Senf dazu: Hürden ohne Sinn und Verstand für Microsoft Paint
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in den Supermarkt, greifen zu einer Packung gratis beworbener Kekse, und an der Kasse sagt man Ihnen: "Diese Kekse sind nur gratis, wenn Sie auch den neuesten Kühlschrank kaufen."
Man kann sich den verwunderten Blick der Nutzer förmlich vorstellen, als die Nachricht die Runde machte: Die neue Paint-App funktioniert nur im vollen Umfang, wenn man auch einen brandneuen PC erwirbt. Ein kostenloses Malprogramm, das auf den neuesten Rechner beschränkt ist? Microsoft Paint, das Urgestein der kinderfreundlichen Kritzeleien und Pixelkunstwerke, hat sich also in einen dekadenten Luxusartikel verwandelt. Gut, das mag etwas übertrieben sein, aber Microsoft hat ja selbst damit angefangen!
Microsoft demonstriert Skizze + Cocreator-Prompt
Ergo: Wer das "neue" Paint verwenden möchte, muss einen neuen Rechner kaufen. Merkwürdig wird das ganze, da Microsoft sehr wenig zu dieser Paint Cocreator-Voraussetzung verrät.
Technisch macht es auf den ersten Blick wenig Sinn, denn es gibt schon jetzt viele PCs, die eine bessere Leistung bringen, als die NPU-"Voraussetzung" (Neural Processing Unit mit 40 TOPS), die der Konzern nun vorschreibt. Microsoft verlangt aber konkret einen Copilot+-PC und nicht nur einen Windows-PC mit leistungsfähiger NPU. In der Welt der Software-Updates hat sich einiges Absurdes abgespielt, aber die KI-Entwicklung bringt jetzt ganz neue Stilblüten.
Die bahnbrechenden KI-Erfahrungen sind jetzt integriert
Die ursprüngliche Paint-App war ein treuer Begleiter durch langweilige Bürostunden und kreative Pausen, ein Relikt aus der Zeit, als Computer noch klobige Kisten mit piepsenden Modems waren. Doch nun, in einem seltsamen Twist, wurde Paint zum Symbol für technologische Exklusivität - okay, das mag etwas übertrieben sein, denn die Copilot+-PCs bieten ja noch viele andere Neuerungen.
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass Microsoft bei einem Brainstorming Folgendes beschlossen hat: "Wie machen wir ein kostenloses Programm so teuer wie möglich, ohne es direkt zu verkaufen?" Und voilà - die Idee, es an einen teuren neuen PC zu koppeln, war geboren. Eine logische Meisterleistung der modernen Marketingstrategie!
Aber Spaß beiseite. Der Autorin drängt sich die Erkenntnis auf, dass Microsoft hier nur eine halbwahre Prämisse verbreitet und es sich nicht um eine technische Systemanforderung handelt, sondern nur um eine Exklusivität, die man beschlossen hat. So wie es manche Windows 11-Android-Funktionen zunächst nur für Samsung-Smartphones gab, oder so wie Google seine Pixel-exklusiven Funktionen vermarktet.
Natürlich könnte man argumentieren, dass die neue Paint-App bahnbrechende Funktionen bietet, die ältere Hardware einfach nicht packt. Aber das ist nicht so. Und seien wir ehrlich: Paint ist immer noch eine Mal- und Bildbearbeitungs-App und andere Anwendungen und Online-Dienste bieten bereits ähnliche Möglichkeiten mit "alten" Rechnern mit geringer Leistung.
Für alle Hobby-Künstler und Gelegenheits-Doodler, die sich nun fragen, ob sie ihren Picasso in der Tasche behalten müssen, gibt es einen Lichtblick: denn es gibt viele Alternativen.
Die ersten KI-Paint-Demos ...
... gab es schon vor fast einem Jahr
Also, liebe Leser, falls Sie das nächste Mal über eine "Gratis-App" stolpern, denken Sie daran: Nichts ist wirklich kostenlos. Besonders nicht, wenn es mit einem Preisschild für Hardware kommt, das einem Herzinfarkt gleicht. Vielleicht ist es Zeit, den alten Bleistift und das Papier wieder herauszuholen. Denn am Ende des Tages sind die besten Kunstwerke diejenigen, die keine High-End-Hardware benötigen - nur ein bisschen Kreativität und vielleicht eine Prise Humor.
Download Paint.NET - Kostenlose Bildbearbeitung
Siehe auch:
Die neue Paint-App
Willkommen in der Welt der neuen Microsoft Paint-App - dem wohl teuersten Gratis-Programm aller Zeiten. Denn das ist nun der Stand der Dinge: Microsoft startet die angekündigten neuen Paint-Funktionen nur für Nutzer der ebenfalls neuen Copilot+-PCs.Man kann sich den verwunderten Blick der Nutzer förmlich vorstellen, als die Nachricht die Runde machte: Die neue Paint-App funktioniert nur im vollen Umfang, wenn man auch einen brandneuen PC erwirbt. Ein kostenloses Malprogramm, das auf den neuesten Rechner beschränkt ist? Microsoft Paint, das Urgestein der kinderfreundlichen Kritzeleien und Pixelkunstwerke, hat sich also in einen dekadenten Luxusartikel verwandelt. Gut, das mag etwas übertrieben sein, aber Microsoft hat ja selbst damit angefangen!
Microsoft demonstriert Skizze + Cocreator-Prompt
Ergo: Wer das "neue" Paint verwenden möchte, muss einen neuen Rechner kaufen. Merkwürdig wird das ganze, da Microsoft sehr wenig zu dieser Paint Cocreator-Voraussetzung verrät.
Technisch macht es auf den ersten Blick wenig Sinn, denn es gibt schon jetzt viele PCs, die eine bessere Leistung bringen, als die NPU-"Voraussetzung" (Neural Processing Unit mit 40 TOPS), die der Konzern nun vorschreibt. Microsoft verlangt aber konkret einen Copilot+-PC und nicht nur einen Windows-PC mit leistungsfähiger NPU. In der Welt der Software-Updates hat sich einiges Absurdes abgespielt, aber die KI-Entwicklung bringt jetzt ganz neue Stilblüten.
Die bahnbrechenden KI-Erfahrungen sind jetzt integriert
Die ursprüngliche Paint-App war ein treuer Begleiter durch langweilige Bürostunden und kreative Pausen, ein Relikt aus der Zeit, als Computer noch klobige Kisten mit piepsenden Modems waren. Doch nun, in einem seltsamen Twist, wurde Paint zum Symbol für technologische Exklusivität - okay, das mag etwas übertrieben sein, denn die Copilot+-PCs bieten ja noch viele andere Neuerungen.
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass Microsoft bei einem Brainstorming Folgendes beschlossen hat: "Wie machen wir ein kostenloses Programm so teuer wie möglich, ohne es direkt zu verkaufen?" Und voilà - die Idee, es an einen teuren neuen PC zu koppeln, war geboren. Eine logische Meisterleistung der modernen Marketingstrategie!
Aber Spaß beiseite. Der Autorin drängt sich die Erkenntnis auf, dass Microsoft hier nur eine halbwahre Prämisse verbreitet und es sich nicht um eine technische Systemanforderung handelt, sondern nur um eine Exklusivität, die man beschlossen hat. So wie es manche Windows 11-Android-Funktionen zunächst nur für Samsung-Smartphones gab, oder so wie Google seine Pixel-exklusiven Funktionen vermarktet.
Copilot+ PC: Microsoft zeigt den neuen Surface Laptop im Video
Natürlich könnte man argumentieren, dass die neue Paint-App bahnbrechende Funktionen bietet, die ältere Hardware einfach nicht packt. Aber das ist nicht so. Und seien wir ehrlich: Paint ist immer noch eine Mal- und Bildbearbeitungs-App und andere Anwendungen und Online-Dienste bieten bereits ähnliche Möglichkeiten mit "alten" Rechnern mit geringer Leistung.
Für alle Hobby-Künstler und Gelegenheits-Doodler, die sich nun fragen, ob sie ihren Picasso in der Tasche behalten müssen, gibt es einen Lichtblick: denn es gibt viele Alternativen.
Die ersten KI-Paint-Demos ...
... gab es schon vor fast einem Jahr
Simpel und zugänglich? Ne, das war einmal
Der wahre Witz an der Sache ist, dass Microsoft Paint immer als das simpelste, zugänglichste Tool galt. Ein Programm, das Kinder, Senioren und jeder dazwischen verwenden konnte, ohne erst die Bedienungsanleitung zu studieren. Und jetzt?Also, liebe Leser, falls Sie das nächste Mal über eine "Gratis-App" stolpern, denken Sie daran: Nichts ist wirklich kostenlos. Besonders nicht, wenn es mit einem Preisschild für Hardware kommt, das einem Herzinfarkt gleicht. Vielleicht ist es Zeit, den alten Bleistift und das Papier wieder herauszuholen. Denn am Ende des Tages sind die besten Kunstwerke diejenigen, die keine High-End-Hardware benötigen - nur ein bisschen Kreativität und vielleicht eine Prise Humor.
Download Paint.NET - Kostenlose Bildbearbeitung
Zusammenfassung
- Neue Microsoft Paint-App nur für Nutzer der neuen Copilot+-PCs verfügbar
- Paint-App bietet neue Funktionen, die auf ältere Hardware beschränkt sind
- Microsoft Paint wird zum Symbol für technologische Exklusivität
- Neue Paint-App an teure neue PCs gekoppelt, um Kosten zu erhöhen
- Microsoft verbreitet halbwahre Prämisse zu Paint Cocreator-Voraussetzung
- Neue Paint-App bietet keine bahnbrechenden Funktionen, die alte Hardware überfordern
- Viele Alternativen für Hobby-Künstler und Gelegenheits-Doodler verfügbar
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