World Backup Day: Milliarden-Schäden durch fehlende Sicherungen

Heute findet zum 14. Mal der World Backup Day statt. Wie jedes Jahr am 31. März soll er daran erinnern, Daten zu sichern. Aber obwohl das mehr als sinnvoll ist, tun es die Hälfte aller Befragten gar nicht oder zu selten.
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Mehr Daten denn je

Heutzutage befinden sich jede Menge wichtige Daten auf den Computern, Smartphones und Laptops ihrer Besitzer. Von Dokumenten für die Arbeit über private Fotosammlungen bis hin zu Passwörtern. Eigentlich sollten daher in regelmäßigen Abständen Backups der Festplatte oder einzelner Ordner erstellt werden, um bei einem Problem mit dem Gerät eine Sicherheitskopie der Dateien zu haben. Denn es gibt viele Bedrohungen.

Durch Malware wie Ransomware können Dateien verschlüsselt werden, sodass der rechtmäßige Besitzer keinen Zugriff mehr darauf erlangen kann. Hardware- oder Software-Ausfälle können Dateien beschädigen und unbrauchbar machen. Und auch der Verlust eines Geräts kann problematisch sein, wenn die Daten nicht noch an anderer Stelle gespeichert wurden.


Erschreckend wenige Backups

Laut einer Umfrage von Express-VPN mit Personen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA haben 38 Prozent der Befragten auf eine der drei Weisen schon einmal wichtige Daten unwiderruflich verloren. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich alleine in den USA auf jährlich geschätzte 12 Milliarden US-Dollar.

Dennoch sichern nur 38 Prozent der Deutschen ihre Daten im empfohlenen Intervall von mindestens einmal pro Woche. 14 Prozent erstellen sogar nie ein Backup. Das liegt der Umfrage zufolge zum einen an mangelndem Wissen darüber, wie eine Sicherung überhaupt angelegt werden kann und zum anderen daran, dass es vielen zu mühsam erscheint.

Deutsche sichern offline

Bei den Nutzern, die Sicherungskopien anlegen, sind vor allem Cloud-Lösungen beliebt. 53 Prozent der Befragten sichern ihre Daten auf diese Weise. Daneben ist im Vergleich zu den anderen Ländern vor allem in Deutschland bei 46 Prozent die Verwendung eigener externer Festplatten beliebt, was auf eine besondere Sensibilisierung im Hinblick auf Datenschutz hindeuten könnte. Erstaunlicherweise sichern sieben Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Daten, indem sie Ausdrucke davon erstellen.

Jetzt eine Sicherung anlegen

Wer selbst schon länger kein Backup mehr erstellt hat, sollte den heutigen World Backup Day als Anlass nutzen, um eine frische Sicherheitskopie der eigenen Festplatte zu erstellen. Zu empfehlen ist dann auch gleich das Einrichten einer vollautomatisch ablaufenden regelmäßigen Sicherung. So bleibt einem im Zweifelsfall viel Ärger und Arbeit erspart. Und schließlich ist es mit Backups wie mit Versicherungen: Man sollte sie haben, auch wenn man hofft, dass man sie nie braucht.

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Zusammenfassung
  • World Backup Day am 31. März mahnt zur Datensicherung
  • Hälfte der Befragten sichert Daten selten oder nie
  • Wichtige Daten auf Geräten sind durch Bedrohungen gefährdet
  • Jährlich 12 Milliarden US-Dollar an Schäden allein in USA
  • Nur 38 Prozent der Deutschen sichern wöchentlich Daten
  • Cloud-Lösungen und externe Festplatten als Backup beliebt

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