KI ohne Nvidia: Huawei will eigenen schnellen Speicher für GPUs bauen
Der chinesische Staatskonzern Huawei will innerhalb weniger Jahre dafür sorgen, dass man weniger abhängig von ausländischen Herstellern ist, wenn es um die Verfügbarkeit von Speichermodulen mit sehr hoher Bandbreite geht, die bei Grafikkarten verwendet werden können.
Treffen die Angaben aus dem Bericht zu, wollen Huawei und seine Partner innerhalb von nur rund zwei Jahren in der Lage sein, selbst Speicherchips mit sehr hoher Bandbreite zu fertigen. Es soll sich um Chips handeln, die in gleicher Form auch in Grafikeinheiten verwendet werden.
Ziel dürfte es sein, die Speicherchips zu verwenden, um damit eigene Plattformen für die Verarbeitung von Daten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz auszustatten.
Letztlich will man so die Voraussetzungen schaffen, eigene High-End-GPUs mit dem neuen, in China selbst entwickelten Speicher auszurüsten. Hintergrund sind sicherlich die US-Sanktionen, die mittlerweile nicht nur die Fertigung von Chips in China mit modernen Technologien stark erschweren. Zusätzlich hat die US-Regierung auch dafür gesorgt, dass GPUs nur bis zu einer bestimmten Leistungsgrenze nach China ausgeführt werden dürfen.
Die Amerikaner wollen auf diese Weise verhindern, dass China schnell vergleichbar große KI-Kapazitäten aufbauen kann wie der Westen, um damit unter anderem seine Militärtechnik weiterzuentwickeln. China reagiert bisher vor allem mit Investitionen in gigantischem Ausmaß, mit denen die Entwicklung eigener Alternativen zu westlichen Technologien binnen kürzestmöglicher Zeit vorangetrieben werden soll.
Siehe auch:
Huawei leitet neues Speicher-Konsortium
Laut einem Bericht des US-Magazins The Information hat sich in China ein neues Firmenkonsortium gegründet, das die Entwicklung von schnellem Speicher zum Ziel hat. Der Zusammenschluss wird den Angaben zufolge von Huawei geführt, wobei natürlich wie üblich reichlich Unterstützung von der chinesischen Regierung kommt.Treffen die Angaben aus dem Bericht zu, wollen Huawei und seine Partner innerhalb von nur rund zwei Jahren in der Lage sein, selbst Speicherchips mit sehr hoher Bandbreite zu fertigen. Es soll sich um Chips handeln, die in gleicher Form auch in Grafikeinheiten verwendet werden.
Ziel dürfte es sein, die Speicherchips zu verwenden, um damit eigene Plattformen für die Verarbeitung von Daten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz auszustatten.
Letztlich will man so die Voraussetzungen schaffen, eigene High-End-GPUs mit dem neuen, in China selbst entwickelten Speicher auszurüsten. Hintergrund sind sicherlich die US-Sanktionen, die mittlerweile nicht nur die Fertigung von Chips in China mit modernen Technologien stark erschweren. Zusätzlich hat die US-Regierung auch dafür gesorgt, dass GPUs nur bis zu einer bestimmten Leistungsgrenze nach China ausgeführt werden dürfen.
Die Amerikaner wollen auf diese Weise verhindern, dass China schnell vergleichbar große KI-Kapazitäten aufbauen kann wie der Westen, um damit unter anderem seine Militärtechnik weiterzuentwickeln. China reagiert bisher vor allem mit Investitionen in gigantischem Ausmaß, mit denen die Entwicklung eigener Alternativen zu westlichen Technologien binnen kürzestmöglicher Zeit vorangetrieben werden soll.
Zusammenfassung
- Huawei strebt Unabhängigkeit bei Hochbandbreiten-Speichermodulen an
- Neues chinesisches Konsortium unter Führung von Huawei gegründet
- Ziel: Eigene Speicherchips für High-End-GPUs in zwei Jahren
- Chips sollen auch in KI-Systemen Verwendung finden
- Reaktion auf US-Sanktionen, die Chinas Chipfertigung limitieren
- US-Restriktionen begrenzen GPU-Exporte nach China
- Massive Investitionen Chinas in eigene Technologieentwicklung
Siehe auch:
- Neue Art Speicher entwickelt: Schnell wie DRAM, zuverlässig wie NAND
- Viel flexibler: Großer Batteriespeicher ersetzt erstmals Gaskraftwerk
- Weltneuheit: SanDisk bringt allererste SD-Karte mit 4 TB Speicher
- Google Fotos: Neuer "Storage Saver" spart viel Handy-Speicherplatz
- Patent auf Speicher: Amazon muss sehr viel Schadensersatz zahlen
Thema:
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