Erste KI-Rennserie: So spannend wie Farbe beim Trocknen zuzusehen
Autonome Fahrzeuge sind derzeit in aller Munde und befördern auch schon in ersten Städten in einem regulären Betrieb Taxipassagiere. Viele sehen darin die Zukunft des Verkehrs. Doch den Motorsport sollten wir besser auch künftig den menschlichen Fahrern überlassen.
Denn am vergangenen Wochenende fand in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate die Abu Dhabi Autonomous Racing League (A2RL) statt. Das Interesse daran war auch groß, denn online sahen etwa 600.000 Menschen zu. Dabei wurden zwei unterschiedliche Rennen durchgeführt: KI gegen Mensch (was allerdings mehr Show war) und KI gegen KI.
Die gesamte Übertragung kann man sich in voller Länge auf YouTube ansehen, allerdings empfehlen wir das nur denen, die große Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. Denn das Ganze wurde vom Moderator als "öffentliches wissenschaftliches Experiment" bezeichnet, doch selbst das klingt spannender, als es in Wirklichkeit war.
Auf YouTube ansehen
Denn wer sich dabei auch nur ansatzweise Action wie in einem Rennspiel vorstellt, der sollte lieber tatsächlich Konsole und Co. aktivieren und nicht seine Zeit auf YouTube verschwenden. Denn wir können uns der Einschätzung von PC Gamer nur anschließen, nämlich jener, dass es spannender ist, Farbe beim Trocknen als den KI-Fahrzeugen beim Fahren zuzusehen.
Natürlich muss man anmerken, dass das unter der sprichwörtlichen Haube sicherlich spannend und die gewonnenen Daten für die beteiligten Informatiker wertvoll waren. Wer Rennsportaction gesucht hat, der wurde jedoch enttäuscht - auch deshalb, weil die autonomen Autos in Zeitlupe zu fahren schienen.
Die A2RL hatte allerdings auch ziemlich kuriose Szenen zu bieten: Denn mitten im Rennen drehte sich eines der Fahrzeuge, verwirrte durch den entstandenen Rauch ein Zweites und brachte schließlich alle Rennteilnehmer mitten auf der Strecke zum Stehen - und alles, während der Experte im Off das "dramatische" Geschehen so kommentierte, als hätte sich die Formel 1-Weltmeisterschaft in letzter Sekunde entschieden.
Siehe auch:
Motorsport sollte menschlich bleiben
Motorsport, allen voran die Königsklasse Formel 1, assoziieren die meisten nach wie vor mit Benzingeruch, heulenden Motoren und mitunter exzentrischen menschlichen Fahrern. Doch während die ersten beiden Punkte auch Elektro-Ableger bzw. -Alternativen bekommen, die leiser, aber vergleichbar spannend sind, droht den Rennfahrern selbst keine Konkurrenz.Denn am vergangenen Wochenende fand in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate die Abu Dhabi Autonomous Racing League (A2RL) statt. Das Interesse daran war auch groß, denn online sahen etwa 600.000 Menschen zu. Dabei wurden zwei unterschiedliche Rennen durchgeführt: KI gegen Mensch (was allerdings mehr Show war) und KI gegen KI.
Die gesamte Übertragung kann man sich in voller Länge auf YouTube ansehen, allerdings empfehlen wir das nur denen, die große Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. Denn das Ganze wurde vom Moderator als "öffentliches wissenschaftliches Experiment" bezeichnet, doch selbst das klingt spannender, als es in Wirklichkeit war.
Auf YouTube ansehenDenn wer sich dabei auch nur ansatzweise Action wie in einem Rennspiel vorstellt, der sollte lieber tatsächlich Konsole und Co. aktivieren und nicht seine Zeit auf YouTube verschwenden. Denn wir können uns der Einschätzung von PC Gamer nur anschließen, nämlich jener, dass es spannender ist, Farbe beim Trocknen als den KI-Fahrzeugen beim Fahren zuzusehen.
Natürlich muss man anmerken, dass das unter der sprichwörtlichen Haube sicherlich spannend und die gewonnenen Daten für die beteiligten Informatiker wertvoll waren. Wer Rennsportaction gesucht hat, der wurde jedoch enttäuscht - auch deshalb, weil die autonomen Autos in Zeitlupe zu fahren schienen.
Die A2RL hatte allerdings auch ziemlich kuriose Szenen zu bieten: Denn mitten im Rennen drehte sich eines der Fahrzeuge, verwirrte durch den entstandenen Rauch ein Zweites und brachte schließlich alle Rennteilnehmer mitten auf der Strecke zum Stehen - und alles, während der Experte im Off das "dramatische" Geschehen so kommentierte, als hätte sich die Formel 1-Weltmeisterschaft in letzter Sekunde entschieden.
Zusammenfassung
- Autonome Fahrzeuge transportieren in einigen Städten bereits Passagiere
- Motorsport bleibt vorerst Domäne menschlicher Fahrer trotz technischer Fortschritte
- A2RL in Abu Dhabi zog 600.000 Online-Zuschauer an, bot aber wenig Spannung
- Rennen KI gegen KI und KI gegen Mensch waren eher wissenschaftliche Experimente
- Übertragung auf YouTube galt als Einschlafhilfe, wenig actionreich
- Kritiker vergleichen Spannung des Events mit dem Trocknen von Farbe
- Kuriose Szene: Autonomes Fahrzeug verursacht Chaos auf der Rennstrecke
Siehe auch:
- New York erlaubt selbstfahrende Autos - solange sie nicht selbst fahren
- Google-Tochter Waymo: Selbstfahrendes Taxi in Brand gesteckt
- Kuriose Panne: Selbstfahrendes Auto bleibt in nassem Zement stecken
- Uber-Selbstfahr-Todesfall: Aufsichts-Beifahrerin bekennt sich schuldig
- Selbstfahrende Autos bleiben im Nebel stehen, lösen Verkehrschaos aus
Thema:
Videos zum Thema autonomes Fahren
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
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- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
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