iPhone: Apple ahndet "Diebstahl" von Altgeräten durch Recycler nicht
Das Recyclingprogramm für iPhones hatte wohl mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Massenhaft Geräte wurden laut eines Berichtes gar nicht geschreddert, sondern vom Auftragnehmer nach China verkauft - und Apple hat keinen klaren Kurs für den Umgang damit.
Vielfach handelt es sich hier aber um Smartphones, aber auch Tablets, die zwar schon älter sind, aber trotzdem noch voll funktionsfähig sind. Das soll nun zu der Situation geführt haben, dass von rund 550.000 Geräten, die Apple an GEEP schickte, um die 100.000 Stück gar nicht im Schredder landeten. Das Unternehmen habe diese stattdessen nach China weiterverkauft, hieß es.
Das ist natürlich ein Vertragsbruch, da Apple für das Recycling der Mobiltelefone und Tablets Geld an GEEP zahlt. Der kalifornische Konzern soll ursprünglich auch Klage gegen den Auftragnehmer eingereicht haben - verfolgte diese aber dann nicht weiter. Der Bericht legt nahe, dass dies geschah, um nicht öffentlich zugeben zu müssen, dass Apple die Schredderung einwandfrei brauchbarer Geräte in Auftrag gegeben hat. Denn das stünde wohl in krassem Gegensatz zum Öko-Image, das der Konzern sich gern verpasst.
Auf Nachfragen wollte Apple zu dem konkreten Fall keine näheren Aussagen machen. Ein Sprecher erklärte allerdings, dass das Recycling von Elektronikgeräten seit der Auseinandersetzung mit GEEP sprunghaft angestiegen sei. Wie viele noch funktionsfähige Smartphones dabei sind, ist unklar. Diese könnten der Nachhaltigkeit zuliebe eigentlich dem Gebrauchtmarkt zugeführt werden. Fraglich ist allerdings, ob sich hier tatsächlich so viele alte iPhones verkaufen lassen, wie über die Inzahlungnahme-Programme bei Apple landen.
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Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg geht es in der Sache um die Zusammenarbeit Apples mit einem Unternehmen namens GEEP. Letzteres bekommt dem Vernehmen nach Geräte geschickt, die Apple im Zuge einer Inzahlungnahme bei Neukäufen von Kunden bekam und die als nur noch würdig für das Recycling eingestuft wurden.Vielfach handelt es sich hier aber um Smartphones, aber auch Tablets, die zwar schon älter sind, aber trotzdem noch voll funktionsfähig sind. Das soll nun zu der Situation geführt haben, dass von rund 550.000 Geräten, die Apple an GEEP schickte, um die 100.000 Stück gar nicht im Schredder landeten. Das Unternehmen habe diese stattdessen nach China weiterverkauft, hieß es.
Das ist natürlich ein Vertragsbruch, da Apple für das Recycling der Mobiltelefone und Tablets Geld an GEEP zahlt. Der kalifornische Konzern soll ursprünglich auch Klage gegen den Auftragnehmer eingereicht haben - verfolgte diese aber dann nicht weiter. Der Bericht legt nahe, dass dies geschah, um nicht öffentlich zugeben zu müssen, dass Apple die Schredderung einwandfrei brauchbarer Geräte in Auftrag gegeben hat. Denn das stünde wohl in krassem Gegensatz zum Öko-Image, das der Konzern sich gern verpasst.
Klage liegt auf Eis
Dem Vernehmen nach ging die Klageschrift bereits 2020 bei Gericht ein, anschließend hätten die Anwälte des Konzerns aber noch einiges mehr liefern müssen, damit das Verfahren zustande kommt. Das geschah aber nicht und so sieht es aktuell so aus, als würden im kommenden Januar stillschweigend die Verjährungsfristen greifen.Auf Nachfragen wollte Apple zu dem konkreten Fall keine näheren Aussagen machen. Ein Sprecher erklärte allerdings, dass das Recycling von Elektronikgeräten seit der Auseinandersetzung mit GEEP sprunghaft angestiegen sei. Wie viele noch funktionsfähige Smartphones dabei sind, ist unklar. Diese könnten der Nachhaltigkeit zuliebe eigentlich dem Gebrauchtmarkt zugeführt werden. Fraglich ist allerdings, ob sich hier tatsächlich so viele alte iPhones verkaufen lassen, wie über die Inzahlungnahme-Programme bei Apple landen.
Zusammenfassung
- Recycling-Programm von Apple hat Probleme mit Vertragsbruch
- GEEP verkauft statt zu schreddern iPhones nach China
- Apple zahlt für Recycling, doch 100.000 Geräte wurden weiterverkauft
- Vertragsbruch könnte Apples Öko-Image schaden
- Klage gegen GEEP eingereicht, aber nicht weiterverfolgt
- Verjährungsfrist für Klage läuft zum Dezember ab
- Apple macht keine genauen Angaben zum Fall
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