Cybertruck: Neuer Teardown zeigt, dass der Akku "halb leer" ist
Der Tesla Cybertruck ist in den USA mittlerweile quasi-regulär erhältlich, zumindest dann, wenn man sich rechtzeitig in die Warteliste eingetragen hat. Das bedeutet auch, dass immer mehr Experten das Fahrzeug auseinandernehmen - und die ersten blickten nun in den Akku.
Beim Cybertruck ist das aber nicht unbedingt der Fall, denn viele Käufer sind von der Reichweite des gut drei Tonnen schweren Fahrzeugs enttäuscht - für Abhilfe soll in Zukunft ein "Akku-Pack" sorgen, dieser wird auf der Ladefläche des Fahrzeugs angebracht und soll die Reichweite entsprechend erhöhen.
Diese Lösung ist einigermaßen merkwürdig, denn ein neuer Teardown zeigt nun, dass im Haupt-Akku des Cybertrucks eigentlich noch genug Platz wäre. Denn Munro Live hat für mehrere Videos den Cybertruck auseinandergenommen und dabei macht man auch vor dem Akku nicht Halt.
Eine zufriedenstellende Antwort gibt es derzeit allerdings nicht. Denn, auch wenn die Vermutung nahe liegt, dass dieser Platz dazu dient, die Kapazität durch zusätzliche Zellen zu vergrößern, ist nicht ganz klar, ob diese darin tatsächlich Platz hätten. Selbst wenn: Ein derart vergrößerter Akku würde im Widerspruch zum angekündigten, aber bis jetzt nicht erhältlichen Akku-Pack stehen. Eine technische Erklärung für diesen "Leerraum" gibt es jedenfalls nicht.
Siehe auch:
Cybertruck-Akku mit enttäuschender Reichweite
Der Cybertruck ist ein regelrechtes Monstrum, selbst für US-amerikanische Pickup-Truck-Verhältnisse. Dabei zeigt sich aber, dass das Fahrzeug eine für viele enttäuschende Reichweite hat. Denn auch wenn sich Tesla Effizienz und Batterieleistung auf die Fahnen schreibt, so hat der Cybertruck auf dem Papier den kleinsten Akku in der elektrischen Pickup-Klasse, nämlich 123 kWh. Wie erwähnt ist reine Kapazität aber nicht alles, Tesla ist bekannt dafür, dass man nicht unbedingt die auf dem Papier höchsten Werte benötigt, um dennoch hervorragende Reichweiten zu bekommen.Beim Cybertruck ist das aber nicht unbedingt der Fall, denn viele Käufer sind von der Reichweite des gut drei Tonnen schweren Fahrzeugs enttäuscht - für Abhilfe soll in Zukunft ein "Akku-Pack" sorgen, dieser wird auf der Ladefläche des Fahrzeugs angebracht und soll die Reichweite entsprechend erhöhen.
Diese Lösung ist einigermaßen merkwürdig, denn ein neuer Teardown zeigt nun, dass im Haupt-Akku des Cybertrucks eigentlich noch genug Platz wäre. Denn Munro Live hat für mehrere Videos den Cybertruck auseinandergenommen und dabei macht man auch vor dem Akku nicht Halt.
Wozu der Platz?
Und dessen Öffnung wirft einige Fragezeichen auf: Denn wie Electrek berichtet, befindet sich zwischen Abdeckung und den 4680er-Zellen ungewöhnlich viel Luft. Die Ingenieure und Mechaniker von Munro meinten, dass der Akku im Wesentlichen "halb leer" ist. Die Frage ist nun, warum das so ist.Eine zufriedenstellende Antwort gibt es derzeit allerdings nicht. Denn, auch wenn die Vermutung nahe liegt, dass dieser Platz dazu dient, die Kapazität durch zusätzliche Zellen zu vergrößern, ist nicht ganz klar, ob diese darin tatsächlich Platz hätten. Selbst wenn: Ein derart vergrößerter Akku würde im Widerspruch zum angekündigten, aber bis jetzt nicht erhältlichen Akku-Pack stehen. Eine technische Erklärung für diesen "Leerraum" gibt es jedenfalls nicht.
Zusammenfassung
- Tesla Cybertruck nun in den USA erhältlich
- Warteliste für Interessenten erforderlich
- Experten untersuchen den Akku des Fahrzeugs
- Cybertruck bietet kleinste Batterie seiner Klasse
- Käufer unzufrieden mit der Reichweite
- Zusätzliches Akku-Pack für mehr Reichweite geplant
- Munro Live entdeckt ungenutzten Platz im Akku
- Keine klare Erklärung für den Leerraum im Akku
Siehe auch:
- Tesla Cybertruck: Kunden beklagen Ausfälle in "alarmierender" Rate
- Erster Tesla Cybertruck Teardown: Einige Überraschungen entdeckt
- Tesla-Mythos entlarvt: Elons Cybertruck sicher nicht (völlig) kugelsicher
- Tesla: Der Cybertruck-"Rost" kann ziemlich leicht entfernt werden
- Tesla Cybertruck: Karosserie aus "rostfreiem" Stahl hat Rostprobleme
Thema:
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