Nvidia-Roadmap: GeForce RTX 5000-Grafikkarten erst 2025 erwartet
Die Nvidia-Grafikkarten mit Ada Lovelace-Architektur werden Spieler voraussichtlich deutlich länger begleiten als angenommen. Der Chiphersteller liefert erstmals einen Ausblick auf seine GPU-Roadmap der nächsten Jahre, die eine GeForce RTX 5000-Reihe erst ab 2025 vorsieht.
Womöglich versehentlich veröffentlichte Nvidia seine Zukunftspläne in einer Präsentation zu neuen Ergebnissen des MLCommons-Benchmarks für maschinelles Lernen, die den Kollegen von HardwareLuxx vorliegt. Spielen dort vor allem Nvidias Technologien für High-Performance-Computing (HPC) - etwa die Architekturen Grace, Hopper und Bluefield - eine Rolle, ist in der Roadmap auch der bisher unangekündigte "Ada Lovelace Next"-Chip aufgeführt.
Eine offizielle Nvidia-Roadmap zeigt den Release des Ada Lovelace-Nachfolgers
Peilte Nvidia in der Vergangenheit einen Rhythmus von 24 Monaten an, nahm bereits der Wechsel von Ampere (RTX 3000) auf Ada Lovelace (RTX 4000) etwa 2,5 Jahre in Anspruch. Bei einem Launch der möglichen RTX 5000-Grafikkarten zu Beginn oder im Frühjahr 2025 dürften ebenfalls mindestens 30 Monate zwischen dem Generationswechsel liegen.
Alternativ könnte Nvidia einen weiteren Weg einschlagen und wie in Zeiten der RTX 2000-Familie zu sogenannten Super-Varianten greifen, die vor allem den Videospeicher bereits vorhandener Grafikkarten aufwerten. Bisher gehen Experten allerdings lediglich von einem GeForce RTX 4090 Ti-Upgrade aus.
Eine offizielle Nvidia-Roadmap zeigt den Release des Ada Lovelace-Nachfolgers
Abstände zwischen GPU-Generationen wachsen
Den firmeninternen Prognosen zufolge wird der Nachfolger der Nvidia GeForce RTX 4000-Serie somit frühestens im Jahr 2025 erscheinen. Ob das Unternehmen seinem Namensschema treu bleibt und die neuen Grafikkarten als RTX 5000-Serie vermarktet, ist bisher noch unklar. Ersichtlich ist somit allerdings, dass die Zeiträume zwischen der Markteinführung neuer GPU-Architekturen anwachsen.Peilte Nvidia in der Vergangenheit einen Rhythmus von 24 Monaten an, nahm bereits der Wechsel von Ampere (RTX 3000) auf Ada Lovelace (RTX 4000) etwa 2,5 Jahre in Anspruch. Bei einem Launch der möglichen RTX 5000-Grafikkarten zu Beginn oder im Frühjahr 2025 dürften ebenfalls mindestens 30 Monate zwischen dem Generationswechsel liegen.
Hinweise auf RTX 4090 Ti & Super-GPUs
Obwohl das Ada Lovelace-Portfolio gut gefüllt ist, soll Nvidia weiterhin eine GeForce RTX 4090 Ti- oder Titan-Variante in der Hinterhand haben, um vor allem im nächsten Jahr weiterhin im Gespräch zu bleiben und den Verkauf im High-End-Bereich anzukurbeln. Nach oben hin ist Luft, schließlich nutzt die RTX 4090 derzeit nur 128 der 144 Shader-Prozessoren. Ein Leistungsplus von über 12 Prozent steht im Raum, sollte Nvidia ein Flaggschiff mit über 18.000 Shaderkernen ins Rennen schicken.Alternativ könnte Nvidia einen weiteren Weg einschlagen und wie in Zeiten der RTX 2000-Familie zu sogenannten Super-Varianten greifen, die vor allem den Videospeicher bereits vorhandener Grafikkarten aufwerten. Bisher gehen Experten allerdings lediglich von einem GeForce RTX 4090 Ti-Upgrade aus.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Nvidia liefert Ausblick auf GPU-Roadmap bis 2025
- Laufzeit zwischen Generationen wächst: RTX 5000 nach 30 Monaten.
- RTX 4090 Ti-/Titan-Variante für nächstes Jahr geplant.
- Alternativ: Super-Variante mit aufgewertetem Videospeicher.
- Nvidia GeForce RTX 4060 (Ti) vorgestellt: Endlich günstige Grafikkarten
- Nvidia senkt Preise: GeForce RTX 4080 & RTX 4090 werden günstiger
- Nvidia GeForce RTX 4070: Neue, günstigere Grafikkarten ab 659 Euro
- RTX 3080 Ti betroffen: Diablo 4 Beta zerstört Nvidia-Grafikkarten
- Nvidia RTX 4090 Ti: Erster Leak zu Hardware-Upgrades aufgetaucht
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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