Gravis: Termin für Schließung aller Filialen steht - Kundenservice bleibt
Schon seit März ist das Ende des deutschen Elektronikhändlers Gravis beschlossene Sache. Nun hat Mutterkonzern Freenet den Termin genannt, zu dem alle Filialen und der Online-Shop schließen. Was Kunden jetzt wissen müssen, lässt das Unternehmen per FAQ wissen.
Zum 15. Juni wird der Betrieb in den Filialen und im Online-Shops nun weitestgehend eingestellt. Bis zum Ende des Monats sollen noch einzelne Teile des Geschäfts abgewickelt werden. Am 30. Juni schließen dann alle Filialen endgültig ihre Türen.
Für seine Kunden hat Gravis eine Aufstellung mit den dringlichsten Fragen zusammengestellt. Dort gibt es Antworten zu Themen wie Reklamationen, Gewährleistungsansprüchen oder Gutscheinen. Wie es scheint, wird der Kundenservice zunächst noch erhalten bleiben und sich auch über Ende Juni hinaus um alle Anfragen kümmern.
"Unsere Mitarbeitenden sind das Herzstück von Gravis. Ihre Hingabe und Leistung haben das Unternehmen über Jahre hinweg getragen und zu einem der wichtigsten Handelspartner von Apple gemacht. Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, für eine sozialverträgliche Lösung zu sorgen und die Belegschaft bestmöglich durch diesen Wandel zu begleiten", sagte Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender von Freenet.
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Gravis schließt
Nun ist es so weit: Der Termin für die Schließung aller Filialen und des Online-Shops von Elektronikhändler Gravis steht fest. Das deutsche Unternehmen schließt damit nach 38 Geschäftsjahren seine Tore. Dass es so kommen würde, hatten die Verantwortlichen bereits im März verkündet.Zum 15. Juni wird der Betrieb in den Filialen und im Online-Shops nun weitestgehend eingestellt. Bis zum Ende des Monats sollen noch einzelne Teile des Geschäfts abgewickelt werden. Am 30. Juni schließen dann alle Filialen endgültig ihre Türen.
Für seine Kunden hat Gravis eine Aufstellung mit den dringlichsten Fragen zusammengestellt. Dort gibt es Antworten zu Themen wie Reklamationen, Gewährleistungsansprüchen oder Gutscheinen. Wie es scheint, wird der Kundenservice zunächst noch erhalten bleiben und sich auch über Ende Juni hinaus um alle Anfragen kümmern.
Mitarbeiter werden entlassen
Mit der Schließung der insgesamt 37 Filialen, die über die gesamte Bundesrepublik verteilt sind, verlieren etwa 600 Angestellte ihren Arbeitsplatz. Freenet, der Mutterkonzern von Gravis, wird wohl keine der Angestellten übernehmen. Zusammen mit dem Betriebsrat sei aber ein Sozialplan aufgestellt worden. So sollen alle Betroffenen so gut wie möglich unterstützt werden."Unsere Mitarbeitenden sind das Herzstück von Gravis. Ihre Hingabe und Leistung haben das Unternehmen über Jahre hinweg getragen und zu einem der wichtigsten Handelspartner von Apple gemacht. Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, für eine sozialverträgliche Lösung zu sorgen und die Belegschaft bestmöglich durch diesen Wandel zu begleiten", sagte Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender von Freenet.
Zu geringe Umsätze
Mehrere Entwicklungen der letzten Jahre machten dem Geschäft von Gravis zu schaffen. Darunter war auch der immer stärker wachsende Online-Handel, der die Verkaufszahlen in den Filialen drückte. Aufgrund der immer geringeren Margen beim Geschäft mit Apple-Produkten war auch dieser Geschäftsbereich nicht mehr gewinnbringend für das Berliner Unternehmen. Letzte Rettungsmaßnahmen, bei denen der Online-Shop von Gravis modernisiert wurde, waren nicht erfolgreich.
Zusammenfassung
- Gravis schließt nach 38 Jahren alle Filialen und den Online-Shop
- Betrieb wird bis zum 15. Juni weitgehend eingestellt, Ende folgt am 30. Juni
- Kundenservice bleibt über den Juni hinaus für Anfragen erhalten
- 600 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs; Freenet übernimmt wohl keine Angestellten
- Sozialplan wird für betroffene Mitarbeiter mit Betriebsrat entwickelt
- Starke Konkurrenz durch Online-Handel und geringe Margen bei Apple-Produkten
- Letzte Versuche zur Rettung durch Modernisierung des Online-Shops gescheitert
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