Phil Spencer kann sich alternative Stores wie Epic auf Xbox vorstellen
Seit Jahren sind alternative Stores ein großes Thema, auch im Gaming. Generell spielt vor allem Epic eine Herausforderer-Rolle und legt sich mit Konkurrenten an, darunter Apple. Im Konsolenbereich gibt es nun Bewegung, denn Xbox-Chef Spencer deutete eine Öffnung an.
Denn in einem Interview mit Polygon deutete Xbox-Chef Phil Spencer erneut an, dass Microsoft diese Strategie als überholt ansieht. Mehr noch: Laut dem Chef der Microsoft-Gaming-Sparte ist der Konzern auch offen, sich für alternative Verkaufsplattformen wie Epic Games Store und Itch.io zu öffnen.
Microsoft hat auch bereits erste Games für Sonys PlayStation freigegeben, allerdings sind da die ganz großen Namen nicht dabei. Das sei aber nur der Beginn, so Spencer, denn er meinte, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren konsolenexklusive Spiele "ein immer kleinerer Teil der Spieleindustrie sein werden".
Hintergrund ist, dass das Wachstum der Spieleindustrie zuletzt von der rasanten Entwicklung früherer Jahre weit entfernt ist. Eine Öffnung könne neue Impulse geben, so Spencer, denn jüngere Generationen sehen Exklusivität immer kritischer.
"Die Vorstellung, dass die Xbox nur ein Gerät sein kann, das an einen Fernseher angeschlossen wird, haben wir in Gen Z-Studien nicht gesehen", so Spencer. "Denn für sie gibt es nichts anderes. Einige von ihnen haben ein iPhone, andere ein Android-Gerät, aber die Spiele und alles andere sind dasselbe".
Spencer weiter: "Alles ist überall verfügbar, wo sie wollen. Für Xbox ist unser Markenkern - wenn wir eine jüngere Zielgruppe ansprechen und ihre Relevanz aufrechterhalten wollen - das Motto 'Xbox ist ein Ort, an dem ich die großartigen Spiele finden kann, auf die ich Lust habe ...'"
Siehe auch:
Die Bedeutung von Exklusivität nimmt ab
Es ist seit vielen Jahren eine im Konsolengeschäft allseits bekannte Strategie, dass Exklusivspiele helfen, eine bestimmte Hardware zu verkaufen. Hier hatte zuletzt Sony die Oberhand, Microsoft reagierte darauf mit der Übernahme von ZeniMax/Bethesda und zuletzt dem Kauf von Activision Blizzard. Im Zuge der kartellrechtlichen Untersuchungen hat der Redmonder Konzern allerdings immer wieder betont, dass das Geschäft nicht bedeutet, dass alles Spiele des Publishers künftig Xbox- und PC-exklusiv sein werden.Denn in einem Interview mit Polygon deutete Xbox-Chef Phil Spencer erneut an, dass Microsoft diese Strategie als überholt ansieht. Mehr noch: Laut dem Chef der Microsoft-Gaming-Sparte ist der Konzern auch offen, sich für alternative Verkaufsplattformen wie Epic Games Store und Itch.io zu öffnen.
Microsoft hat auch bereits erste Games für Sonys PlayStation freigegeben, allerdings sind da die ganz großen Namen nicht dabei. Das sei aber nur der Beginn, so Spencer, denn er meinte, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren konsolenexklusive Spiele "ein immer kleinerer Teil der Spieleindustrie sein werden".
Hintergrund ist, dass das Wachstum der Spieleindustrie zuletzt von der rasanten Entwicklung früherer Jahre weit entfernt ist. Eine Öffnung könne neue Impulse geben, so Spencer, denn jüngere Generationen sehen Exklusivität immer kritischer.
"Die Vorstellung, dass die Xbox nur ein Gerät sein kann, das an einen Fernseher angeschlossen wird, haben wir in Gen Z-Studien nicht gesehen", so Spencer. "Denn für sie gibt es nichts anderes. Einige von ihnen haben ein iPhone, andere ein Android-Gerät, aber die Spiele und alles andere sind dasselbe".
Spencer weiter: "Alles ist überall verfügbar, wo sie wollen. Für Xbox ist unser Markenkern - wenn wir eine jüngere Zielgruppe ansprechen und ihre Relevanz aufrechterhalten wollen - das Motto 'Xbox ist ein Ort, an dem ich die großartigen Spiele finden kann, auf die ich Lust habe ...'"
Vorbild Windows
Der Xbox-Chef meinte, dass er selbst von geschlossenen Ökosystemen frustriert sei. Daraufhin bohrte Polygon nach und wollte wissen, ob das eine Öffnung in Richtung Epic und Co. bedeuten könnte: "Ja", sagte Spencer. "(Bedenke) unsere Geschichte als Windows-Unternehmen. Niemand würde mit der Wimper zucken, wenn ich sagte: 'Hey, wenn du einen PC benutzt, kannst du selbst entscheiden, was für ein Erlebnis du hast (indem du auswählst, wo du Spiele kaufst). Darin liegt ein echter Mehrwert."
Zusammenfassung
- Alternative Stores im Gaming-Bereich zunehmend diskutiert
- Xbox-Chef Spencer signalisiert Öffnung für andere Plattformen
- Microsofts Exklusivspiel-Strategie wird als überholt betrachtet
- Microsoft veröffentlicht erste Spiele für Sonys PlayStation
- Exklusive Spiele könnten in Zukunft weniger relevant sein
- Wachstum der Spieleindustrie verlangsamt, Öffnung könnte helfen
- Spencer betont Bedeutung der Verfügbarkeit für jüngere Generationen
- Microsoft erwägt Öffnung hin zu Stores wie Epic Games Store
Siehe auch:
- Xbox Cloud Gaming: Maus- und Tastatur-Support endlich verfügbar
- Xbox to go: Microsoft entwickelt Handheld-Konsole
- Microsoft legt nach: Xbox Game Pass erhält acht neue Spiele
- Neues Xbox Dev-Kit gesichtet: Kommt jetzt die Antwort auf die PS5 Pro?
- Xbox Game Pass: Neue Spiele im März 2024 inklusive Diablo 4
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