Hubble fängt wunderschönes Sternbaby mit heftigem Schluckauf ein
Hubble ist ein faszinierendes System vor die Linse geraten. Drei Sterne glänzen vor einem dramatischen kosmischen Hintergrund. Bei genauem Blick zeigen sich den Wissenschaftlern interessante Details. Einer der Sterne ist noch sehr jung und funkelt deshalb besonders wild.
Das System besteht aus den drei Sternen HP Tau, HP Tau G2 und HP Tau G3. Vor allem der Blick auf HP Tau bietet dabei einen außergewöhnlichen Anblick. Wie das Hubble-Team erläutert, handelt es sich um einen sogenannten "T Tauri"-Stern, der bisher nicht mit seiner Kernfusion begonnen hat. Sein Schicksal ist allerdings schon besiegelt. Über Millionen Jahre wird sich HP Tau zu einem mit Wasserstoff betriebenen Stern ähnlich unserer Sonne wandeln.
Dreifach-Sternensystem: Hubble-Bild von HP Tau
Unser Heimatstern betreibt diesen Prozess seit rund 4,6 Milliarden Jahren, HP Tau ist dagegen jünger als 10 Millionen Jahre, ein wahres Sonnenbaby also. Und deshalb muss der Himmelskörper auch noch lernen, seinen Rhythmus zu finden. Auf den Aufnahmen Hubbles zeigt sich eine starke Schwankung der Helligkeit, die viel über die inneren Prozesse verrät.
Die zufälligen Schwankungen haben ihren Ursprung vermutlich in der "chaotischen Natur" eines sich entwickelnden jungen Sterns, so die NASA. Von der Akkretionsscheibe aus Staub und Gas, aus denen sich der Stern bildet, wird immer wieder Material absorbiert. Außerdem könnte der Sternen-Schluckauf auf gigantische Sonnenflecken hinweisen, die sich in den Sichtbereich Hubbles hinein- und herausbewegen.
Siehe auch:
Hubble zeigt spektakuläres Sterntrio im kosmischen Tanz
Die NASA hatte jüngst Hubble auf ein 550 Lichtjahre entferntes System im Sternbild Stier gerichtet. Das Ergebnis ist einmal mehr eine spektakuläre Aufnahme. Auf dem Bild zeigt sich ein Sterntrio, das von Gas- und Staubwolken umgeben ist und diese in ein dramatisches Licht hüllt. "Wie Nebel, der vom Scheinwerferlicht eines Autos beleuchtet wird", so die Wissenschaftler.Das System besteht aus den drei Sternen HP Tau, HP Tau G2 und HP Tau G3. Vor allem der Blick auf HP Tau bietet dabei einen außergewöhnlichen Anblick. Wie das Hubble-Team erläutert, handelt es sich um einen sogenannten "T Tauri"-Stern, der bisher nicht mit seiner Kernfusion begonnen hat. Sein Schicksal ist allerdings schon besiegelt. Über Millionen Jahre wird sich HP Tau zu einem mit Wasserstoff betriebenen Stern ähnlich unserer Sonne wandeln.
Dreifach-Sternensystem: Hubble-Bild von HP Tau
Unser Heimatstern betreibt diesen Prozess seit rund 4,6 Milliarden Jahren, HP Tau ist dagegen jünger als 10 Millionen Jahre, ein wahres Sonnenbaby also. Und deshalb muss der Himmelskörper auch noch lernen, seinen Rhythmus zu finden. Auf den Aufnahmen Hubbles zeigt sich eine starke Schwankung der Helligkeit, die viel über die inneren Prozesse verrät.
Die zufälligen Schwankungen haben ihren Ursprung vermutlich in der "chaotischen Natur" eines sich entwickelnden jungen Sterns, so die NASA. Von der Akkretionsscheibe aus Staub und Gas, aus denen sich der Stern bildet, wird immer wieder Material absorbiert. Außerdem könnte der Sternen-Schluckauf auf gigantische Sonnenflecken hinweisen, die sich in den Sichtbereich Hubbles hinein- und herausbewegen.
Zusammenfassung
- Hubble hat ein faszinierendes System im Sternbild Stier aufgenommen
- Drei Sterne glänzen vor einem dramatischen kosmischen Hintergrund
- Das System besteht aus den Sternen HP Tau, HP Tau G2 und HP Tau G3
- Einer der Sterne, HP Tau, ist sehr jung und funkelt besonders wild
- HP Tau ist ein T Tauri-Stern, der noch keine Kernfusion begonnen hat
- HP Tau wird sich zu einem wasserstoffbetriebenen Stern wie unserer Sonne wandeln
Siehe auch:
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