Ecovacs Deebot T30 Omni:
Der neue Premium-Saugroboter im Test
Mit dem Deebot T30 Omni zieht Ecovacs' neuer Saug- und Wischroboter in unser Smart-Home ein. Der Nachfolger der beliebten T20-Familie verspricht eine verbesserte Saugkraft, Kantenreinigung und Heißwasserzufuhr. Im Test fühlen wir dem smarten Helfer auf den Zahn.
Die Saugkraft erhöht sich von einst 6.000 Pa (T20 Omni) auf 11.000 Pa, die integrierten Wischmopps werden mit 70°C heißem Wasser versorgt und die sogenannte TruEdge-Technik soll dafür sorgen, dass die Reinigung von schwer erreichbaren Stellen verbessert wird - etwa an Kanten und Ecken.
Der Ecovacs Deebot T30 Omni verspricht eine verbesserte Kantenreinigung
Überdies versucht Ecovacs Herr über ein leidiges Thema zu werden - (Tier-) Haare. Eine neue v-förmige Walzenbürste soll dabei helfen, das Verheddern und damit auch nervige manuelle Reinigungen zu minimieren. Abseits davon verfügt die Deebot T30-Familie über eine neue "Mini Omni"-Reinigungsstation, die trotz eines kompakten Formats alle Funktionen der Vorgänger übernimmt.
Wir konnten den neuen Saugroboter in seiner Basisversion über mehrere Wochen ausprobieren. Nun wollen wir die Frage beantworten, ob der Ecovacs Deebot T30 Omni nur auf dem Papier oder auch in der Praxis überzeugen kann.
Ecovacs Deebot T30 Omni Jetzt für 799 Euro bei Amazon
Kompakter und einfacher zugänglich - die 'Mini Omni'-Reinigungsstation
Zuvor wurden die Tanks innerhalb der Reinigungsstation versteckt, nun außen aufgesetzt. Auf einen Blick erkennen wir, ob noch genug Frischwasser vorhanden ist und können die Behälter auch dann wechseln, wenn sich die Absaugstation etwa in einer kleinen Nische befindet oder unter hohen Schränken platziert wird. Das neue Design der Station ist natürlich Geschmackssache - uns gefällt es.
Trotz "Mini"-Formfaktor bleiben alle Funktionen der klassischen Omni-Station erhalten - etwa die automatische Reinigung, Tankbefüllung, Heißwasserzufuhr, Trocknung und das Absaugen des Schmutzbehälters in den Staubbeutel.
Steuerung über die Ecovacs-App
Schnelle und präzise Kartierung
Gleiches gilt für die Kartierung und die erste Reinigung. Im Gegensatz zu früheren Ecovacs-Saugrobotern bzw. Firmware- und Software-Revisionen der App gelang es dem Deebot T30 Omni direkt im ersten Anlauf unser Erdgeschoss komplett zu erfassen und Möbel sowie gewollte Hindernisse auf dem Grundriss einzuzeichnen. Bei älteren Modellen waren wir meist erst nach dem zweiten oder dritten Durchgang zufrieden.
Nun heißt es, sich an die für den Haushalt besten Reinigungsmethoden und -einstellungen langsam heranzutasten. Ecovacs-typisch stehen dafür in der App diverse Optionen bereit, um die Saugkraft, die Wasserdurchflussrate und Effizienz bzw. Intensität anzupassen.
Gründliche Reinigung
Einfache Konfiguration
Unser Tipp: Gerade beim ersten Saugen empfiehlt sich der neue Modus "Wischen nach dem Saugen" bei hoher Saugkraft, mittlerer Durchflussrate und tiefer Effizienz. Somit wird zuerst gründlich gesaugt - am besten in zwei Durchgängen - und danach der erste Wischprozess gestartet. Hat sich in eurer Wohnung zuletzt nicht viel Staub angesammelt, könnt ihr auch direkt mit einer Saug-Wisch-Kombination starten.
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Der Deebot T30 Omni überwindet Türschwellen und schützt Teppiche
Die Saugkraft wird dabei erhöht und die Mopps werden automatisch angehoben, sodass der Teppich trocken bleibt. Alternativ können Teppiche aber auch umfahren werden. Hierfür stehen passende Einstellungen in der Ecovacs-App bereit. Allgemein lässt der Hersteller zu, dass wir viele der Sonderfunktionen auf Wunsch auch deaktivieren können - diese Software-Modularität gefällt uns.
Praktisch: Ecovacs verbaut mittlerweile einen kleinen Frischwassertank (50 ml) direkt im Saugroboter, womit ein gleichmäßiges und längeres Wischen ohne bzw. mit seltenen Zwischenstopps an der Omni-Station möglich ist. Das Intervall, wie oft der Deebot T30 zur Station zurückkehrt, um die Mopps zu reinigen, können wir selbst bestimmen - standardmäßig sind 15 min. voreingestellt.
Der ausfahrbare Wischmopp sorgt auch bei Möbeln für eine bessere Reinigung
Überrascht hat uns die "TruEdge"-Funktion, bei der ein Mopp seitlich ausgefahren wird, um Ecken und Kanten (auch Tischbeine etc.) besser zu reinigen. In der Praxis funktioniert das einwandfrei, vor allem wenn in den Einstellungen zusätzlich der Extreme-Modus aktiv ist, der für einen konstanten Kantenkontakt sorgt. So klappt auch die Reinigung in unserem engeren Gästebad deutlich besser als bei den Vorgängern.
Zu guter Letzt punktet der Ecovacs Deebot T30 Omni mit zwei durchaus nützlichen, aber von uns in der Praxis eher selten genutzten Features. Die Fuß-Touch-Steuerung startet eine Reinigung, sobald der Saugroboter in der Station leicht mit dem Fuß angetippt wird. Mit der Punktreinigung hingegen setzen wir den Deebot in einem verschmutzten Bereich ab und lassen ihn auf Knopfdruck in einem Umkreis von 1,5 Metern seine Arbeit verrichten.
Die Komfortfunktionen des Deebot T30 Omni wissen zu gefallen
Anmerkung: In unserem Haushalt leben keine Tiere und auch längere Haare fallen nur selten an. Die "ZeroTangle"-Bürste wurde also nicht allzu sehr beansprucht. Mit einer normalen Portion kurzer und mittellanger Haare, die etwa nach dem Kämmen oder Föhnen auf dem Boden landen, kommt die neue v-förmige Walzenbürste aber bestens zurecht. Auch nach Wochen stellen wir kein Verheddern fest.
Uns konnte der Ecovacs Deebot T30 Omni im Test überzeugen
Am Ende überzeugt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Saugroboter wird von Ecovacs bereits für 899 Euro (UVP) und zum aktuellen Start sogar für 799 Euro angeboten. Für 999 Euro erhält man den Deebot T30 Pro Omni, der zusätzlich auf ein intelligentes Tiefenwischen und den hauseigenen Yiko-Sprachassistenten setzt.
Nach mehreren Wochen mit dem Ecovacs Deebot T30 Omni können wir den Saug- und Wischroboter in jedem Fall bedenkenlos weiterempfehlen.
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Deebot T-Serie wird deutlich verbessert
Auf der Consumer Electronics Show (CES 2024) in Las Vegas vorgestellt, kehrt der neue Ecovacs Deebot T30 Omni ab sofort auch in deutsche Haushalte ein. "Stärker, heißer, smarter" heißt es beim asiatischen Hersteller, der verspricht, seine Deebots vor allem in den Kernbereichen zu verbessern.Die Saugkraft erhöht sich von einst 6.000 Pa (T20 Omni) auf 11.000 Pa, die integrierten Wischmopps werden mit 70°C heißem Wasser versorgt und die sogenannte TruEdge-Technik soll dafür sorgen, dass die Reinigung von schwer erreichbaren Stellen verbessert wird - etwa an Kanten und Ecken.
Der Ecovacs Deebot T30 Omni verspricht eine verbesserte Kantenreinigung
Überdies versucht Ecovacs Herr über ein leidiges Thema zu werden - (Tier-) Haare. Eine neue v-förmige Walzenbürste soll dabei helfen, das Verheddern und damit auch nervige manuelle Reinigungen zu minimieren. Abseits davon verfügt die Deebot T30-Familie über eine neue "Mini Omni"-Reinigungsstation, die trotz eines kompakten Formats alle Funktionen der Vorgänger übernimmt.
Wir konnten den neuen Saugroboter in seiner Basisversion über mehrere Wochen ausprobieren. Nun wollen wir die Frage beantworten, ob der Ecovacs Deebot T30 Omni nur auf dem Papier oder auch in der Praxis überzeugen kann.
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Die "Mini Omni"-Station ist der heimliche Star
Optisch hebt sich der Deebot T30 Omni kaum von seinen Vorgängern ab. Im Gegensatz zum Deebot X2 hält Ecovacs am bewährten, runden Design samt Ausguck für Infrarot- und LiDAR-Sensor fest. Die "Mini Omni"-Reinigungsstation hingegen kommt in einem neuen Look. Sie ist kompakter und platzsparender, bietet aber vor allem den Vorteil eines einfachen Zugangs zu den Wasserbehältern.
Kompakter und einfacher zugänglich - die 'Mini Omni'-Reinigungsstation
Zuvor wurden die Tanks innerhalb der Reinigungsstation versteckt, nun außen aufgesetzt. Auf einen Blick erkennen wir, ob noch genug Frischwasser vorhanden ist und können die Behälter auch dann wechseln, wenn sich die Absaugstation etwa in einer kleinen Nische befindet oder unter hohen Schränken platziert wird. Das neue Design der Station ist natürlich Geschmackssache - uns gefällt es.
Trotz "Mini"-Formfaktor bleiben alle Funktionen der klassischen Omni-Station erhalten - etwa die automatische Reinigung, Tankbefüllung, Heißwasserzufuhr, Trocknung und das Absaugen des Schmutzbehälters in den Staubbeutel.
Wenn alles wirklich einfach ist
Von der Einrichtung per Ecovacs Home-App über die manuelle Steuerung bis hin zur zeitlichen Automatisierung der Reinigungsvorgänge und der Verknüpfung mit Sprachassistenten - in unserem Fall Amazon Alexa - gelingen die ersten Schritte im Test reibungslos. Die Konfiguration des Deebot T30 Omni ist dabei auch für Laien kein Problem.
Steuerung über die Ecovacs-App
Schnelle und präzise Kartierung
Gleiches gilt für die Kartierung und die erste Reinigung. Im Gegensatz zu früheren Ecovacs-Saugrobotern bzw. Firmware- und Software-Revisionen der App gelang es dem Deebot T30 Omni direkt im ersten Anlauf unser Erdgeschoss komplett zu erfassen und Möbel sowie gewollte Hindernisse auf dem Grundriss einzuzeichnen. Bei älteren Modellen waren wir meist erst nach dem zweiten oder dritten Durchgang zufrieden.
Nun heißt es, sich an die für den Haushalt besten Reinigungsmethoden und -einstellungen langsam heranzutasten. Ecovacs-typisch stehen dafür in der App diverse Optionen bereit, um die Saugkraft, die Wasserdurchflussrate und Effizienz bzw. Intensität anzupassen.
Gründliche Reinigung
Einfache Konfiguration
Unser Tipp: Gerade beim ersten Saugen empfiehlt sich der neue Modus "Wischen nach dem Saugen" bei hoher Saugkraft, mittlerer Durchflussrate und tiefer Effizienz. Somit wird zuerst gründlich gesaugt - am besten in zwei Durchgängen - und danach der erste Wischprozess gestartet. Hat sich in eurer Wohnung zuletzt nicht viel Staub angesammelt, könnt ihr auch direkt mit einer Saug-Wisch-Kombination starten.
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Praxis-Test: Der Deebot T30 Omni überzeugt
Die von Ecovacs auf dem Datenblatt angepriesenen Verbesserungen der T-Serie bewähren sich auch in unserem Alltag mit dem Deebot T30 Omni. Die Saug- und Wischleistung überzeugt im Test sowohl auf Laminat, Fliesen, Teppich, PVC und Granit. Der Saugroboter wischt nahezu streifenfrei, erkennt Hindernisse zufriedenstellend und auch der Übergang von Hartböden zu Teppich wird gut bewältigt.
Der Deebot T30 Omni überwindet Türschwellen und schützt Teppiche
Die Saugkraft wird dabei erhöht und die Mopps werden automatisch angehoben, sodass der Teppich trocken bleibt. Alternativ können Teppiche aber auch umfahren werden. Hierfür stehen passende Einstellungen in der Ecovacs-App bereit. Allgemein lässt der Hersteller zu, dass wir viele der Sonderfunktionen auf Wunsch auch deaktivieren können - diese Software-Modularität gefällt uns.
Praktisch: Ecovacs verbaut mittlerweile einen kleinen Frischwassertank (50 ml) direkt im Saugroboter, womit ein gleichmäßiges und längeres Wischen ohne bzw. mit seltenen Zwischenstopps an der Omni-Station möglich ist. Das Intervall, wie oft der Deebot T30 zur Station zurückkehrt, um die Mopps zu reinigen, können wir selbst bestimmen - standardmäßig sind 15 min. voreingestellt.
Der ausfahrbare Wischmopp sorgt auch bei Möbeln für eine bessere Reinigung
Überrascht hat uns die "TruEdge"-Funktion, bei der ein Mopp seitlich ausgefahren wird, um Ecken und Kanten (auch Tischbeine etc.) besser zu reinigen. In der Praxis funktioniert das einwandfrei, vor allem wenn in den Einstellungen zusätzlich der Extreme-Modus aktiv ist, der für einen konstanten Kantenkontakt sorgt. So klappt auch die Reinigung in unserem engeren Gästebad deutlich besser als bei den Vorgängern.
Zu guter Letzt punktet der Ecovacs Deebot T30 Omni mit zwei durchaus nützlichen, aber von uns in der Praxis eher selten genutzten Features. Die Fuß-Touch-Steuerung startet eine Reinigung, sobald der Saugroboter in der Station leicht mit dem Fuß angetippt wird. Mit der Punktreinigung hingegen setzen wir den Deebot in einem verschmutzten Bereich ab und lassen ihn auf Knopfdruck in einem Umkreis von 1,5 Metern seine Arbeit verrichten.
Die Komfortfunktionen des Deebot T30 Omni wissen zu gefallen
Anmerkung: In unserem Haushalt leben keine Tiere und auch längere Haare fallen nur selten an. Die "ZeroTangle"-Bürste wurde also nicht allzu sehr beansprucht. Mit einer normalen Portion kurzer und mittellanger Haare, die etwa nach dem Kämmen oder Föhnen auf dem Boden landen, kommt die neue v-förmige Walzenbürste aber bestens zurecht. Auch nach Wochen stellen wir kein Verheddern fest.
Unser Fazit zum Ecovacs Deebot T30 Omni
Mit dem Deebot T30 Omni macht Ecovacs alles richtig. Die Saug- und Wischleistung ist ausgezeichnet, der ausfahrbare Mopp sorgt für eine einwandfreie Kantenreinigung und die kompakte Reinigungsstation bietet einen besseren Zugriff auf die Frisch- und Schmutzwassertanks sowie flexiblere Möglichkeiten der Platzierung innerhalb der eigenen vier Wände. Zudem wissen die neuen Komfortfunktionen zu gefallen
Uns konnte der Ecovacs Deebot T30 Omni im Test überzeugen
Am Ende überzeugt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Saugroboter wird von Ecovacs bereits für 899 Euro (UVP) und zum aktuellen Start sogar für 799 Euro angeboten. Für 999 Euro erhält man den Deebot T30 Pro Omni, der zusätzlich auf ein intelligentes Tiefenwischen und den hauseigenen Yiko-Sprachassistenten setzt.
Nach mehreren Wochen mit dem Ecovacs Deebot T30 Omni können wir den Saug- und Wischroboter in jedem Fall bedenkenlos weiterempfehlen.
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