den Zielen des Kunden basiert, die dieser in einem kurzen Fragebogen angegeben hat. Sobald der Kunde sein Geld in das zusammengestellte Portfolio eingezahlt hat, investiert und überwacht der Robo-Advisor dieses automatisch."
Über eine Umfrage empfiehlt Revolut Kunden eine Anlagestrategie
Geringe Mindestanlage und 0,75 Prozent Gebühren
Die Mindestanlage beträgt derzeit 100 Euro, wobei die jährliche Verwaltungsgebühr bei 0,75 Prozent des Portfoliowerts liegt. Die Kosten für einen Anlagebetrag von z.B. 10.000 Euro würden somit 75 Euro pro Jahr betragen. Damit orientiert sich Revolut an der Konkurrenz, deren Gebühren zwischen 0,33 und 1,00 Prozent liegen. Bespart werden kann das Portfolio per Überweisung bzw. Dauerauftrag.Gegenüber einem klassischen ETF-Sparplan liegen die Vorteile vor allem in der Überwachung des Portfolios und einer automatischen Umschichtung je nach Marktlage - eine Art digitaler Vermögensverwalter oder Roboter-Berater (engl. Robo-Advisor). Dabei setzen die Anbieter auf eine Mischung aus Aktien bzw. ETFs, festverzinste Wertpapiere und Anleihen oder Gold-ETCs als Inflationsschutzkomponente.
Stiftung Warentest prüft Robo-Advisor
Mit künstlicher Intelligenz haben Robo-Advisor allerdings oft nichts zu tun, wie die Stiftung Warentest in ihrer Finanztest-Ausgabe 8/2023 erklärt. Es werden vorgefertigte Onlineschablonen genutzt und die Portfolios sind in der Regel statisch aufgebaut - von Menschen gebaut. Der Test aus dem Vorjahr hinterlässt bei Interessenten allerdings gemischte Gefühle.Die Schwankungen zwischen den einzelnen Robo-Advisorn sind teilweise groß. Zudem lagen alle Angebote in Hinsicht auf die jährliche Rendite unter dem Referenzindex der Stiftung Warentest (50 Prozent MSCI World / 50 Prozent Bloomberg Euro Aggregate).
Ins Negative rutschen die wenigsten, weshalb Nutzer von Robo-Advisorn sehr wahrscheinlich beruhigt schlafen können, auch mit dem Wissen, eventuell nicht die bestmögliche Rendite zu erzielen - aber die Chance darauf zu haben.
Die besten Robo-Advisor im Vergleich
Zusammenfassung
- Revolut startet Robo-Advisor in Deutschland
- Angebot zielt auf Anlage-Einsteiger ab
- Mindestanlage beträgt 100 Euro
- Jährliche Gebühr liegt bei 0,75 Prozent
- Portfolio per Überweisung/Dauerauftrag besparbar
- Vorteil: Automatische Portfolioüberwachung
- Stiftung Warentest: Robo-Advisors oft statisch
Siehe auch:
- Bunq erhöht Zinsen: Sparer erhalten 4,5 Prozent aufs Tagesgeld
- ChatGPT kann besser Aktien empfehlen als Experten für Geldanlage
- So reich wäre Gates, wenn er seine Microsoft-Aktien nicht verkauft hätte
- Nach Tagesgeld-Klatsche: DKB startet Bonuszinsen aufs Festgeld
- Änderungen beim Tagesgeld: ING senkt die Zinsen für Extra-Konten
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