Schnäppchenpreis: US-Regierung versteigert Cheyenne-Supercomputer
But can it run Crysis? Diese Frage muss sich der Käufer des 5,34-Petaflop-Systems namens Cheyenne nicht stellen, auch wenn der Supercomputer nicht zum Spielen gedacht ist. Der Rechner ist ein Schnäppchen, denn man bekommt ihn für einen Bruchteil des Ursprungspreises.
Der Startpreis der Auktion lag bei läppischen 2500 Dollar, mittlerweile ist man bei 100.000 Dollar angekommen. Wer sich jetzt "Ok, interessant, aber das ist mir dennoch etwas zu viel" sagt, sollte bedenken, dass das im Vergleich zum Originalpreis immer noch ein Schnäppchen ist. Denn ursprünglich hat der Supercomputer, der zwischen 2017 und 2023 in Betrieb war und für Forschung im Bereich der Atmosphären- und Erdsystemwissenschaften zum Einsatz kam, an die zehn Millionen Dollar gekostet - eine offizielle Angabe gibt es hierzu allerdings nicht.
Wen das bisher nicht überzeugt: Der Cheyenne Super Computer hat 145.152 CPU-Kerne, auch beim Arbeitsspeicher muss man sich wohl länger keine Gedanken über ein etwaiges Upgrade machen, denn der Rechner hat 313.344 Gigabyte an RAM installiert.
Auch in Sachen internem Speicher wird man alles Erdenkliche aus dem Internet herunterladen und Games installieren können, ohne die Meldung "Festplatte voll" zu bekommen, denn hier stehen 36 Petabyte zur Verfügung. Kleiner Wermutstropfen: Der Käufer muss für eigene Fieberglas- und CAT5/6-Verbindungen sorgen, denn Kabel sind nicht im Preis inkludiert.
Siehe auch:
Auktion des Cheyenne Super Computer
Wer einen neuen Rechner braucht, aber gerne wartet, bis er ein echt gutes Angebot findet, der hat derzeit Glück: Denn für einen Bruchteil des Originalpreises bekommt man den Cheyenne Super Computer, der in der gleichnamigen Stadt in Wyoming steht. Die US-amerikanische General-Services-Administration (GSA) hat diese Woche eine Auktion gestartet und verkauft den 20st schnellen Supercomputer von 2016 (via Ars Technica).Der Startpreis der Auktion lag bei läppischen 2500 Dollar, mittlerweile ist man bei 100.000 Dollar angekommen. Wer sich jetzt "Ok, interessant, aber das ist mir dennoch etwas zu viel" sagt, sollte bedenken, dass das im Vergleich zum Originalpreis immer noch ein Schnäppchen ist. Denn ursprünglich hat der Supercomputer, der zwischen 2017 und 2023 in Betrieb war und für Forschung im Bereich der Atmosphären- und Erdsystemwissenschaften zum Einsatz kam, an die zehn Millionen Dollar gekostet - eine offizielle Angabe gibt es hierzu allerdings nicht.
Wen das bisher nicht überzeugt: Der Cheyenne Super Computer hat 145.152 CPU-Kerne, auch beim Arbeitsspeicher muss man sich wohl länger keine Gedanken über ein etwaiges Upgrade machen, denn der Rechner hat 313.344 Gigabyte an RAM installiert.
Auch in Sachen internem Speicher wird man alles Erdenkliche aus dem Internet herunterladen und Games installieren können, ohne die Meldung "Festplatte voll" zu bekommen, denn hier stehen 36 Petabyte zur Verfügung. Kleiner Wermutstropfen: Der Käufer muss für eigene Fieberglas- und CAT5/6-Verbindungen sorgen, denn Kabel sind nicht im Preis inkludiert.
Kleine Gebrauchsspuren
Den hohen Preisnachlass kann man auch damit erklären, dass etwa ein Prozent der Nodes ausgefallen ist und diese auch nicht repariert werden können. Dazu kommt, dass der Transport des Geräts nicht ganz so einfach ist: "Der Umzug dieses Systems erfordert die Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens", schreibt GSA auf der Auktionsseite. "Der Käufer übernimmt die Verantwortung für das Umladen der Racks von der Anlage auf den Lkw."
Zusammenfassung
- Cheyenne Supercomputer bietet 5,34 Petaflops Leistung
- Erhältlich für einen Bruchteil seines ursprünglichen Preises
- Auktionsstart bei 2500 Dollar, aktuell bei 100.000 Dollar
- War zwischen 2017 und 2023 für wissenschaftliche Forschung im Einsatz
- Besitzt 145.152 CPU-Kerne und 313.344 GB RAM
- Verfügt über einen internen Speicher von 36 Petabyte
- Käufer muss eigene Kabelverbindungen bereitstellen und Transport organisieren
Siehe auch:
- Microsoft baut "Stargate": Neuer KI-Supercomputer in Planung
- Chaos bei der NASA: Ins All fliegen kann man, Supercomputer aber nicht
- Jupiter: Erster deutscher Exascale-Supercomputer überrascht
- Finanzexperten: Tesla wegen Supercomputer bald 500 Mrd. mehr wert
- Nvidia: Konzern stellt neuen Supercomputer DGX GH200 vor
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