Domain "fritz.box" leitet extern nicht länger auf betrügerische Seite
Ende Januar wurde die Top-Level-Domain fritz.box von Unbekannten übernommen, sie kaperten die Seite, um darauf Werbung für NFTs zu machen. Doch das ist mittlerweile nicht mehr der Fall, denn die Adresse bzw. ihre betrügerische Zuordnung wurde vorerst abgeschaltet.
Doch das haben sich vor gut einem Monat Betrüger zunutze gemacht, denn sie schnappten sich kurzerhand die Domain und zweckentfremdeten sie. Das beworbene Angebot war zwar unter dem Strich harmlos, freilich war Werbung für NFTs aber nicht im Sinne des bekannten Berliner Router- und Modem-Herstellers.
Bei diesem System handelt es sich um einen noch recht neuen Mechanismus zum Schutz von Rechten. Laut der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) bietet es Rechteinhabern "in den eindeutigsten Fällen von Rechtsverletzungen einen kostengünstigeren und schnelleren Weg zur Abhilfe".
Vollständig ist die Angelegenheit damit aber noch nicht aus der Welt, denn die aktuelle Stilllegung ist nur temporär. Das liegt daran, dass das URS zwar schneller und unkomplizierter ist, aber eben nicht das Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy-Verfahren (UDRP) ersetzt. Diesen Prozess muss AVM erst durchlaufen.
Siehe auch:
Im eigenen Netzwerk ist fritz.box überaus hilfreich
Besitzer einer FritzBox kennen sicherlich die Adresse fritz.box. Denn damit kann man bequem auf die Verwaltungs- und Einstellungsseite seines Routers zugreifen. Das hat eine entscheidende Einschränkung oder besser gesagt Voraussetzung: Man muss sich hierfür im eigenen Netzwerk befinden. Wer hingegen unterwegs ist, der erreicht über "fritz.box" diese interne Seite nicht - weil das eben nicht an das Heimnetz geknüpft ist.Doch das haben sich vor gut einem Monat Betrüger zunutze gemacht, denn sie schnappten sich kurzerhand die Domain und zweckentfremdeten sie. Das beworbene Angebot war zwar unter dem Strich harmlos, freilich war Werbung für NFTs aber nicht im Sinne des bekannten Berliner Router- und Modem-Herstellers.
Uniform Rapid Suspension System
Doch mittlerweile ist diese Fremdübernahme vorbei, wie Heise berichtet. Denn aktuell kann man auf der Seite (extern) folgenden Text lesen: "Der von Ihnen eingegebene Domainname ist nicht verfügbar. Er wurde als Ergebnis eines Streitbeilegungsverfahrens gemäß dem Uniform Rapid Suspension System (URS) entfernt."Bei diesem System handelt es sich um einen noch recht neuen Mechanismus zum Schutz von Rechten. Laut der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) bietet es Rechteinhabern "in den eindeutigsten Fällen von Rechtsverletzungen einen kostengünstigeren und schnelleren Weg zur Abhilfe".
Vollständig ist die Angelegenheit damit aber noch nicht aus der Welt, denn die aktuelle Stilllegung ist nur temporär. Das liegt daran, dass das URS zwar schneller und unkomplizierter ist, aber eben nicht das Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy-Verfahren (UDRP) ersetzt. Diesen Prozess muss AVM erst durchlaufen.
Zusammenfassung
- Top-Level-Domain fritz.box von Unbekannten übernommen
- Seite wurde für Werbung von NFTs missbraucht
- Zugang zu fritz.box nur im eigenen Netzwerk möglich
- Betrügerische Nutzung der Domain wurde gestoppt
- Seite zeigt Hinweis auf Streitbeilegungsverfahren
- URS-System schützt Rechte kostengünstig und schnell
- Aktuelle Abschaltung der Domain ist nur temporär
Siehe auch:
- AVM startet Verbesserungen für FritzApp Smart Home und WLAN
- AVM Ankündigung neuer Fritz-Produkte zum MWC ist eine Mogelpackung
- Fritz!App Smart Home: AVM verteilt großes Geofencing-Update
- FritzOS 7.80 ist final und für die ersten FritzBox-Router verfügbar
- Ärger mit Top-Level-Domain: fritz.box für Werbezwecke missbraucht
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