iOS 18: Apple plant KI-Revolution und spricht dafür mit OpenAI

Das kommende iPhone-Betriebssystem soll eine noch nie dagewesene Dimension erreichen. Dazu spricht Apple auch mit externen Firmen und möchte deren KI-Lösungen in ihr eigenes Ökosystem integrieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz der Privatsphäre.
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iOS 18 kommt mit jeder Menge KI

Die nächste Aktualisierung von Apples Betriebssystem für Mobilgeräte soll das größte Update in der Geschichte des Unternehmens werden. iOS 18 soll dann laut CEO Tim Cook absolutes "Neuland betreten". Die Veröffentlichung ist schon für diesen September geplant. Zuvor will Apple aber schon seine World Wide Developer Conference (WWDC) vom 10. Bis 14. Juni dazu nutzen, der Öffentlichkeit einen ersten Einblick in seine KI-Strategie zu gewähren.

Apple spricht mit OpenAI und Google

Bisher war es um Apple, wenn es um das Thema KI ging, eher still. Besonders im Vergleich zu anderen Unternehmen wie Samsung und Google, die schon etliche von künstlicher Intelligenz unterstützte Funktionen wie Circle to Search oder Magic Eraser in ihre Smartphones integriert haben. Doch das soll sich ändern. Infografik Apple vs. Samsung: Zweikampf um die Smartphone-SpitzeApple vs. Samsung: Zweikampf um die Smartphone-Spitze
Dabei fährt Apple jedoch eine etwas andere Strategie als seine Konkurrenz. Denn das Unternehmen möchte auch externe KI in seine Systeme einbetten. Zu diesem Zweck hat der Konzern einem Bericht zufolge die Gespräche mit OpenAI, die zu Beginn des Jahres gestartet waren, wieder aufgenommen.

Das Unternehmen aus Cupertino ist außerdem in Kontakt mit Google, um möglicherweise die KI-Chatbot-Fähigkeiten des Suchmaschinenriesen in das iPhone-Ökosystem zu integrieren. Mit einer solchen Auslagerung umschifft Apple teilweise die Risiken, die mit der Anwendung künstlicher Intelligenz einhergehen, wie zum Beispiel Kontroversen um Urheberrechte.


Fokus auf Privatsphäre der Nutzer

Das Ziel ist es jedoch, die KI-Funktionen der anderen Unternehmen so nahtlos wie möglich in die eigenen Geräte einzubauen. CEO Tim Cook zufolge liegt dabei ein besonderer Fokus auf dem der Schutz der Privatsphäre der Nutzer.

Diese Aussage geht einher mit Berichten, dass KI-Anwendungen Gebrauch von Apples integrierter neuronaler Engine machen und so weit wie möglich lokal auf den jeweiligen Geräten laufen sollen. Cloud-Dienste sollen nur zum Einsatz kommen, wenn unbedingt nötig.

Der Konzern hat noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, mit welchen Partnern er letztendlich zusammenarbeiten wird. Auch, ob überhaupt eine Einigung mit einem der derzeitigen Bewerber erzielt wird, ist noch ungewiss.

Tim Cook zufolge möchte Apple die Integration neuer KI-Funktionen in seine Plattformen "sehr durchdacht" angehen. Was das konkret bedeutet, erfahren Nutzer dann wahrscheinlich im Juni auf der WWDC. Die Zeit bis dahin wird jedoch langsam knapp.

Zusammenfassung
  • iOS 18 wird als größtes Update jemals von Apple angekündigt
  • Veröffentlichung des Updates ist für September geplant
  • WWDC vom 10. bis 14. Juni soll Einblicke in Apples KI-Strategie geben
  • Apple nimmt Gespräche mit OpenAI und Google wieder auf
  • Externe KI-Funktionen sollen nahtlos in Apple-Geräte integriert werden
  • Besonderer Fokus liegt auf dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer
  • Endgültige Entscheidungen über KI-Partnerschaften stehen noch aus

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