Security in Unternehmen: Menschen sind das größte Sicherheitsrisiko
Sicherheitsexperten, Administratoren und alle anderen Security-Experten geben sich tagtäglich große Mühe, Systeme und Netzwerke abzusichern. Das größte Problem bzw. die größte Schwachstelle werden sie aber nie eliminieren können, denn das sind die Nutzer selbst.
Das jedenfalls hat nun eine Studie von Mimecast (PDF) mit dem Titel 'State of Email Collaboration Security 2024' herausgefunden: Demnach werden 74 Prozent aller Sicherheitsvorfälle durch menschliche Faktoren verursacht, darunter Fehler, gestohlene Zugangsdaten, Missbrauch von Zugriffsrechten oder Social Engineering.
Laut der Studie, für die mehr als tausend Chief Information Security Officer (CISOs) und andere IT-Spezialisten befragt wurden, gefährden die nicht ausreichend geschulten und sensibilisierten Mitarbeiter die jeweiligen Unternehmen durch Missbrauch von E-Mails, die übermäßige Verbreitung von Unternehmensinformationen in sozialen Medien und unvorsichtiges Surfen im Internet.
Als Verbreitungsweg ist und bleibt die E-Mail der Klassiker, das wird sich auch nicht so schnell ändern, eher im Gegenteil. Doch das bedeutet nicht, dass nicht neue Einfallstore dazukommen, rund 70 Prozent meinen, dass Collaboration-Tools wie Teams und Slack neue Bedrohungen darstellen.
Siehe auch:
Drei Viertel der Angriffe: Menschen sind Schwachstelle
Spektakuläre Angriffe sind mittlerweile fast schon alltäglich, es gibt regelmäßig Berichte, wonach es Hackern gelungen ist, wichtige und wertvolle Daten zu entwenden. Dabei gehen die meisten Menschen davon aus, dass es sich hier um Computergenies handelt, die auf ausgeklügelte Weise die Systeme penetrieren. Doch die Wahrheit ist weniger spektakulär, denn rund drei Viertel aller Angriffe gehen auf das Konto von "menschlichem Versagen".Das jedenfalls hat nun eine Studie von Mimecast (PDF) mit dem Titel 'State of Email Collaboration Security 2024' herausgefunden: Demnach werden 74 Prozent aller Sicherheitsvorfälle durch menschliche Faktoren verursacht, darunter Fehler, gestohlene Zugangsdaten, Missbrauch von Zugriffsrechten oder Social Engineering.
Laut der Studie, für die mehr als tausend Chief Information Security Officer (CISOs) und andere IT-Spezialisten befragt wurden, gefährden die nicht ausreichend geschulten und sensibilisierten Mitarbeiter die jeweiligen Unternehmen durch Missbrauch von E-Mails, die übermäßige Verbreitung von Unternehmensinformationen in sozialen Medien und unvorsichtiges Surfen im Internet.
KIs als großes Problem
Die IT-Profis berichten, dass KIs die Verbreitung von Sicherheitsbedrohungen verstärken, da solche Tools erfolgreiches Phishing und Ransomware erleichtern. Rund zwei Drittel der Befragten rechnen, dass KI-basierte Attacken schon bald die Norm sein werden.Als Verbreitungsweg ist und bleibt die E-Mail der Klassiker, das wird sich auch nicht so schnell ändern, eher im Gegenteil. Doch das bedeutet nicht, dass nicht neue Einfallstore dazukommen, rund 70 Prozent meinen, dass Collaboration-Tools wie Teams und Slack neue Bedrohungen darstellen.
Zusammenfassung
- Sicherheitsexperten können Nutzer als Schwachstelle nicht eliminieren
- Hackerangriffe oft durch menschliches Versagen verursacht
- Studie: 74% der Sicherheitsvorfälle durch Menschen bedingt
- Mitarbeiter gefährden Firmen durch unsicheren Umgang mit Daten
- KIs verstärken Sicherheitsrisiken durch Phishing und Ransomware
- E-Mail bleibt Hauptverbreitungsweg für Sicherheitsbedrohungen
- Collaboration-Tools wie Teams als neue potenzielle Gefahrenquelle
Siehe auch:
- Dringendes Chrome-Update: Schwere Sicherheitslücke wird geschlossen
- Sicherheitsrisiko '1234': Ein simples Passwort blamiert die Bundeswehr
- Sicherheitsalarm: Android-Nutzer sollten jetzt schnell updaten
- US-Präsident bezeichnet chinesische Elektroautos als Sicherheitsrisiko
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