Aktive Vulkane auf der Venus:
Planetenforscher erringen Durchbruch
Schon vor einem Jahr überraschten Wissenschaftler mit der These, dass es auf einem unserer Nachbarplaneten, der Venus, aktive Vulkane geben könnte. Nun gibt es einen neuen Durchbruch in der Forschung - dank alter Daten der Raumsonde Magellan.
Die Planetenforscher haben dabei klare Anzeichen für Lavaströme entdeckt, die von zwei Vulkanen auf der Venus stammen, die vermutlich Anfang der 1990er-Jahre ausgebrochen sind. Zu dieser Zeit umkreiste die Magellan-Sonde die Venus. Interessant an der Entdeckung ist, dass die Venus laut den Thesen der Wissenschaftler sogar eine sehr rege vulkanische Aktivität ausweist - und zwar eine solch starke Aktivität, dass man sie mit der Erde vergleichen kann.
Die Venus scheint derzeit geologisch genauso aktiv zu sein wie die Erde, mit Vulkanen, die möglicherweise gerade jetzt auf der Oberfläche ausbrechen.
Venus und Erde sind fast gleich groß und wurden vor Milliarden von Jahren mit der gleichen Menge Wasser "übergossen". Sie gelten seit jeher unter den Planetenforschern als Zwillingsplaneten. Aus diesem Grund fragen sich viele Wissenschaftler aber auch, warum sich die Venus in eine Höllenlandschaft verwandelt hat, auf der kein Leben möglich ist, während sich unser Planet zu einer bewohnbaren Kugel entwickelt hat.
Die Untersuchung der vulkanischen Aktivität der Venus, von der Wissenschaftler vermuten, dass sie durch innere Hitze angetrieben wird, könnte einen Einblick in die Entwicklung beider Planeten geben.
Die NASA-Mission "Deep Atmosphere of Venus Investigation of Noble gases, Chemistry, and Imaging" (kurz DAVINCI) wird 2029 zur Venus starten und umfasst eine Sonde für den Abstieg in die Atmosphäre. Mit dieser Mission erhofft man sich weitere Einblicke, wie sie bisher nicht möglich waren.
Siehe auch:
Es gibt geologische Beweise
Denn Forscher haben bei der Analyse jahrzehntealter Daten der NASA-Raumsonde Magellan nun zum zweiten Mal direkte geologische Beweise für eine vulkanische Aktivität auf der Venus gefunden.Die Planetenforscher haben dabei klare Anzeichen für Lavaströme entdeckt, die von zwei Vulkanen auf der Venus stammen, die vermutlich Anfang der 1990er-Jahre ausgebrochen sind. Zu dieser Zeit umkreiste die Magellan-Sonde die Venus. Interessant an der Entdeckung ist, dass die Venus laut den Thesen der Wissenschaftler sogar eine sehr rege vulkanische Aktivität ausweist - und zwar eine solch starke Aktivität, dass man sie mit der Erde vergleichen kann.
Die Venus scheint derzeit geologisch genauso aktiv zu sein wie die Erde, mit Vulkanen, die möglicherweise gerade jetzt auf der Oberfläche ausbrechen.
Venus und Erde sind fast gleich groß und wurden vor Milliarden von Jahren mit der gleichen Menge Wasser "übergossen". Sie gelten seit jeher unter den Planetenforschern als Zwillingsplaneten. Aus diesem Grund fragen sich viele Wissenschaftler aber auch, warum sich die Venus in eine Höllenlandschaft verwandelt hat, auf der kein Leben möglich ist, während sich unser Planet zu einer bewohnbaren Kugel entwickelt hat.
Die Untersuchung der vulkanischen Aktivität der Venus, von der Wissenschaftler vermuten, dass sie durch innere Hitze angetrieben wird, könnte einen Einblick in die Entwicklung beider Planeten geben.
Die NASA-Mission "Deep Atmosphere of Venus Investigation of Noble gases, Chemistry, and Imaging" (kurz DAVINCI) wird 2029 zur Venus starten und umfasst eine Sonde für den Abstieg in die Atmosphäre. Mit dieser Mission erhofft man sich weitere Einblicke, wie sie bisher nicht möglich waren.
Zusammenfassung
- Wissenschaftler vermuten seit einem Jahr aktive Vulkane auf der Venus
- Neue Beweise dank alter Daten der Raumsonde Magellan entdeckt
- Lavaströme von Vulkanen aus den 1990er-Jahren gefunden
- Venus zeigt starke vulkanische Aktivität, vergleichbar mit der Erde
- Venus und Erde sind fast gleich groß und wurden mit Wasser übergossen
- Wissenschaftler fragen sich, warum Venus zur Höllenlandschaft wurde
- NASA-Mission DAVINCI startet 2029 zur Untersuchung der Venus-Atmosphäre
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