YouTuber testet, ob Cybertruck-Update seinen Finger verschont - tja ...
Mit dem Cybertruck wollte Tesla eine kleine Revolution heraufbeschwören, denn man wollte mit Pickup-Fans eine Gruppe für Elektroautos begeistern, die diese Fahrzeugklasse bisher ignoriert hat. Doch das gelang nur bedingt - auch, weil das Fahrzeug diverse Macken hat.
Das betrifft auch ein möglicherweise gefährliches Verhalten des Frunks, also des (kleinen) vorderen Kofferraums. Denn dessen automatische Schließvorrichtung hatte anfangs einen gefährlichen Fehler: Die Stoppvorrichtung, die das Schließen der Klappe verhindert, wenn ein Widerstand bemerkt wird, funktionierte nicht. Das haben viele YouTuber auch mit Gemüse und Früchten getestet, viele Karotten, Gurken und Bananen wurden auf diese Weise entzweit.
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Doch dann hat Tesla ein Update verteilt, das dieses Verhalten lösen soll - und das hat auch teilweise geklappt. Hält man nun ein relativ großes weiches Objekt hinein, während sich der Frunk schließt, dann geht dieser auch tatsächlich umgehend wieder auf. Das Problem: Offenbar werden dünnere und kürzere Objekte nach wie vor nicht ganz so gut erkannt - und der YouTuber Jeremy Judkins wollte es hier ganz genau wissen, wie das in der Praxis funktioniert (via Business Insider).
Er testete das Ganze mit einer Gurke, Banane und sogar seinem ganzen Arm und tatsächlich ging die Klappe auf, ohne Schaden anzurichten. Judkins wollte es aber noch genauer wissen und das war eine weniger gute Idee: Denn er steckte (nur) seinen Finger hinein - und kann nur wohl von Glück sprechen, dass er sich diesen nicht brach oder er zerquetscht wurde. Denn der Frunk klemmte den Finger ein, Judkins konnte nur mit größter Kraftanstrengung Schlimmeres verhindern.
Siehe auch:
Cybertruck mit langer Liste an Problemen
Rückruf wegen eines abfallenden und steckenbleibenden Gaspedals, Fahrzeuge, die nur wenige Meter weit kommen, schlechte Verarbeitungsqualität und noch einiges mehr. Das ist die "stolze" Liste an Problemen, die der Tesla Cybertruck nach bereits nur wenigen Monaten vermelden kann. In manchen oder auch vielen Fällen kann das allerdings nachträglich mit einem Over-the-Air-Update angesprochen werden.Das betrifft auch ein möglicherweise gefährliches Verhalten des Frunks, also des (kleinen) vorderen Kofferraums. Denn dessen automatische Schließvorrichtung hatte anfangs einen gefährlichen Fehler: Die Stoppvorrichtung, die das Schließen der Klappe verhindert, wenn ein Widerstand bemerkt wird, funktionierte nicht. Das haben viele YouTuber auch mit Gemüse und Früchten getestet, viele Karotten, Gurken und Bananen wurden auf diese Weise entzweit.
Auf YouTube ansehenDoch dann hat Tesla ein Update verteilt, das dieses Verhalten lösen soll - und das hat auch teilweise geklappt. Hält man nun ein relativ großes weiches Objekt hinein, während sich der Frunk schließt, dann geht dieser auch tatsächlich umgehend wieder auf. Das Problem: Offenbar werden dünnere und kürzere Objekte nach wie vor nicht ganz so gut erkannt - und der YouTuber Jeremy Judkins wollte es hier ganz genau wissen, wie das in der Praxis funktioniert (via Business Insider).
Er testete das Ganze mit einer Gurke, Banane und sogar seinem ganzen Arm und tatsächlich ging die Klappe auf, ohne Schaden anzurichten. Judkins wollte es aber noch genauer wissen und das war eine weniger gute Idee: Denn er steckte (nur) seinen Finger hinein - und kann nur wohl von Glück sprechen, dass er sich diesen nicht brach oder er zerquetscht wurde. Denn der Frunk klemmte den Finger ein, Judkins konnte nur mit größter Kraftanstrengung Schlimmeres verhindern.
"Falsch" getestet
Ein Tesla-Techniker erklärte ihm allerdings, dass er den Test falsch gemacht habe: Denn die Frunk-Klappe steigert den Druck, wenn man einen solchen Versuch mehrfach durchführt. Denn die Klappe geht davon aus, dass man den Kofferraum schließen will und vielleicht eine Tasche im Weg ist, was das Schließen erschweren würde. Bei einem erstmaligen Schließen sollte der Finger also heil bleiben. Ein zweites Mal traute sich der YouTuber allerdings nicht, den Finger hineinzustecken.
Zusammenfassung
- Tesla Cybertruck will Pickup-Fans für E-Autos gewinnen
- Rückruf wegen Problemen wie abfallendes Gaspedal
- Schlechte Verarbeitungsqualität und technische Mängel
- Over-the-Air-Updates sollen manche Fehler beheben
- Fehlerhafte Frunk-Schließvorrichtung gefährdet Sicherheit
- Update verbessert Erkennung großer Objekte im Frunk
- Tester zeigt weiterhin Probleme mit dünneren Objekten
Siehe auch:
- Cybertruck ist zwar kugelsicher, aber bitte nur ganz vorsichtig waschen
- Cybertruck: Offizieller Rückruf, weil Gaspedale stecken bleiben können
- Cybertruck-Auslieferungen gestoppt, wohl wegen steckenden Gaspedals
- Cybertruck: Neuer Teardown zeigt, dass der Akku "halb leer" ist
- Tesla Cybertruck: Kunden beklagen Ausfälle in "alarmierender" Rate
Thema:
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