AMD holt gegen Nvidia auf:
Marktanteile im GPU-Rennen wachsen
Nach einem deutlichen Stolpern beim Absatz zum Anfang des letzten Jahres steht AMD wieder stabiler und kann Nvidia Marktanteile abringen - dabei hilft, dass der gesamte Markt wächst. Für Intel und das Arc-Projekt bringen auch die letzten Monate keine Bewegung.
Konkret bedeutet das für das Unternehmen, dass rund 1,8 Millionen Desktop-GPUs an den Handel ausgeliefert werden konnten. Hier profitiert man aber auch ganz klar von einem allgemeinen Markttrend: In Q4 war der gesamte Absatz aller Anbieter im Markt um 6,8 Prozent gewachsen, im Jahresvergleich brachte das letzte Jahr einen Zuwachs von 32 Prozent bei verkauften Grafikkarten.
Wie JPR rechnet, wurden damit über alle Marktteilnehmer hinweg in den letzten drei Monaten 2023 rund 9,5 Millionen Grafikkarten abgesetzt, Ende des Jahres 2022 lag dieser Wert bei 7,16 Millionen. Insgesamt attestieren die Zahlen der Analysten dem Markt für Grafikkarten über die letzten drei Quartale einen deutlichen Aufschwung.
Bleibt noch ein letztes Prozent Marktanteil übrig, das auf Intels Arc-Karten entfällt. Zur Einführung Ende 2022 hatten Arc A770 und A750 einen respektablen Anteil von zwei Prozent erkämpft, über die letzten Quartale sank dieser wieder auf 1 Prozent ab. Pro Quartal verkauft das Unternehmen damit nur rund 100.000 GPUs.
Siehe auch:
Der Grafikkartenmarkt: Dynamisches Q4 2023
AMD war etwas holprig in das letzte Jahr gestartet, laut einer neuen Marktanalyse kann das Unternehmen im vierten Quartal 2023 aber wieder deutlich mehr Grafikkarten absetzen. Wie die Marktexperten von Jon Peddie Research (JPR) mitteilen, haben sich die Marktanteile von Desktop-GPUs gut für Team Red entwickelt: AMDs Anteil im Jahresvergleich steigt um 7 % - von 12 Prozent auf 19 Prozent.Konkret bedeutet das für das Unternehmen, dass rund 1,8 Millionen Desktop-GPUs an den Handel ausgeliefert werden konnten. Hier profitiert man aber auch ganz klar von einem allgemeinen Markttrend: In Q4 war der gesamte Absatz aller Anbieter im Markt um 6,8 Prozent gewachsen, im Jahresvergleich brachte das letzte Jahr einen Zuwachs von 32 Prozent bei verkauften Grafikkarten.
Wie JPR rechnet, wurden damit über alle Marktteilnehmer hinweg in den letzten drei Monaten 2023 rund 9,5 Millionen Grafikkarten abgesetzt, Ende des Jahres 2022 lag dieser Wert bei 7,16 Millionen. Insgesamt attestieren die Zahlen der Analysten dem Markt für Grafikkarten über die letzten drei Quartale einen deutlichen Aufschwung.
Nvidia dominant, Intel nicht
Nvidia konnte seine Zahlen nicht ganz so stark steigern, kommt aber natürlich von einem ganz anderen Grundniveau. Die Auslieferungen stiegen von Quartal zu Quartal um 4,7 %, im Vergleich zum Vorjahr wurde 22,3 % mehr abgesetzt. Der Marktanteil ist mit jetzt 80 % weiterhin sehr dominant.Bleibt noch ein letztes Prozent Marktanteil übrig, das auf Intels Arc-Karten entfällt. Zur Einführung Ende 2022 hatten Arc A770 und A750 einen respektablen Anteil von zwei Prozent erkämpft, über die letzten Quartale sank dieser wieder auf 1 Prozent ab. Pro Quartal verkauft das Unternehmen damit nur rund 100.000 GPUs.
Zusammenfassung
- AMD erholt sich und nimmt Nvidia Marktanteile ab
- GPU-Verkäufe insgesamt im Aufschwung
- AMD steigert Marktanteil um 7 Prozentpunkte
- 1,8 Millionen AMD-GPUs in Q4 ausgeliefert
- Gesamter GPU-Markt wächst um 6,8 Prozent
- Nvidia dominiert weiterhin mit 80 Prozent Marktanteil
- Intels Arc-Karten bleiben bei 1 Prozent Marktanteil
Siehe auch:
- Update empfohlen: Nvidia pflegt alte Grafikkarten & Windows-Versionen
- RTX 4070 (Ti) & RTX 4080: Neue Details zu Nvidias Super-Grafikkarten
- Defekte und Garantie bei Grafikkarten: Spannende Datenbank öffentlich
- AMD stellt neue Grafikkarten Radeon RX 7700 XT & RX 7800 XT vor
- Nvidia-Roadmap: GeForce RTX 5000-Grafikkarten erst 2025 erwartet
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